Rückflussverhinderer

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Rückflussverhinderer erlauben den Durchfluss von Rohrleitungen, Armaturen und Pumpen nur in einer Richtung. Bei Umkehrung der Strömungsrichtung schließen sie selbsttätig und öffnen bei erlaubter Durchflussrichtung ebenfalls selbsttätig.

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dadurch soll das Leerlaufen höherliegender Rohrleitungen und Behälter in Stillstandzeiten vermieden werden oder Pumpen vor Rückströmung und rücklaufenden Druckwellen geschützt werden.

Des Weiteren werden sie im Bereich der Heiztechnik (Anlagenbau) zur Verhinderung des ungewollten Wärmeauftriebs sowie zur Trennung von unterschiedlichen Heizkreisläufen verwendet.

In der Trinkwasserinstallation werden Rückflussverhinderer im Hausanschluss hinter dem Wasserzähler verbaut, um ein Rückwärtsdrehen des Zählwerks bei Druckschwankungen zu vermeiden. Ferner wird mit der Sicherungskombination (Rückflussverhinderer und Rohrbelüfter) das Rücksaugen von Nichttrinkwasser (z. B. Badewasser durch Brauseschlauch) verhindert.

Zusatzfunktionen, wie beispielsweise eine Aufstellschraube, weichdichtende Ausführungen etc. werden von einigen Herstellern (z. B. Thermoclassic) angeboten.

Variationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt eine Vielzahl von Armaturenarten, die den Rückfluss verhindern. Einige davon sind:

Verschraubungsformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ventile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz-Josef Heinrichs, Bernd Rickmann: Schutz des Trinkwassers. Kommentar zu DIN EN 1717 und DIN 1988-100, 1. Auflage, Beuth Verlag GmbH, Berlin 2011, ISBN 978-3-410-21817-3.
  • Johann Mutschmann, Fritz Stimmelmayr: Taschenbuch der Wasserversorgung. 14. Auflage, Friedrich Vieweg & Sohn Verlag, Wiesbaden, 2007, ISBN 978-3-8348-0012-1.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]