Rüdnitz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rüdnitz führt kein Wappen
Rüdnitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rüdnitz hervorgehoben
52.71666666666713.61666666666761Koordinaten: 52° 43′ N, 13° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Barnim
Amt: Biesenthal-Barnim
Höhe: 61 m ü. NHN
Fläche: 13,79 km²
Einwohner: 1945 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16321
Vorwahl: 03338
Kfz-Kennzeichen: BAR, BER, EW
Gemeindeschlüssel: 12 0 60 192
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr.5
16321 Rüdnitz
Bürgermeister: Christina Straube
Lage der Gemeinde Rüdnitz im Landkreis Barnim
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Rüdnitz (slawisch rudnica: Ort, wo es Raseneisenstein gibt) ist eine Gemeinde im Landkreis Barnim in Brandenburg. Die Gemeinde ist Mitglied im Amt Biesenthal-Barnim. Sie liegt nordöstlich der Stadt Bernau bei Berlin.

Geografie[Bearbeiten]

Naturdenkmale[Bearbeiten]

Siehe Liste der Naturdenkmale in Rüdnitz

Nordöstlich des Kirchfriedhofes steht die Friedenseiche zu Rüdnitz. Sie wurde im Jahre 1871 nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges gepflanzt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gegend um Rüdnitz wurde bereits in der Frühzeit besiedelt. Darauf deuten zahlreiche Funde aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der frühen Eisenzeit hin. Neben Waffen, Werkzeugen, Gebrauchsgegenständen und Schmuck wurden auch etliche Urnen entdeckt.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als Pecze Rudenicz im Jahre 1367. Der Ortsname geht wahrscheinlich auf das slawische Wort Ruda zurück, was soviel wie „roter Raseneisenstein“, „rote Erde“ oder „Erdschlamm“ bedeutet. Im Landbuch Karls IV. wird der Ort 1375 als Rydentz by Bernowe (Bernau) genannt.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung Rüdnitz besteht aus 12 Mitgliedern:

Wahlvorschlag Sitze
Freie Wählerliste Rüdnitz 8
WG Pro Rüdnitz 4

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[2]

Kirche

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 2 führt durch die Gemeinde. Seit 1912 gibt es einen Bahnhof (heute Haltepunkt) an der Bahnstrecke Berlin–Szczecin am Ort. An diesem halten heute Züge der Linie RB60 des Unternehmens Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, die über Eberswalde und Wriezen nach Frankfurt (Oder) oder über Bernau und Berlin-Hohenschönhausen nach Berlin-Lichtenberg fahren. Die Regional-Express-Linie RE3 der Deutschen Bahn AG, die Stralsund/Schwedt und Elsterwerda verbindet, hält hier nur selten. Der Haltepunkt Rüdnitz gehört zum Tarifbereich Berlin C des VBBs.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Rüdnitz und in der Liste der Bodendenkmale in Rüdnitz stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen seit 1875
Rüdnitz:
Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen
[3]
Jahr Einwohner
1875 408
1890 400
1925 708
1933 755
1939 888
1946 1088
1950 1188
1964 1167
1971 1327
1981 1225
Jahr Einwohner
1985 1123
1989 1084
1990 1057
1991 1055
1992 1040
1993 1069
1994 1171
1995 1337
1996 1509
1997 1637
Jahr Einwohner
1998 1768
1999 1777
2000 1811
2001 1906
2002 1976
2003 1923
2004 1882
2005 1822
2006 1790
2007 1767
Jahr Einwohner
2008 1800
2009 1839
2010 1899
2011 1927
2012 1945

Die Quellen der Daten, die Grundlage der Darstellungen sind, finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[4].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/SB_B7-3-5_j05-08_BB.pdf, Seite 15
  3. 2013
  4. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rüdnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien