Rüdiger Döhler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rüdiger Döhler (2010)

Rüdiger Döhler (* 24. August 1948 in Rochlitz) ist ein deutscher Orthopäde und Chirurg.[1] Er publiziert auch zur Medizin- und Studentengeschichte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Döhler wuchs in Erlau (Sachsen) und Hohen Neuendorf auf. Im Januar 1958 floh seine Familie nach Bremerhaven. Am 31. März 1963 wurde er in der Geestemünder Christuskirche durch Pastor Henning von Wedel (1925–2018) konfirmiert.[2] Nach dem Abitur an der Wilhelm-Raabe-Schule ging er in der Crew X/67 als Reserveoffizieranwärter (San) zur Bundesmarine. Als Seekadett entlassen, studierte er mit einem Bundeswehr-Stipendium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Medizin. Seit dem 23. Januar 1969 Fuchs im Corps Palaiomarchia-Masovia, wurde er am 18. Juni 1969 recipiert.[3] Nach dem Physikum wechselte er an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Da er 1973 für den SC zu Kiel Vorortsprecher des Kösener SC-Verbandes werden sollte, kehrte er zum Sommersemester 1972 in den Norden zurück. Nach zwei Semestern an der Universität Hamburg beendete er das Studium in Kiel. Nach dem Staatsexamen im Januar 1975 war er Medizinalassistent in Kiel (Innere Medizin), Bremerhaven (Chirurgie) und Essen (Pathologie). Mit einer Doktorarbeit bei Gert Zierott in der Kieler Chirurgie wurde er im Dezember 1976 zum Dr. med. promoviert.[4] Im Universitätsklinikum Essen blieb er nach der Approbation noch ein Jahr bei Lutz-Dietrich Leder, um sich mit den Grundlagen der Knochentumoren vertraut zu machen. Von April 1977 bis November 1979 war er Assistenzarzt bei Günther Heinemann in der Chirurgie des Klinikum Minden.[5] Bei Walter Blauth im Universitätsklinikum Kiel wurde er im Februar 1983 Facharzt für Orthopädie. Im Sommer jenes Jahres bestieg er mit Einheimischen die Hochweiße. Im März 1984 ging er mit seiner Familie nach Schottland. Mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft war er an der University of Edinburgh Research Fellow bei Sean P. F. Hughes. Klinisch tätig war er als Honorary Registrar am Princess Margaret Rose Orthopaedic Hospital und als Locum Lecturer in der Royal Infirmary.[6][7] Nachdem er Knoydart durchwandert hatte, kehrte er im September 1985 als Oberarzt nach Kiel zurück.[8] Um sich der operativen Behandlung von Skoliose, Spondylitis und Spondylolisthesis zu widmen, war er ab 1988 bei Hans-Henning Matthiaß im Universitätsklinikum Münster.[9] 1990 kehrte er der Orthopädie den Rücken. Bei Friedrich Hennig im AK Altona wurde er 1992 auch Chirurg.[10] Im Jahr darauf erlangte er die Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie. Seine Forschungsarbeit konnte er bei Werner Lierse in der Anatomie vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf fortführen und 1993 mit der Habilitation abschließen.[11][12] Die Universität Hamburg ernannte ihn zum Privatdozenten.[13] Seit 1992 ist er Mitglied des Academischen Clubs zu Hamburg.[14]

Mecklenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unfallchirurgie beim Bussard

Als Chefarzt beteiligte sich Döhler ab 1995 mit seiner zweiten Frau Marlo geb. Kröpelin am Aufbau des neuen Krankenhauses in Plau am See.[15] Schwerpunkte waren die Polytraumaversorgung, die Endoprothetik und die Septische Chirurgie.[16] Mit dem damaligen Plauer Bürgermeister Hans-Heinrich Jarchow begründete er 1996 die Patenschaft des Plauer Krankenhauses für den Sanitätsabschnitt der Mecklenburg-Vorpommern (F 218).[17] Er förderte die zivil-militärische Zusammenarbeit mit dem Plauer Krankenhaus und der Universitätsmedizin Greifswald.[18] Seit 1996 an die Charité umhabilitiert, baute er ab 1998 mit Jacek Kotas und Robert Jäckel das in Mecklenburg-Vorpommern erste Zentrum für Handchirurgie mit Replantationsdienst auf.[16][19][20]

Für den Adler- und Falkenhof Burg Wredenhagen half Döhler dem Tierarzt Liebig in Röbel/Müritz bei der Versorgung von verletzten Greifvögeln. Von 1999 bis 2004 wurden 32 Vögel einer Osteosynthese unterzogen.[21][22] 23 konnten wieder ausgewildert werden. Das Royal College of Surgeons of Edinburgh verlieh ihm 1999 die Fellowship.[23] Mit einem Stuttgarter Unfallchirurgen operierte er im März 2001 am Saddam Center for Reconstructive Surgery in Bagdad.[24] Für das Friedensdorf International und die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ operierte er in Plau Patienten aus Polen, der Ukraine, Zentralasien und Afrika.[9][25][26] Die Universität Greifswald ernannte ihn im Januar 2006 zum apl. Professor.[20] Als Doktorvater betreute er die Dissertationen der Assistenzärztinnen Antje Brümmer (2006) und Grit Morawietz (2007).[27][28]

Mit Christiane Klonz spielte er oft Klavier zu vier Händen. Mit dem collegium musicum Parchim wurde Bachs c-Moll-Konzert (BWV 1060) aufgeführt; am Reformationstag 1999 in der Marienkirche Plau und zu Bachs 315. Geburtstag in der Georgenkirche Parchim.[29][30] Mit zwei Kollegen aus Gadebusch und Plau gründete er das Mecklenburger Ärztetrio. Es wurde eine Zeitlang beraten von Götz Teutsch, dem Prinzipal der Cellisten der Berliner Philharmoniker.[31] Das Trio spielte in Plau das Klaviertrio op. 1,3 (Beethoven) und in Zickhusen das Klaviertrio No. 1 (Schubert).[32] Ermöglicht wurden die Konzerte durch Matthias Kunze. Als die DGOT am 4. Oktober 2001 unter Wolfram Neumann ihr 100-jähriges Bestehen feierte, spielte Döhler im Konzerthaus Berlin Bachs d-Moll-Konzert (BWV 1052). Im folgenden Frühjahr konzertierte er mit dem Orchester der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auch im Pantheon (Rom), in der Basilika San Francesco und in der Sankt-Petri-Kirche (Magdeburg). In der Gründungsversammlung des Fördervereins St. Marien e. V. Plau am See wurde er am 7. September 2007 zum Vorsitzenden gewählt. Er konnte dieses Ehrenamt wegen kurzfristiger beruflicher Veränderung nicht antreten, blieb dem Verein aber verbunden.

Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2008 wechselte er in den Dienst des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg, das ihn für einige Monate als Durchgangsarzt an das Klinikum Elmshorn und dann an das BG Reha-Zentrum City Hamburg abstellte.[33] Für die Marseille-Kliniken AG war er 2010 als designierter Ärztlicher Direktor am Centro Médico La Paz in Bata, Äquatorialguinea.[34] Intérprete war der Hamburger Abiturient Nicolas Koslowski. Ab Januar 2011 war er im BUK Hamburg für Forschung und Lehre zuständig. Seit 2013 im Ruhestand, fuhr er auf der Deutschland vier Reisen als Schiffsarzt mit. Seit 2014 lebt er mit seiner Frau wieder in Plau am See.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Döhler segelte in Kieler Wochen, in der 39. Nordseewoche (Rund Skagen) und in der Cowes Week 1975 (Fastnet Race). Im August 1982 segelte er von Oban (Argyll and Bute) durch den Kaledonischen Kanal über die Nordsee nach Skagen und Kiel.[35] Seit 1980 Ehrenritter des Johanniterordens, betreute er von 1982 bis zur sogenannten Wende die Krankenhäuser des Ordens in Stendal und Genthin. Als Rechtsritter schied er 1990 auf eigenen Antrag aus dem Orden aus. Er betrieb den Wiederaufbau des Corps Masovia Königsberg zu Potsdam und war 2001–2006 Vorsitzender des Altherrenvereins.[36] 1993 wurde er im 1. Zerstörergeschwader von Kapitän zur See Jörg Owen zum Flottenarzt der Reserve befördert. 1994 hospitierte er am National Naval Medical Center. Er erhielt das Abzeichen für seefahrendes Personal in Silber und war ab 2003 Regimentskommandeur des Lazarettregiments 71 (na).[37][38] Mit der Auflösung der Reservelazarettorganisation wurde er am 1. Dezember 2007 von Berndt Röder und Arno Roßlau im Hamburger Rathaus verabschiedet. Seine Wikipedia-Arbeit zu den Trägern des Bundesverdienstkreuzes dankte ihm der Bundespräsident (Gauck) 2014 mit der Einladung zum Adventskonzert im Schloss Bellevue. Zum 75. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats hielt er am 21. Juli 2019 eine Gedenkrede in der Hinrichtungshalle in der Gedenkstätte Plötzensee.[39][40][41] Aus der ersten Ehe mit der Cellistin Engel v. Bülow (Beyernaumburg) hat er zwei Töchter und einen Sohn mit fünf Enkelkindern.

Ehrenämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pathologie, Chirurgie und Orthopädie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitschriftenartikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit C. Stambolis und W. Havers: Wilms-Tumor mit Budd-Chiari-Syndrom und rechtsatrialem Tumorthrombus. pädiatrische praxis 20 (1978), S. 243–247; chirurgische praxis 25 (1979), S. 95–99.
  • mit G. Heinemann: Eventration des Zwerchfells mit ipsilateraler Nebenlunge und intestinaler Nonrotation. Zeitschrift für Kinderchirurgie 25 (1978), S. 258–262.
  • mit C. Stambolis und L.-D. Leder: Massive Leberzellnekrosen bei Herzinsuffizienz. Medizinische Welt 11 (1979), S. 393–396.
  • mit G. Zierott: Intraoperative Spülungen mit Kochsalzlösung und Kanamycin in Hinblick auf die Wundheilung. chirurgische praxis 25 (1979), S. 571–575.
  • mit G. Heinemann, W. Busanny-Caspari, M. D. Farrar: Chondrosarcoma of the first metatarsal – primary or secondary to enchondroma? Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 95 (1979), S. 221–225.
  • mit D. Harms: Intraossäre Lipome. Zeitschrift für Orthopädie 119 (1981), S. 138–141.
  • mit M. Mann: Die Hüftluxation beim Spina bifida-Kind und ihre Behandlung. Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 11/1981, S. 548–551.
  • mit H.-L. Poser, D. Harms und H.-R. Wiedemann: Systemic lipomatosis of bone: a case report. Journal of Bone and Joint Surgery [Br] 64-B (1982), S. 84–87.
  • Knochenzysten – warten oder operieren? Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 11/1983, S. 787–792.
  • mit L. Al-Arfaj und W. Löffler: Komplette Unterarmfrakturen bei Kindern. Möglichkeiten und Grenzen der konservativen Therapie. Eine Analyse von 195 Fällen. Unfallheilkunde 86 (1983), S. 22–27.
  • mit J.-D. Herrlinger: Hyperostose der Sternoklavikulargelenke – eine Enthesopathie? Zeitschrift für Orthopädie 121 (1983), S. 92–97.
  • mit H. Hamelmann und U. Lasson: Aggressive Fibromatosen. Der Chirurg 55 (1984), S. 174–178.
  • mit M. R. H. Khan und S. Hughes: Instability of the cervical spine after anterior interbody fusion: A study on its incidence and clinical significance in 21 patients. Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 104 (1985), S. 247–250.
  • Die sogenannte Chondropathia patellae. Wehrmedizinische Monatsschrift 30 (1986), S. 288–293.
  • mit W. A. Souter, I. Beggs und G. D. Smith: Idiopathic hyperphosphatasia with dermal pigmentation: A twenty year follow-up. Journal of Bone and Joint Surgery [Br] 68-B (1986), S. 305–310.
  • mit S. Hughes: Fibrous dysplasia of bone and the Weil-Albright syndrome. International Orthopaedics 10 (1986), S. 53–62.
  • mit S. Robertson und S. Hughes: The effect of sympathomimetic drugs on bone capillaries. Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 105 (1986), S. 62–65.
  • mit Th. v. Rothkirch und O. Schwarz: Morbus Köhler I: Langzeitbeobachtungen bei 31 Fällen. Beiträge zur Orthopädie und Traumatologie 34 (1987), S 361–364.
  • mit S. Hughes, K. M. Tan, H. J. Watson und J. H. S. Scott: Lateral mass fusion for lower back pain. Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 106 (1987), S. 381–384.
  • mit Atli Þór Ólason: Deltaformation in foot polydactyly. Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 107 (1988), S. 348–353.
  • mit M.-L. Hansmann: Plasmazelluläre und sklerosierende Osteomyelitis. Eine Nachuntersuchung von 21 Patienten. Der Chirurg 64 (1993), S. 190–194.
  • mit F. Hennig und S. Hughes: Zur Reagibilität von kortikalen Knochenkapillaren. Funktionelle TEM-Analyse mit Adrenalin, ATP und Insulin. Langenbeck’s Archiv für Chirurgie 380 (1995), S. 176–183.
  • Erkrankungen der Wirbelsäule – interdisziplinäre Herausforderungen. Medizinische Welt 46 (1996), S. 171–174.
  • mit J. Menck und A. Döbler: Zur Vaskularisation des Humerus. Langenbeck’s Archiv für Chirurgie 382 (1997), S. 123–127.
  • mit R. Feeser: The helix wire in proximal humeral fractures. Osteosynthese International 8 (2000), S. 224–227.
  • mit L. Nebermann und L. Perlick: Treatment of enterogenic endotoxinemia with lactoferrin in rats. Langenbeck´s Archives of Surgery 386 (2001), S. 146–149.
  • Suprakondyläre Korrekturosteotomie beim posttraumatischen Cubitus varus. Unfallchirurg 105 (2002), S. 397–400.
  • Brauchen wir neue Hüftendoprothesen? Chirurgische Allgemeine 7 (2006), S. 471–475.
  • mit M. Napp, B. Stengel und J. Buschmann: Osteofibröse Dysplasie der Tibia Campanacci. Ein 12-Jahresergebnis. Der Chirurg 80 (2009), S. 241–244. doi:10.1007/s00104-008-1591-x

Buchbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit E. Schuchardt und J. Hassenpflug: Funktionelle Anatomie und Diagnostik am Bandapparat des Kniegelenkes, in: R. Rahmanzadeh, M. Faensen (Hrsg.): Bandverletzungen an Schulter, Knie- und Sprunggelenk. Schnetztor, Konstanz 1983, S. 57–69.
  • mit W. Blauth: Zur Behandlung großer Achillessehnendefekte, in: H. Rieckert (Hrsg.): Sportmedizin – Kursbestimmung. Springer, Berlin Heidelberg 1987, S. 252–259.
  • mit W. Blauth: Kniegelenksnahe Umstellungsosteotomien, in: W. Küßwetter (Hrsg.): Kniegelenksnahe Osteotomien. Thieme, Stuttgart New York 1987, S. 10–28.
  • Verletzungen und ihre Folgen, in: A. Reichelt (Hrsg.): Orthopädie. Enke, Stuttgart 1993, ISBN 3-432-25201-3. GoogleBooks
    • Orthopädische Gesichtspunkte in der Traumatologie der Haltungs- und Bewegungsorgane, S. 203–208.
    • Orthopädische Aspekte und Spätfolgen von Verletzungen der Wirbelsäule, S. 251–253.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen des Schultergelenkes, S. 276–277.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen an Ellenbogengelenk und Unterarm, S. 281–282.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen am Hüftgelenk, S. 345–347.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen am Kniegelenk, S. 374–376.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen am oberen Sprunggelenk, S. 379–380.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen am unteren Sprunggelenk, S. 407.
  • mit H. von Kroge, P. Sweeney und D. Berghoff: Die Duokopfendoprothese bei medialen Schenkelhalsfrakturen – eine retrospektive Analyse von 205 Patienten, in: H.-G. Breyer (Hrsg.) Bipolare Hüftgelenksprothesen. Einhorn, Reinbek 1996, S. 85–90.
  • mit A. Jürgens, K. Mader, K. Seide, J. Madert, A. Simon, J. Cruse, M. Liehn: Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie (Kapitel 3), in: OP-Handbuch. Grundlagen, Instrumentarium, OP-Ablauf, 7. Auflage. Springer, Berlin Heidelberg 2021, S. 177–268.

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Roy Yorke Calne: Surgical research – curiosity and luck: personal observations and prejudices. Annals of the Royal College of Surgeons of England 66 (1983), S. 211–213, in: Mitteilungsblatt der DGOT 2/1986, S. 29–36.
  • Alan Graham Apley: Watson-Jones-Lecture: Surgeons and writers. Journal of Bone and Joint Surgery (Br) 67-B (1985), S. 140–144, in: Mitteilungsblatt der DGOT 4/1986, S. 46–56.

Medizingeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vom Barbier zum Chirurgen – Johann Dietz. Ein barockes Bürgerleben. In: Chirurgische Allgemeine. 14. Jg., 2013, 10. Heft, S. 617–622.
  • mit Thaddäus Zajaczkowski und A. M. Zamann: Ludwig von Riediger – ein großer, in Deutschland vergessener Chirurg. In: Der Chirurg. Band 84, 2013, S. 602–606. doi:10.1007/s00104-013-2496-x
  • mit L. Konstantinou: Die Skelett-Tuberkulose – eine der ältesten Erkrankungen der Menschheit. In: Chirurgische Allgemeine. 16. Jg., 2015, 10. Heft, S. 556–558.
  • mit Th. Zajaczkowski: Geist und Handwerk der Chirurg Heinrich Klose. In: Der Chirurg. Band 87, 2016, S. 614–618. doi:10.1007/s00104-016-0201-6
  • mit Peter Kolmsee: Preußens Sanitätsdienst in den Einigungskriegen. In: Wehrmedizinische Monatsschrift. 8, 2016, S. 254–258.
  • mit Th. Zajaczkowski und J. Wiesner: Großer Mann der zweiten Reihe – der Danziger Chirurg Arthur Barth. In: Chirurgische Allgemeine. 18. Jg., 2017, 9. Heft, S. 436–439.
  • mit Th. Zajaczkowski: Der polnische Chirurg Antoni Jurasz – Frankfurt, Posen, Edinburgh, New York. In: Der Chirurg. Band 90, 2019, S 762–768. doi:10.1007/s00104-019-1002-5
  • mit Th. Zajaczkowski: Wilhelm Schultze – „Listers Apostel“ in Deutschland und Japan. In: Chirurgische Allgemeine. 21. Jg., 2020, Heft 11–12, S. 585–589.
  • mit Th. Zajaczkowski und Caris-Petra Heidel: Johann Adam Kulmus – zur Bedeutung seiner anatomischen Tabellen für die Chirurgie in Europa und für die Medizinerausbildung in Japan. In: Der Chirurg. Band 61, 2020, S. 1070–1077. doi:10.1007/s00104-020-01231-6
  • Der Chirurg Wilhelm Wagner und der Oberschlesische Knappschaftsverein. In: Der Chirurg. Band 62, 2021, S. 742–748. doi:10.1007/s00104-021-01388-8
  • mit Th. Zajaczkowski: Wilhelm Baum – Pionier der Danziger Chirurgie, Mentor und Lehrer von Theodor Billroth, Ordinarius in Greifswald und Göttingen. In: Der Chirurg. (2021). DOI:10.1007/s00104-021-01501-x

Studentengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Idealismus und Corpsstudententum, in: S. Sigler: Freundschaft und Toleranz. 200 Jahre Corps Bavaria zu Landshut und München. München 2006, ISBN 3-932965-86-8, S. 183–188.
  • Der Seniorenconvent zu Königsberg. Ostpreußen und seine Corps vor dem Untergang. Einst und Jetzt, Jahrbuch des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung:
    • Teil I: Die Albertus-UniversitätDie Königsberger Korporationen. Bd. 52 (2007), S. 147–176. ISSN 0420-8870
    • Teil II: Ostpreußen nach dem Ersten WeltkriegDas Königsberger Korporationsstudententum von 1918 bis 1933 (Otto v. Schott) – Corpsstudenten in der Verwaltung Ostpreußens Alte Corpsstudenten und OstpreußenBibliographie. Bd. 54 (2009), S. 219–288. ISSN 0420-8870
  • Säulen Preußens – Corpsstudenten als Oberpräsidenten preußischer Provinzen. Einst und Jetzt, Bd. 55 (2010), ISSN 0420-8870, S. 143–148.
  • Hans Koch – ein deutsches Schicksal im Widerstand, in: S. Sigler (Hrsg.): Corpsstudenten im Widerstand gegen Hitler. Duncker & Humblot, Berlin 2014, ISBN 978-3-428-14319-1, S. 45–56.
  • Max Draeger – Mord aus Rache? In: S. Sigler (Hrsg.): Corpsstudenten im Widerstand gegen Hitler. Duncker & Humblot, Berlin 2014. ISBN 978-3-428-14319-1, S. 431–436.
  • Unter den Talaren der Stolz aus jungen Jahren – Corpsstudenten in der Geistlichkeit. CORPS Magazin 4/2020, S. 22–27.

Herausgaben und Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rüdiger Döhler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hamburger Ärzteblatt 08/2013, S. 7. Abgerufen am 2. Mai 2020. (PDF)
  2. Nordsee-Zeitung 30. März 1963.
  3. Kösener Corpslisten 1981, 76/191
  4. Dissertation: Die intraoperative bakterielle Kontamination und ihre Beeinflussung durch intraoperative Spülungen mit Kochsalzlösung und Kanamycin in Hinblick auf die postoperative Heilung der Operationswunde.
  5. Der polytraumatisierte Patient: Wiederherstellungschirurgie. Festschrift für Günter Heinemann. Abgerufen am 13. Dezember 2020.
  6. R. Döhler: Orthopädie in Schottland. Mitteilungsblatt der DGOT 1/1986, S. 51–54.
  7. Princess Margaret Rose Hospital history. Abgerufen am 13. Dezember 2020.
  8. Zu Fuß durch Knoydart oder Schottland für Fortgeschrittene. Corpszeitung der Altmärker-Masuren 78 (WS 1985/86), S. 2303–2304.
  9. a b „Dieser Beruf ist phantastisch!“ Arzt mit Leib und Seele: Dr. Rüdiger Döhler, Freund klarer Worte und guten Miteinanders. Schweriner Volkszeitung vom 21. Juli 2005
  10. R. Döhler: Leserbrief zum Bericht über die erste Sitzung der Kommission Gesamtorthopädie. Orthopädie Mitteilungen 4/1992, S. 284–286.
  11. Habilitationsschrift: Untersuchungen zur neurovaskulären Versorgung kortikalen Knochens. Histologie und elektronenmikroskopische Funktionsanalyse an Ratte und Maus. Hamburg 1991
  12. DUZ: Deutsche Universitäts-Zeitung : das Hochschulmagazin. Verlag J. Raabe, 1994 (google.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).
  13. Rüdiger Döhler im Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog (abgerufen am 1. Oktober 2019) 
  14. Der Academische Club zu Hamburg, Mitgliederverzeichnis 2013
  15. Marlo Döhler (DRK Schleswig-Holstein)
  16. a b Deutsche Chirurgie: Plau am See (2001)
  17. Plauer Zeitung, 17. Dezember 1996
  18. Erste Übung für den Krisenfall war erfolgreich. Schweriner Volkszeitung vom 27. April 2001
  19. Wolfram Hennies: Im Zentrum: Verletzungsfolgen. 8. Plauer Knochensymposion am Klinikum Plau am See. SVZ vom 8. Mai 2006
  20. a b Plauer Zeitung vom 15. Februar 2006 (PDF; 1,8 MB)
  21. Windkraftanlagen werden zur Gefahr für Adler. SVZ vom 2. Mai 2002
  22. Wenn die Natur unter die Räder kommt. Focus Nr. 39/13 vom 23. September 2013, S. 111
  23. Helen M. Dingwall: A Famous and Flourishing Society: The History of the Royal College of Surgeons of Edinburgh, 1505–2005. Edinburgh University Press, 2005, ISBN 978-0-7486-1567-4 (google.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).
  24. Katja Haescher: Patientin aus dem Irak erhielt im Plauer Klinikum zwei künstliche Hüftgelenke. SVZ 2001
  25. Ärzte helfen Schwerbehinderten. SVZ vom 11. März 2004
  26. Zum ersten Mal im Leben ohne Krücken unterwegs. 13-jährige Usbekin erneut in Plau operiert. SVZ vom 3. November 2004
  27. Antje Brümmer: Metallsensibilisierung bei Patienten mit Metall / Metall-Paarung bei Hüftendoprothesen. Untersuchungen mittels Epikutantestung. (uni-greifswald.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).
  28. Grit Morawietz: Die Häufigkeit von Revisionseingriffen nach Knietotalendoprothesenimplantation. (uni-greifswald.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).
  29. Plau: Volle Stadtkirche beim Chor- und Orchesterkonzert. SVZ
  30. Peter Richter: Hommage an großen Musiker [Bach]. Großartiges Konzert in der Parchimer Kirche. SVZ 21. März 2000
  31. Das Mecklenburger Ärztetrio. Rüdiger Döhler, Wolfgang Thiess und Frieder Rohn. NDR 1 Radio MV, 11. Juli 2004, 19.05 bis 20.00 Uhr.
  32. Beate Penke: Liebe zur Musik eint Ärztetrio. Benefizkonzert am 8. Mai in Zickhusen. SVZ vom 4. Mai 2004
  33. Arne Kolarczyk: Regio-Klinik verpflichtet Unfallchirurgen. 10. Januar 2008, abgerufen am 13. Dezember 2020 (deutsch).
  34. Bata. In: hospital-africa. Abgerufen am 13. Dezember 2020.
  35. Corpszeitung der Altmärker-Masuren, Nr. 71 (SS 1982), S. 2002–2003.
  36. Verzeichnis sämtlicher Mitglieder des Corps Masovia 1823 bis 2005. Potsdam 2006
  37. Als Oberfeldwebel nach fünf Feldzügen und Gefangenschaft heimgekehrt, gab Döhlers Vater dem Sohn die Vornamen von Joachim Rüdiger von der Goltz und Rüdiger von Starhemberg.
  38. Marc Ebel, Arno Roßlau: Die Reserveorganisation im Verantwortungsbereich des Sanitätskommandos I 1963 bis 2007. Kiel 2007
  39. Bericht des Magazins CORPS (bruecklmeierverein.de).
  40. Semesterbericht des Corps Saxo-Borussia Heidelberg, Nr. 132, S. 31–50.
  41. 1944–2019 – in Gedenken an den 20. Juli 1944. Corpszeitung der Saxonia Göttingen, Nr. 178, November 2019, S. 45–50.
  42. CHAZ
  43. Vorstand / Beirat | awiso® - Freie Arbeitsgemeinschaft winkelstabile Osteosynthese e.V. Abgerufen am 13. Dezember 2020.
  44. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern 11/2006, S. 391. (Memento vom 7. Januar 2014 im Internet Archive) (PDF)
  45. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern 2/2003, S. 43
  46. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern 2/2007, S. 48
VorgängerAmtNachfolger
Christoph RittlerVorsitzender des oKC
1973
Heiner Jüttner
Rudolf WohllebenVorsitzender des VfcG
seit 2009
./.