Rövenich

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Koordinaten: 50° 42′ 33″ N, 6° 41′ 13″ O

Rövenich
Stadt Zülpich
Höhe: 148 m
Fläche: 3,39 km²
Einwohner: 459 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53909
Vorwahl: 02252
Ortsdurchfahrt

Rövenich ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen. Ortsvorsteher ist Bernd Essenstam (Stand Juli 2017):

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rövenich liegt in der Zülpicher Börde nordöstlich von Zülpich. Nachbarorte sind Zülpich, Bessenich, Niederelvenich und Weiler in der Ebene und Sievernich im Nachbarkreis Düren. Am westlichen Ortsrand verläuft der Zubringer zur A 1, am nördlichen Ortsrand die Bundesstraße 265 und östlich die Landstraße 264. Im Ort selbst gibt es keinen Durchgangsverkehr. An der Bundesstraße liegt ein ehemaliges Siechenhaus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Kelte oder Römer mit dem Namen Rufinus mag hat an der alten Heerstraße Zülpich-Köln das Gut Rufiniacum (Heim des Rufinus) erbaut. Aus diesem Hof entwickelte sich der Ort, der später Rufenich oder Ruvenich genannt wurde. Bereits 1419 tauchte der heutige Ortsname auf. Rövenich bildete im 15. Jahrhundert eine Jülicher Unterherrschaft, in der der Herr von Bollheim die landesherrliche Gewalt ausübte.

Am 1. Juli 1969 wurde Rövenich nach Zülpich eingemeindet.[2]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche wird erstmals 1124 erwähnt. Sie wurde erst 1898 abgebrochen, weil sie baufällig war. Die heutige, im Stil der Frühgotik erbaute Kirche wurde am 22. April 1902 konsekriert. Sie hat 160 Sitzplätze und ist dem Hl. Pankratius geweiht.

Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1698 wird in Rövenich eine Schule erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde ein eigenes Schulgebäude erbaut, denn vorher fand der Unterricht beim Lehrer im Hause statt. Im Ort gibt es heute vier ehemalige Schulgebäude. Das zuletzt errichtete Haus aus dem Jahre 1964 ist das Asylantenheim der Stadt Zülpich. Der Schulbetrieb wurde 1968 aufgegeben.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Drimbornshof im Ort ist eine Nachsorgereinrichtung für psychisch Kranke.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.zuelpich.de/attachments/article/79/ewz311216.pdf
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.