Rüte

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Dieser Artikel behandelt die politische Gemeinde im Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden. Zum Schweizer Dramatiker siehe Hans von Rüte.
Rüte
Wappen von Rüte
Staat: Schweiz
Kanton: Appenzell Innerrhoden AI
Bezirk: (Ist gleichzeitig ein Bezirk)
BFS-Nr.: 3103i1f3f4
Postleitzahl: 9050
Koordinaten: 750538 / 243024Koordinaten: 47° 19′ 15″ N, 9° 25′ 48″ O; CH1903: 750538 / 243024
Höhe: 799 m ü. M.
Fläche: 40,9 km²
Einwohner: 3480 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 85 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
1,2 % (31. Dezember 2014)[2]
Website: www.ruete.ch
Streusiedlungen Rüte

Streusiedlungen Rüte

Karte
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Rüte ist eine politische Gemeinde (offiziell als Bezirk bezeichnet) im Kanton Appenzell Innerrhoden in der Ostschweiz.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt kein Dorf namens Rüte. Zum Bezirk gehören die Dörfer Brülisau, Steinegg und Eggerstanden, die Dorfteile von Weissbad und Appenzell sowie die Streusiedelungen in der Umgebung.

Bezirksgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bezirksgebiet umfasst total 4082 Hektaren und erstreckt sich vom Altmann nach Brülisau und östlich des Brüelbaches bis zur Sitter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk entstand aus der ehemaligen Rhode Rüte. Entspricht – von kleinen Abänderungen abgesehen – seit 1872 dem Gebiet der ehemaligen Rhode Rüti.

Brülisau: Luftseilbahn Hoher Kasten

Namen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Rüte kommt von Reuten, was den Ursprung von roden (Wälder roden) hat.
Trotzdem ist Rüte AI nicht zu verwechseln mit Reute AR.

Hoher Kasten (1'795 m ü. M.) ob Brülisau

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem schwarzen Hintergrund wächst aus einer goldenen Krone ein silberner Schwanenhals, der rot bewehrt ist. Das leicht abgeänderte Wappen stammt von den Herren von Schönenbühl, die residierten im 13. Jahrhundert als Ammänner des Abtes von St. Gallen in einer Burg an der Südwesthalde des Hirschberges, im heutigen Bezirk Rüte.

Sämtisersee mit Plattenbödeli

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1900 1950 2000 2010
Einwohner 1997 2028 2915 3356

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bezirk Rüte sind zwei Objekte und eine archäologische Fundstelle aus der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung im Kanton Appenzell Innerrhoden zu finden.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet des Bezirks Rüte gibt es verschiedene Ausflugsziele (z. B. Plattenbödeli mit Sämtisersee, Bollenwees mit Fälensee, Alp Sigel usw.), die mit ausgeschilderten Wanderwegen erschlossen sind. Mit der Luftseilbahn Brülisau – Hoher Kasten erreicht man den Geologischen Wanderweg, der auf verschiedenen Schautafeln an der Strecke Informationen über die Entstehung des Alpsteins gibt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rainald Fischer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden. Das Innere Land: Brülisau. Birkhäuser AG, Basel 1984, ISBN 3-7643-1629-2. (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 74.) S. 391–397.
  • Rainald Fischer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden. Das Innere Land: Eggerstanden. S. 398–402.
  • Rainald Fischer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden. Das Innere Land: Steinegg. S. 449–452.
  • Rainald Fischer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden. Das Innere Land: Rüte. S. 492.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rüte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 11. April 2016.
  2. Geschäftsbericht 2014 über die Staatsverwaltung und Rechtspflege an den Grossen Rat des Kantons Appenzell I.Rh. Standeskommission des Kantons Appenzell I.Rh., S. 125, abgerufen am 11. April 2016 (PDF; 2,3 MB).