Räuber (Band)

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Räuber
Die Räuber, 2006
Die Räuber, 2006
Allgemeine Informationen
Genre(s) Kölsche Mundart- und Karnevalsmusik
Gründung 1991
Website www.deraeuber.de
Gründungsmitglieder
Hauptgesang, Gitarre (bis 2016)
Karl-Heinz Brand
Keyboard, Gesang
Kurt Feller
Norbert „Nobby“ Campmann (bis 2007, † 2007)
Aktuelle Besetzung
Hauptgesang, E-Bass
Sven West (seit 2019)
Keyboard, Akkordeon, Gesang
Kurt Feller
Schlagzeug, Gesang
Wolfgang Bachem (seit 2001)
E-Gitarre, Akustik-Gitarre, Gesang
Andreas „Schrader“ Dorn (seit 2015)
E-Bass, E-Gitarre, Akustik-Gitarre, Gesang
Jürgen „Geppie“ Gebhard (seit 2015)
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Bass
Torben Klein (2012–2018)
Gesang, E-Gitarre, Akustik-Gitarre
Gino Trovatello (2007–2015)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Achtung Räuber
  DE 80 18.02.2002 (1 Wo.)
Dat es Heimat
  DE 49 15.01.2016 (2 Wo.)
Welthits op Kölsch – live
  DE 32 16.06.2017 (1 Wo.)
Singles[1]
Alles für die Katz
  DE 63 29.01.2001 (6 Wo.)
Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr
  DE 83 03.03.2003 (2 Wo.)
Allah, sei mir gnädig
  DE 78 24.01.2005 (4 Wo.)
Was wärn die Männer ohne Weiber?
  DE 63 02.02.2007 (5 Wo.)
Eine Nacht (ist mir zu wenig)
  DE 88 23.11.2007 (3 Wo.)
Wunderbar (Der Hochzeitswalzer)
  DE 76 11.03.2011 (2 Wo.)

Die Räuber, auch De Räuber, ist eine Mundart-Band mit Wurzeln im Kölner Karneval. Ihr Repertoire besteht zum größten Teil aus Liedern in kölscher Sprache, einige sind aber auch in Hochdeutsch verfasst.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppe wurde 1991 von Karl-Heinz Brand und Kurt Feller gegründet; zwei Jahre später kam Gitarrist Norbert Campmann dazu. 2001 folgte Wolfgang Bachem; 2007 Matthias Kalenberg und Gino Trovatello († 2020[2]). 2012 verließ Kalenberg die Band; sein Nachfolger wurde Torben Klein. Die Räuber treten überwiegend in Deutschland auf, zudem gaben sie Konzerte in Belgien, Niederlande, Luxemburg, Spanien und Österreich. Sie tourten dreimal durch Namibia und traten in Pennsylvania beim „German Folklore Festival“ auf. Im September 2006 nahm die Gruppe auf Einladung der „New Yorker Funken“ an der German-American Steuben Parade teil. Am 25. Mai 2007 starb Campmann an Herzversagen nach einer Lungenembolie.[3]

Die Räuber wirkten an über 150 Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit und veröffentlichten bis 2016 zehn Alben. Sie waren dreimal mit ihren Singles Wer hat mir die Rose auf den Hintern tätowiert, Ich habe was, was Du nicht hast und Alles für die Katz in den Top 100 der deutschen Singlecharts vertreten, elf Wochen mit ihrer Ballade vom Kölschen Bloot in den „Cologne Charts“, davon sieben Wochen auf Platz eins, und mit dem Walzer Ding Auge erreichten sie Platz 2 in der WDR4-Hörerhitparade. Ihre Karnevals-Hits Sulang die Botz noch hält (2006) und Was wär'n die Männer ohne Weiber? (2007) wurden Sieger in der belgischen Hitparade von BRF2. Sie erhielten dreimal den „Närrischen Oskar“ vom Kölner EXPRESS und wurden vom ZDF mit dem „Kölschen Hätz“ für ihre Verdienste im Karneval ausgezeichnet. Nach der Karnevals-Session 2014/2015 verließ Gino Trovatello die Band. Im August 2015 stießen Andreas Dorn alias „Schrader“ und Jürgen „Geppie“ Gebhard zur Gruppe. Der Sänger Torben Klein wurde Ende 2018 durch Sven West ersetzt.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Wenn et Trömmelche jeit
  • 1995: Echt Kölsch
  • 1996: Dat es ene Hammer
  • 1998: Kölsches Bloot
  • 2001: Achtung Räuber
  • 2003: Laach doch ens
  • 2005: Sulang die Botz noch hält
  • 2009: À la Carte
  • 2012: Kölle alaaf You
  • 2016: Dat es Heimat
  • 2017: Welthits op Kölsch – live

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen Deutschland: Höchstplatzierungen / Details
  2. „Trauer in Kölns Musikszene. Er spielte für Räuber und Fööss: Gino Trovatello ist tot“ auf express.de vom 27. April 2020
  3. Bericht über den Tod von Norbert Campmann in der Bild-Zeitung
  4. „De Räuber“: Neuer Frontmann da – Klein per E-Mail ausgebootet