Röntgen-Stadion

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Röntgen-Stadion
Röntgen-Stadion Remscheid.jpeg
Daten
Ort Remscheid, Deutschland
Koordinaten 51° 11′ 22,4″ N, 7° 15′ 48,6″ OKoordinaten: 51° 11′ 22,4″ N, 7° 15′ 48,6″ O
Eigentümer Stadt Remscheid
Oberfläche Rasen
Kapazität 12.463
Spielfläche 105 x 68
Verein(e)

FC Remscheid

Veranstaltungen

Das Röntgen-Stadion (auch Röntgenstadion) ist die Spielstätte des Sportclubs FC Remscheid. Es ist das größte Stadion in Remscheid und steht im Stadtbezirk Lennep. Die Kapazität des Stadions beträgt 12.463 Plätze. Davon sind 2168 Sitzplätze und 10.295 Stehplätze. Es ist eins von zwei Stadien im Remscheider Stadtgebiet.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadion unterteilt sich in vier Zuschauerblöcke mit der Nordkurve, Südkurve, Haupttribüne und der Gegengerade. Auf der Gegengerade befindet sich zusätzlich die Pressetribüne. Die Haupttribüne und die Pressetribüne sind komplett überdacht und besitzen die einzigen Sitzplätze im Röntgenstadion. Jeder Zuschauerblock ist über einen separaten Eingang zu erreichen, wobei der Eingang zur Nordkurve der wichtigste ist. Die Kabinen befinden sich am Eingang zur Nordkurve. Neben dem FC Remscheid benutzt auch der VfL 07 Lennep diese. Das Stadion besitzt, trotz kurzer Zugehörigkeit des FC Remscheids zur 2. Bundesliga, keine Flutlichtanlage. An der Nordkurve befindet sich zusätzlich noch eine Anzeigetafel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Röntgen-Stadion wurde 1925 gebaut und besaß eine Kapazität von 5.000 Plätzen. 1982 wurde es nach dem Sohn der ehemaligen Stadt Lennep, Wilhelm Conrad Röntgen, benannt. Während der Verein in der 2. Bundesliga spielte, wurde das Stadion ausgebaut.

Kurze Zeit nach dem Flugzeugabsturz in Remscheid am 8. Dezember 1988 wurde ein Benefizspiel zwischen dem FC Remscheid (damals noch unter dem Namen BVL 08 Remscheid) und dem FC Bayern München ausgetragen. Ca. 11.000 Zuschauer sahen ein Spiel, das mit einem 3:0 für die Mannschaft aus Remscheid ausging.

Bereits am 6. Mai 1989 fand ein weiteres Benefizspiel zugunsten der Opfer des 8. Dezembers 1988 statt. Vor 4.000 Zuschauern trat eine Bergische Auswahl gegen eine DFB-Auswahl an, in der unter anderem Franz Beckenbauer und Uwe Seeler mitspielten.[1]

Am 15. Juli 2003 fand ein Testspiel zwischen dem Wuppertaler SV und dem FC Schalke 04 vor 7.000 Zuschauern statt. Dieses Spiel gehört zu denen mit der höchsten Zuschauerzahl im Röntgen-Stadion ohne Beteiligung des FC Remscheids.[2]

Beim Testspiel zwischen dem FC Remscheid und dem FC Schalke 04 wurde bekannt gegeben, dass mehrere Steinstufen in der Südkurve baufällig sind. Die geplanten Reparaturen werden 20.000 Euro kosten und sollten in der Saison 2009/10 durchgeführt werden.

Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ascheplatz (Spielstätte des VFL Lennep)
  • Gummiplatz (Basketball & Fußball)
  • Tartanbahn
  • Sprunggrube
  • Hochsprunganlage

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Röntgenstadion liegt an der B229. Der Parkplatz befindet sich direkt neben der Freiwilligen Feuerwehr Remscheid-Lennep Bei größeren Zuschauerzahlen wird der direkt angrenzende Kirmesplatz für weitere Parkmöglichkeiten genutzt.

Im öffentlichen Personennahverkehr ist das Stadion an der Haltestelle Raderstraße/Stadion über die Buslinien 659, 664, 669 und 671 erreichbar.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.archiv.fcremscheid.de/BV_08_Luttringhausen_BVL_08_Remscheid.pdf
  2. http://www.kampfleecher.de/wupperhopper/wsv-schalke150703.html

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Röntgen-Stadion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien