Rüdiger Hitzigrath

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Rüdiger Hitzigrath (* 27. Dezember 1929 in Berlin) ist ein deutscher Politiker der SPD.

Leben[Bearbeiten]

Hitzigraths Vater Helmut Hitzigrath (1891–1950) war Pfarrer in Alt-Moabit. Nach 1933 engagierte er sich mit Franz-Reinhold Hildebrandt, Martin Niemöller und Gerhard Jacobi im Pfarrernotbund.[1]

Rüdiger Hitzigrath besuchte ein humanistisches Gymnasium und machte 1948 das Abitur. Danach begann er ein Jurastudium und machte 1956 das erste Staatsexamen. Ab 1958 war er freier Mitarbeiter der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und bis 1981 selbständiger Versicherungsvertreter. Er trat 1963 der SPD bei und wurde Bezirksverordneter in Wilmersdorf. Von 1971 bis 1981 war er dann Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und dort von 1977 bis 1980 stellvertretender Fraktionsvorsitzender seiner Partei. Am 6. November 1981 rückte er als Vertreter Berlins für die ausgeschiedene Abgeordnete Marie Schlei in den Deutschen Bundestag nach und blieb dort bis zum Ende der Wahlperiode 1983 Mitglied. Durch den Tod von Jürgen Brinckmeier 1984 rückte Hitzigrath dann als Mitglied des Europäischen Parlaments nach, dem er bis 1989 angehörte. 2008 bekam er vom Senat von Berlin den Titel Stadtältester von Berlin verliehen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Matrikel des Corps Palaio-Alsatia von 1880–2015, o. O., o. J., S. 154 f.