Röderaue

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Röderaue
Röderaue
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Röderaue hervorgehoben
Koordinaten: 51° 24′ N, 13° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Meißen
Verwaltungs­gemeinschaft: Röderaue-Wülknitz
Höhe: 97 m ü. NHN
Fläche: 28,87 km2
Einwohner: 2722 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01609
Vorwahl: 035263
Kfz-Kennzeichen: MEI, GRH, RG, RIE
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 240
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Radener Straße 2
01609 Röderaue
Webpräsenz: www.roederaue.de
Bürgermeister: Lothar Herklotz (CDU)
Lage der Gemeinde Röderaue im Landkreis Meißen
Coswig (Sachsen)Diera-ZehrenEbersbach (bei Großenhain)GlaubitzGröditzGroßenhainHirschsteinKäbschütztalKlipphausenLampertswaldeLommatzschMeißenMoritzburgGröditzNiederauNossenNünchritzPriestewitzRadebeulRadeburgRiesaRöderaueSchönfeldStauchitzStrehlaThiendorfWeinböhlaWülknitzZeithainSachsenDresdenLandkreis BautzenLandkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeLandkreis MittelsachsenLandkreis NordsachsenBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Röderaue ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Meißen im Freistaat Sachsen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Röderaue-Wülknitz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Großenhainer Pflege in der Röderaue und wird durch große Wald- und Teichlandschaften geprägt. So sind etwa ein Drittel des Gemeindegebietes Wald- und ca. ein Zehntel Gewässerfläche. Nachbarstädte sind Elsterwerda (14 km), Großenhain (15 km), Gröditz (2 km) und Riesa (16 km). Die Bundesstraßen 169 und 101 verlaufen durch das Gemeindegebiet. Auch die Bahnstrecken Riesa–Elsterwerda und Dresden–Berlin verlaufen durch das Gemeindegebiet. Durch die Gemeinde führen der Elsterwerda-Grödel-Floßkanal, die Geißlitz und die Große Röder.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Röderaue besteht aus den Ortsteilen Frauenhain, Koselitz, Pulsen und Raden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 1. Januar 1994 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Frauenhain, Koselitz, Pulsen und Raden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[2]
Wahlbeteiligung: 59,0 % (2009: 57,8 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
58,3 %
24,0 %
17,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   2
   0
  -2
  -4
-1,9 %p
+1,0 %p
+0,9 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c SV Frauenhain

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 7 Sitze
  • LINKE: 3 Sitze
  • Sportverein Frauenhain e.V. (SVT): 2 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oben links: Frauenhain, die Frau am Hain
Oben rechts: Raden, das Mühlenrad zu Raden
Unten links: Koselitz, der Teufel. Basierend auf der Sage vom Teufelsgraben
Unten rechts: Pulsen, der Pflug steht für Ackerbau

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeamt in Frauenhain.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Getreide- und Sägemühle im Ortsteil Raden
  • Landschaftsschutzgebiet Röderaue
  • Kirche mit Altargemälde „Die drei Marien“, Koselitz
  • zahlreiche Teiche mit Rad- und Wanderwegen (z. B. die Röderradroute)
  • Alter Schlossfriedhof zu Frauenhain
  • Kirche zu Frauenhain mit der ältesten Kirchturmglocke Sachsens[3]

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • März/April: Frauenhainer Katzengebirgslauf
  • 30. April: Maifeuer auf der Insel zu Frauenhain
  • Juni: Inselfest Frauenhain
  • Juli: Saxstock Festival
  • September: Naturmarkt „Flora et Herba“ auf der Insel zu Frauenhain

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Röderaue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014
  3. http://www.sz-online.de/nachrichten/base.asp?ausgabe=310&etag=14.06.2008