Röttenbach (Landkreis Roth)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Röttenbach
Röttenbach (Landkreis Roth)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Röttenbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 9′ N, 11° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Roth
Höhe: 372 m ü. NHN
Fläche: 21,66 km2
Einwohner: 3126 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91187
Vorwahl: 09172
Kfz-Kennzeichen: RH, HIP
Gemeindeschlüssel: 09 5 76 141
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
91187 Röttenbach
Webpräsenz: www.roettenbach.de
Bürgermeister: Thomas Schneider (Freie Wähler e. V.)
Lage der Gemeinde Röttenbach im Landkreis Roth
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Über dieses Bild

Röttenbach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Roth.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedhofskirche in Röttenbach

Röttenbach liegt im Fränkischen Seenland, rund 40 Kilometer südlich von Nürnberg.

Der namensgebende Röttenbach durchfließt den Ort. Er entspringt fünf Kilometer östlich im Waldgebiet Irlespan und mündet nordwestlich von Röttenbach in die Schwäbische Rezat. Westlich von Röttenbach erhebt sich das Spalter Hügelland.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Röttenbach gliedert sich in fünf Ortsteile:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Röttenbach entstand vermutlich um das Jahr 1000 als Rodungssiedlung und wird ca. 1200 erstmals erwähnt, als Bischof Otto eine Marienkirche weihte.[3] Das Immediatrittergut des Hochstiftes Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag, kam sofort nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns im preußisch-bayerischen Hauptlandesvergleich zu Preußen. Im Frieden von Tilsit 1807 fiel es mit dem preußischen Fürstentum Bayreuth an Frankreich und kam mit dem Pariser Vertrag 1810 zu Bayern.

Mit der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde mit dem Ortsteil Niedermauk.

Königsstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1860 wurde die sogenannte Königsstraße als Handelsweg gebaut, die heutige Bundesstraße 2.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Mühlstetten mit Röttenbach zur neuen Gemeinde Röttenbach zusammengeschlossen.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 67,4 %
 %
50
40
30
20
10
0
48,9 %
35,9 %
15,2 %

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Röttenbach hat 14 Mitglieder.

CSU SPD FW Gesamt
2014 7 2 5 14 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister der Gemeinde Röttenbach ist seit Mai 1996 Thomas Schneider (Freie Wähler), Stellvertreter ist Peter Pfeiffer von der SPD.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alte Kirche in Röttenbach, Deutschherrnstraße
  • Kapelle in Mühlstetten, Röttenbacher Straße
  • Kirche St. Sebastian in Niedermauck, gotisch (14. Jahrhundert), auf einem Hügel inmitten des Dorfes, Hochaltar mit drei gotischen Statuen (1520); auf dem linken Seitenaltar Madonna von 1370 in barockem Schrein von 1780; um 1600 gemalte Kopie des Albrecht-Dürer-Gemäldes Madonna mit der Birne

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemals durch den Ort verlaufende Bundesstraße 2 wird seit 2007 im Osten um ihn herumgeführt, was eine wesentliche Entlastung darstellt. Die Staatsstraße St 2923 verläuft ins benachbarte Mühlstetten. Busverbindungen gehen nach Roth und zu dem zwei Kilometer entfernten Bahnhaltepunkt Mühlstetten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111026/171900&attr=OBJ&val=1492
  3. http://www.roettenbach.de/index.php?id=121,26&suche=
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 732.
  5. http://www.wahlen.bayern.de/kw2014/gderaete-mfr-576.htm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Röttenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien