Röhrstraße (Weimar)
Die Röhrstraße ist eine Anliegerstraße in Weimar.
Nach dem Generalsuperintendenten Johann Friedrich Röhr wurde in der Weimarer Nordvorstadt bzw. Weimar-West eine Straße benannt, die von der Carl-von-Ossietzky-Straße im Bereich des Zeppelinplatzes deren Verlängerung darstellt. Sie endet an der Florian-Geyer-Straße. Diese Straße wird auch von der Ernst-Thälmann-Straße gekreuzt. Sie ist im Nordwesten Weimars eine wichtige Verbindungsstraße. Der Bereich Röhrstraße/Zeppelinplatz entstand im Wesentlichen nach Planungen von 1927 von August Lehrmann.[1]
Die Röhrstraße steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles) bzw. Liste der Kulturdenkmale am Zeppelinplatz in Weimar. Zu den auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale) stehenden Gebäuden und Objekten zählen u. a. die Käthe-Kollwitz-Schule in der Röhrstraße 19 und der auf dem dortigen Schulhof befindliche Stockentenbrunnen, der ein Werk des Weimarer Bildhauers Arno Zauche ist. Auf dieser Liste stehen auch Wohn- und Geschäftshäuser der Röhrstraße 30–36[2], allerdings eben nur bis Nr. 36. Bei Rainer Müller sind auch die Nummern 38, 40 und 42 erfasst. Diese sind ebenso im Heimatschutzstil erbaut und setzen im äußeren Erscheinungsbild die Döllstädtstraße 18/Röhrstraße 36 fort.[3] Die Röhrstraße 13 ist auf der Denkmalliste im Geltungsbereich Bertuchstraße erfasst.[4]
Karina Loos erwähnt in ihrer Dissertation über die Architektur im Nationalsozialismus in Weimar über Bauten für Unteroffizierswohnungen auch in der Röhrstraße um 1937, allerdings ohne Hausnummern anzugeben.[5]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ August Lehrmann (Hrsg.): Weimar. (= Neue Stadtbaukunst) F. E. Hübsch, Berlin u. a. 1928. (Digitalisat auf klassik-stiftung.de), S. XX f. und S. 39 Abb. 68/69.
- ↑ Diese sind wohl die Bauten, die von Ernst Flemming entworfen wurden.
- ↑ Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.2.: Stadterweiterung und Ortsteile. E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 615 f. und S. 803.
- ↑ Denkmalliste Thüringen (Suchmaske)
- ↑ Karina Loos: Die Inszenierung der Stadt. Planen und Bauen im Nationalsozialismus in Weimar. Bauhaus-Universität, Diss., Weimar 1999 online, S. 228.
Koordinaten: 50° 59′ 16,6″ N, 11° 19′ 7,5″ O