Ré Soupault

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Ré Soupault (* 29. Oktober 1901 als Meta Erna Niemeyer in Bublitz, Pommern; † 12. März 1996 in Versailles) war eine deutschstämmige Künstlerin. Sie war Bauhausschülerin, Modemacherin, Fotografin, Übersetzerin und Essayistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erna Niemeyer studierte nach dem Besuch des Lyzeums in Kolberg von 1921 bis 1925 am Bauhaus in Weimar. Ihre Lehrer waren Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer, Paul Klee, Walter Gropius und Georg Muche. Von Johannes Itten war sie am meisten beeindruckt: „Und bei Itten geschah etwas, was uns befreite. Wir lernten nicht malen, sondern lernten neu sehen, neu denken und zugleich lernten wir uns selber kennen.“[1] 1923 nahm sie an der ersten Bauhaus-Ausstellung in Weimar teil und lernte in Berlin durch ihren Bauhaus-Freund Werner Graeff den schwedischen Avantgarde-Filmemacher Viking Eggeling (1880–1925) kennen. Sie arbeitete über ein Jahr in der Wohnung des schwer kranken Eggeling an der Fertigstellung seines Experimentalfilms Diagonal-Symphonie.

Mode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1925 verließ sie Weimar („Das Bauhaus ist meine Familie, meine geistige Familie. Die einzige, die ich anerkenne.“[2]) und ging nach Berlin. Dort arbeitete sie unter dem Pseudonym Renate Green als Modejournalistin für die Zeitschrift Sport im Bild, die im Scherl-Verlag erschien. Sie befreundete sich mit Erich Maria Remarque, der dort ebenfalls arbeitete.

1926 heiratete sie den dadaistischen Maler und Filmemacher Hans Richter, von dem sie sich aber nach kurzer Zeit wieder trennte. Die gemeinsame Wohnung wurde zu einem Dreh- und Angelpunkt der künstlerischen und literarischen Avantgarde der 1920er-Jahre, über Richter lernte sie in Paris unter anderem Man Ray und Fernand Léger kennen. „Ich kannte schon von früheren Reisen eine ganze Anzahl Leute in Paris und hatte Mitte der zwanziger Jahre, von Fernand Léger an Paul Poiret, dem unumstrittenen Modekönig von Paris, empfohlen, für diesen die ersten Hosenröcke entworfen, die er als große Neuheit lancierte.“[3]

1928 ging sie als Modekorrespondentin für Sport im Bild nach Paris. 1931 gründete Erna Richter ihr eigenes Modeatelier Ré Sport in der Rue Froidevaux. Der bereits berühmte Architekt Mies van der Rohe richtete ihr Modestudio mit seinen Möbeln ein. Man Ray fotografierte ihre Kollektionen. Helen Hessel berichtete in der Beilage Für die Frau in der Frankfurter Zeitung 1932 und 1933 über Rés Mode-Aktivität und ihren Erfolg in Paris.

Sie erfand u. a. das Transformationskleid und das Schürzenkleid, das man wie eine Schürze anziehen konnte: hinten wurde es gekreuzt und mit einem durchgezogenen Gürtel sowie mit einem Schal um den Halsausschnitt befestigt. Außerdem kreierte sie auch erfolgreich eine neue Art von Hals-Schmuck: den Metallkragen und Halsbänder aus künstlichen Blumen. Mit ihren neuen prêt-à-porter-Modekreationen revolutionierte sie die Paris Modeszene und galt als neuer Star. „Da war erstens das Verwandlungskleid. Ich ging immer von einer konkreten Idee aus: eine Sekretärin oder eine Verkäuferin usw., die abends, nach der Arbeit ausgehen möchte, aber nicht vorher nach Hause gehen kann, verwandelt ihr Kleid, das sie tagsüber mit einem kleinen Kragen oder einer bescheidenen Brosche getragen hat, in ein Abendkleid, indem sie den Reißverschluss, der bis zur Taille zu öffnen ist, nach innen kehrt, rechts und links mit Klips befestigt und in den bis zur Taille zugespitzten Ausschnitt einen Einsatz anbringt, der je nach Wunsch aus Brokat oder aus weißem Piquet oder einem Phantasiestoff sein kann.“[4]

Philippe Soupault[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. November 1933 lernte Richter in der sowjetischen Botschaft beim Empfang zur Feier der Oktoberrevolution Philippe Soupault kennen, der 1919 mit André Breton Die magnetischen Felder geschrieben hatte, den ersten surrealistischen Text der Literaturgeschichte. 1937 heirateten sie. Seit 1928 gehörte Ré Soupault zum Freundeskreis um Man Ray, Fernand Léger, Florence Henri, Gisèle Freund, Elsa Triolet, Helen Hessel, Max Ernst, Henryk Berlewi, Kiki, Foujita, Sonia und Robert Delaunay, André Kertész und Alberto Giacometti. Philippe Soupault, der sich schon 1922 von der Surrealisten-Gruppe getrennt hatte und Verleger und Schriftsteller geworden war, galt seit Ende der 1920er-Jahre als einer der wichtigsten Journalisten Frankreichs, der unter anderem für VU, Excelsior oder L’Intransigeant arbeitete. Er überzeugte Ré, seine Reportagen zu illustrieren.[5]

Reportagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Auf unseren Reportagereisen waren wir gezwungen, einen Fotografen mitzunehmen, der uns sehr störte und so hatten wir beschlossen, dass ich mir eine Rolleiflex 6x6 und später auch eine Leica anschaffe. So waren wir unabhängiger und ich bekam natürlich auch ein Honorar, wenn Fotografien von mir veröffentlicht wurden.“[6] Philippe Soupault bestärkte sie in ihrer fotografischen Arbeit. Beide begaben sich im April 1934 auf Reportagereisen nach Deutschland, Italien, in die Schweiz, nach England. 1935 waren sie einige Monate in den USA und wieder in Deutschland, in der Tschechoslowakei und Skandinavien. 1936 verbrachten sie einige Wochen in Spanien vor Beginn des Bürgerkriegs.

Philippe Soupault wurde 1938 von Léon Blum, der 1936 zum ersten sozialistischen Premierminister Frankreichs gewählt worden war, beauftragt, in Tunis eine antifaschistische Radiostation aufzubauen, Radio Tunis. Seit ihrer Ankunft in Tunesien im August 1938 veröffentlichte Ré Reportagen für zahlreiche Zeitschriften. In Tunis erfuhr sie auch von der Existenz der Reservierten Viertel und machte darüber eine Foto-Reportage. „Die ‚Reservierten Viertel‘ waren für jene Frauen vorgesehen, die in keiner Familie Zuflucht fanden. Eine Frau allein hat keinen Platz in der mohammedanischen Gesellschaft. Hat sie keine Familie mehr, die sie bei sich aufnimmt, bleibt ihr nur das ‚Reservierte Viertel‘. Es ist also kein Prostituierten-Viertel im engeren Sinne, obwohl diesen Frauen ohne Bildung, solange sie noch jung sind, die Prostitution als einzige Geldquelle bleibt.“ Während des Zweiten Weltkriegs unterstand Tunesien ab 1940 der Vichy-Regierung, die Philippe Soupault für sechs Monate ohne Prozess inhaftierte. Als deutsche Streitkräfte Tunis nach der Landung der Amerikaner in Nordafrika im November 1942 besetzten, flüchtete das Paar nach Algerien, das zum Freien Frankreich übergegangen war.

„Alles was sie besassen, haben sie in ihrem Haus zurückgelassen, Manuskripte, Bücher, Kleider, Bilder, die Holzkiste mit Ré Soupaults gesamten Negativen, ihre Fotoapparate, die Geräte in der Dunkelkammer.“ Ihr Haus in der rue el Karchani wurde vollständig geplündert. Fast ein Jahr lang blieben sie in Algerien, dann bekam 1943 Philippe von Général de Gaulle den Auftrag, in Nord-, Mittel-, und Südamerika eine neue französische Nachrichtenagentur aufzubauen. Das Ehepaar Soupault reiste 1943 mit einem amerikanischen Truppentransporter von Marokko aus in die USA.

Sie begegneten dort ihren exilierten Freunden wieder: Walter Mehring, Man Ray, Fernand Léger, Marcel Breuer, Herbert Beyer, Lotte Lenya, Kurt Weill, Max Ernst, André Masson, Richard Huelsenbeck, Claire und Yvan Goll, Madeleine und Darius Milhaud und vielen anderen. Ré Soupault begleitete ihren Mann auf alle seinen Reisen. Sie bereisten Südamerika im Jahr 1944: Mexiko, Bolivien, Kolumbien, Guatemala, Chile, Argentinien (dort trafen sie Gisèle Freund und Victoria Ocampo), Brasilien. Danach unterrichtete Philippe Soupault am Swarthmore College bei Philadelphia. 1945 trennte sich das Ehepaar Soupault. Ré Soupault blieb allein in New York und schrieb Reportagen für den International Digest und das Travel-Magazin. Sie traf Max Ernst wieder, der ihr sein Studio überließ.

Journalismus und Übersetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 1948 kehrte sie nach Europa zurück und begann als Übersetzerin für die Büchergilde Gutenberg in Zürich zu arbeiten. Sie übersetzte u. a. Romain Rolland, Lautréamont, Philippe Soupault, André Breton und Tristan Tzara ins Deutsche. Sie lebte in Basel und studierte bei Karl Jaspers. In der Schweiz traf sie alte Freunde wieder, die Kinderbuchautorin Lisa Tetzner und Kurt Kläber, das Ehepaar Geheeb (Gründer der Odenwaldschule), Johannes Itten und Lucia Moholy. 1950 machte sie eine letzte Fotoreportage über Flüchtlingslager in Deutschland.

Für deutsche und schweizerische Rundfunkanstalten (u. a. für RIAS Berlin, Westdeutscher Rundfunk, Südwestrundfunk, Süddeutscher Rundfunk, das Abendstudio des Hessischen Rundfunks, Radio Bremen, Radio Basel) verfasste sie bis Ende der 1980er-Jahre unzählige Rundfunk-Essays und beschäftigte sich dabei u. a. mit dem Surrealismus, Romain Rolland, dem Bauhaus, Tristan Tzara, Antoine de Saint-Exupéry, Jeanne d’Arc, Rabindranath Tagore, Mahatma Gandhi, Frauen im Mittelalter, Paris unter der Kommune von 1871, der Geopolitik des Hungers, der Welt der Kelten, den Geschwistern Scholl, Paul Geheeb, Joseph Roth, Fritz von Unruh und Viking Eggeling.

1955 verließ Ré Soupault Basel und kehrte nach Paris zurück. 1967 drehte sie für das Französische Fernsehen zusammen mit Philippe Soupault einen Film über Wassily Kandinsky. Sie veröffentlichte zusammen mit Philippe Soupault zahlreiche Märchen-Anthologien und setzte ihre Arbeit als Übersetzerin fort. Ab 1973 lebte das Ehepaar Soupault wieder zusammen, in zwei getrennten Wohnungen in der Résidence d’Auteuil im XVI. Bezirk von Paris.

Späte Entdeckung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1981 kam das Ehepaar Soupault nach Heidelberg und lernte den Verleger Manfred Metzner kennen, der 1978 zusammen mit Angelika Andruchowicz, Dorothea Lang, Ulla Tripp und Hans Thill den Verlag Das Wunderhorn gegründet hatte. Der Verlag wurde Philippe Soupaults deutscher Verlag und veröffentlichte eine 10-bändige Soupault-Werkausgabe. 1987 entdeckte Metzner Ré Soupaults fotografisches Werk, das sie vergessen hatte, und begann 1988 mit dessen Veröffentlichung in Büchern und Ausstellungen.

Ein Teil ihrer Negative aus den Jahren 1934 bis 1942 ist in den Souks von Tunis 1946 von Simone Bessis wiedergefunden worden. „Ende 1946 erhielt ich einen Brief von meiner tunesischen Freundin Simone Bessis, die mir schrieb, sie hätte in den Souks von Tunis verschiedene Sachen aus unserem Haus gesehen, auch einen grossen Kasten. Der war mit Bauernmalerei verziert, den hatte sie erkannt, und fand darin eine Schachtel mit meinen Negativen. Vieles war aber für immer verloren.“

1988 erschien der erste Fotoband (Eine Frau allein gehört allen. Fotos aus dem ‚‚Quartier réservé‘‘ in Tunis.), 1994 erfolgte das Erscheinen des Fotobands Paris 1934-1938. Ré Soupaults fotografische Arbeiten zählen heute zu den bedeutendsten Wiederentdeckungen in der Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts. Ihr durch das Bauhaus und den Avantgarde-Film geschulter Blick verbindet sich mit Gespür für Proportionen und geometrische Grundformen.

Ré Soupault starb am 12. März 1996 in Versailles, auf den Tag genau sechs Jahre nach Philippe Soupault. Sie wurde in seinem Grab auf dem Friedhof Montmartre beerdigt.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Einladung zum Mois de la Photo in Paris. Ausstellung im Goethe-Institut, Paris.
  • 1997: In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Instituten Tunis und Paris: Ausstellung La Tunisie 1936-1940 vue par Ré Soupault. Maison des Arts, Tunis; Institut du Monde Arabe, Paris
  • 1998: Ausstellung in Kiel. Teilnahme an der Ausstellung Les femmes photographes. De la nouvelle vision en France 1920-1940 in Paris, Chalon-sur-Saône, Evreux.
  • 1999: Ausstellungen in Regensburg und Mannheim.
  • 2001: Beginn der Tournee-Ausstellung des Goethe-Instituts Ré Soupault. Fotografien 1935-1952. Ausstellungen in Casablanca, Rabat, Tunis, Madrid. Ausstellung zum 100. Geburtstag in Heidelberg.
  • 2002: Ausstellungen in Hamburg, Freiburg, Schwäbisch Gmünd, Belgrad, Oslo, Riga, Helsinki.
  • 2003: Ausstellungen in Lyon, Buenos Aires, Salvador da Bahia.
  • 2004: Ausstellungen in Aleppo, Beirut, Jerusalem, Sao Paulo.
  • 2005: Ausstellung in Montréal.
  • 2006: Ausstellungen in Sofia, Istanbul, Belgrad.
  • 2007: Ré Soupault (1901–1996). Die Fotografin der magischen Sekunde. Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, Berlin; Nancy, München.
  • 2008: Ausstellungen in Strassburg, Edinburgh, Prag.
  • 2011: Ré Soupault – Künstlerin im Zentrum der Avantgarde. Nebentitel: Bauhaus, Film, Mode, Fotografie, Literatur. Kunsthalle Mannheim, Mannheim
  • 2015: Ré Soupault – Das Auge der Avantgarde. Zeppelin-Museum Friedrichshafen
  • 2015–2016: Ausstellungsbeteiligung Qui a peur des femmes photographes? 1839-1945. Musée d’Orsay, Paris

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bretonische Märchen. Herausgegeben von Ré Soupault. 1959.
  • Französische Märchen. Herausgegeben von Ré Soupault. 1962.
  • Märchen aus fünf Kontinenten. (Deutsche, französische, italienische Ausgabe), Ré Soupault, Philippe Soupault (Hg.) 1968.
  • Histoires merveilleuses des 5 continents. Ré Soupault, Philippe Soupault und Mireille Wieland (Hg.). (Collection Mille et une histoires), Éditions Seghers, 1975.
  • Histoires merveilleuses des cinq continents. Au temps où les bêtes parlaient. Ré Soupault, Philippe Soupault (Hg.), Band 1, Pocket junior.
  • Histoires merveilleuses des cinq continents. Sur les routes, l’aventure. Ré Soupault, Philippe Soupault (Hg.), Band 2, Pocket junior.
  • Histoires merveilleuses des cinq continents. Amours et jalousies. Ré Soupault, Philippe Soupault (Hg.), Band 3, Pocket junior.
  • 52 contes merveilleux: De tous les temps et de tous les pays pour toutes les semaines de l’année. Herausgegeben von Philippe Soupault und Ré Soupault.
  • L’étoile et le nénuphar, et autres contes. Ré Soupault und Philippe Soupault, Nachwort von Michaël Batalla, Collection Seghers jeunesse, Éditions Seghers, 2005.
  • Histoires merveilleuses du Brésil. Ré Soupault und Philippe Soupault, Nachwort von Michaël Batalla. Collection Seghers jeunesse, Éditions Seghers, 2005.
  • Dragon bleu Dragon jaune. Ré Soupault, Philippe Soupault und Zhon yao Li. Les Pt’its albums du Père Castor, Flammarion, Paris 2006.

Herausgegeben von Manfred Metzner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ré Soupault: Tunesien 1936–1940. Fotografien. Deutsch-französische Ausgabe, Mit einem Text von Abdelwahab Meddeb. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 1996, ISBN 978-3-88423-102-9.
  • Ré Soupault: Paris 1934–1938. Fotografien. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 1994, ISBN 978-3-88423-088-6.
  • Ré Soupault: Frauenportraits aus dem „Quartier résérvé“ in Tunis. Fotografien. Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 2001, ISBN 978-3-88423-140-1.
  • Ré Soupault: Philippe Soupault. Portraits. Fotografien 1934–1944. Mit einem Essay von Philippe Soupault. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2003, ISBN 978-3-88423-217-0.
  • Ré Soupault – Die Fotografin der magischen Sekunde. Fotografien. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-88423-282-8.
  • Ré Soupault: Bauhaus – Die heroischen Jahre von Weimar. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2009 ISBN 978-3-88423-332-0.
  • Herausgegeben von Inge Herold, Ulrike Lorenz, Manfred Metzner: Ré Soupault – Künstlerin im Zentrum der Avantgarde. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg, 2011. ISBN 978-3-88423-363-4.
  • Herausgegeben von Claudia Emmert, Manfred Metzner, Frank-Thorsten Moll: Ré Soupault – Das Auge der Avantgarde. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2015, ISBN 978-3-88423-511-9.
  • Ré Soupault: Katakomben der Seele. Eine Reportage über Westdeutschlands Vertriebenen- und Flüchtlingsproblem 1950. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-88423-546-1.

Übersetzungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Romain Rolland: Zwischen den Völkern – Tagebuch der Kriegsjahre und die Memoiren Aus meinem Leben. Zürich 1948.
  • Lautréamont: Das Gesamtwerk, Die Gesänge des Maldoror, Dichtungen, Briefe. Heidelberg 1954.
  • Philippe Soupault: Der Neger, Die letzten Nächte von Paris, Ein grosser Mann, Das letzte Spiel, Begegnungen mit Dichtern und Malern. Philippe Soupault und André Breton: Die magnetischen Felder. Alle im Verlag Das Wunderhorn.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anton Escher: Construction of the Public Sphere in the Middle Eastern Medina. The Photographs by Ré Soupault. In: Hans Christian Korsholm Nielsen, Jakob Skovgaard-Petersen (Hrsg.): Middle Eastern Cities 1900–1950. Public Places and Public Spheres in Transformation. Aarhus 2001.
  • Ivo Kranzfelder: Soupault, Ré. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 24, Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, S. 605 f. (Digitalisat).
  • Ursula März: Du lebst wie im Hotel. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 1999, ISBN 978-3-88423-155-5. (Biografischer Essay über Ré Soupault mit zahlreichen Abbildungen)
  • Sigrid Wortmann Weltge: Bauhaus-Textilien: Kunst und Künstlerinnen der Webwerkstatt. Übersetzung aus dem Amerikanischen. Ed. Atemmle, Schaffhausen 1993, S. 205.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas G.A. Mank: Eine Frau allein gehört allen. Ré Soupault und die Avantgarde der zwanziger Jahre. EPD-Film 1/1996.
  • Frédéric Mitterrand: Ré et Philippe Soupault: les années tunisiennes. Fernsehfilm ARTE, 1996.
  • Ulrike Becker: Die Fotografin Ré Soupault. Fernsehfilm, SWR Baden-Baden, 1996.
  • Ulrike Becker: Ré Soupault – Meine Geliebte mehr und mehr. Fernsehfilm, SWR Baden-Baden, 1997.
  • Luzia Braun: Die Fotografin Ré Soupault. ZDF-Aspekte, 27. April 2007.

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Und plötzlich war ich eine Fremde. Die Fotografin Ré Soupault. Von Conny Frühauf, WDR, 2006.
  • Schießbuden haben noch immer einen Reiz für mich. Nach unveröffentlichten Texten von Ré Soupault. Von Andra Joeckle, Deutschlandfunk/Radio Bremen, 2007.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Manfred Metzner (Hrsg.): Ré Soupault – Die Fotografin der magischen Sekunde. Fotografien. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2007, S. 8.
  2. Manfred Metzner (Hrsg.): Ré Soupault – Die Fotografin der magischen Sekunde. Fotografien. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2007.
  3. Manfred Metzner (Hrsg.): Ré Soupault – Die Fotografin der magischen Sekunde. Fotografien. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2007, S. 9.
  4. Manfred Metzner (Hrsg.): Ré Soupault – Die Fotografin der magischen Sekunde. Fotografien, Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2007, S.10.
  5. Ré Soupault (1901–1996). Die Fotografin der magischen Sekunde (Memento vom 9. September 2007 im Internet Archive), literaturhaus-muenchen.de 2009, abgerufen am 2. Mai 2013.
  6. Manfred Metzner (Hrsg.): Ré Soupault – Die Fotografin der magischen Sekunde. Fotografien. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2007, S. 12.