Rüdnitz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rüdnitz führt kein Wappen
Rüdnitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rüdnitz hervorgehoben
Koordinaten: 52° 43′ N, 13° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Barnim
Amt: Biesenthal-Barnim
Höhe: 61 m ü. NHN
Fläche: 13,92 km²
Einwohner: 1980 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16321
Vorwahl: 03338
Kfz-Kennzeichen: BAR, BER, EW
Gemeindeschlüssel: 12 0 60 192
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr.5
16321 Rüdnitz
Bürgermeisterin: Christina Straube
Lage der Gemeinde Rüdnitz im Landkreis Barnim
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Rüdnitz (slawisch rudnica: Ort, wo es Raseneisenstein gibt) ist eine Gemeinde im Landkreis Barnim in Brandenburg. Sie wird vom Amt Biesenthal-Barnim verwaltet und liegt nordöstlich der Stadt Bernau bei Berlin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend um Rüdnitz wurde bereits in der Frühzeit besiedelt. Darauf deuten zahlreiche Funde aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der frühen Eisenzeit hin. Neben Waffen, Werkzeugen, Gebrauchsgegenständen und Schmuck wurden auch etliche Urnen entdeckt.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als Pecze Rudenicz im Jahre 1367. Der Ortsname geht wahrscheinlich auf das slawische Wort Ruda zurück, was so viel wie „roter Raseneisenstein“, „rote Erde“ oder „Erdschlamm“ bedeutet. Im Landbuch Karls IV. wird der Ort 1375 als Rydentz by Bernowe (Bernau) genannt.

Von 1935 bis 1941 befand sich in Rüdnitz auf dem „Hof Wecker“ ein Ausbildungslager der Hachschara.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 408
1890 400
1910 769
1925 708
1933 755
1939 888
1946 1 088
1950 1 188
1964 1 167
1971 1 327
Jahr Einwohner
1981 1 225
1985 1 123
1989 1 084
1990 1 057
1991 1 055
1992 1 040
1993 1 069
1994 1 171
1995 1 337
1996 1 509
Jahr Einwohner
1997 1 637
1998 1 768
1999 1 777
2000 1 811
2001 1 906
2002 1 976
2003 1 923
2004 1 882
2005 1 822
2006 1 790
Jahr Einwohner
2007 1 767
2008 1 800
2009 1 839
2010 1 899
2011 1 927
2012 1 945
2013 1 955
2014 1 967
2015 1 980

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[3][4], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Rüdnitz besteht neben der ehrenamtlichen Bürgermeisterin aus 12 Mitgliedern:

Wahlvorschlag Sitze
Freie Wählerliste Rüdnitz 7
Aktiv für Rüdnitz 4
Einzelbewerber Wolfgang Weigt 1

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[5]

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christina Straube (Freie Wählerliste Rüdnitz) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 60,8 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[6] gewählt.[7]

Kirche

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Rüdnitz und in der Liste der Bodendenkmale in Rüdnitz stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Naturdenkmale in Rüdnitz

Nordöstlich des Kirchfriedhofes steht die Friedenseiche zu Rüdnitz. Sie wurde im Jahre 1871 nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges gepflanzt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesstraße L 200 zwischen Bernau und Eberswalde führt durch die Gemeinde.

Seit 1912 gibt es den Bahnhof (heute Haltepunkt) Rüdnitz an der Bahnstrecke Berlin–Szczecin. Hier halten Züge der Regionalbahnlinie RB 24 Eberswalde – Berlin – Senftenberg der Deutschen Bahn AG. Der Haltepunkt Rüdnitz gehört zum Tarifbereich Berlin C des VBB.

Private Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
nichtgewerblich zugelassene PKW (zum 1.1.)[8] 864 897 934 973 990 986 1 012 1 028
nichtgewerbliche PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 489 498 508 512 514 507 518 523
Vergleichswert Land Brandenburg 475 479 486 493 506 508 510 512

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Rainer Horn: Schicksale in schlimmer Zeit. In: Märkische Onlinezeitung, 19. November 2014. Abgerufen am 28. Juli 2016.
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Barnim. S. 18–21
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  5. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  6. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  7. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  8. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rüdnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien