Rüthnick

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum deutschen Politiker siehe Rudolf Rüthnick.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rüthnick führt kein Wappen
Rüthnick
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rüthnick hervorgehoben
Koordinaten: 52° 53′ N, 12° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Lindow (Mark)
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 17,7 km²
Einwohner: 479 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16835
Vorwahl: 033926
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 372
Adresse der Amtsverwaltung: Straße des Friedens 20
16835 Lindow(Mark)
Bürgermeisterin: Birgit Salzwedel (Freie Wählergemeinschaft Rüthnick)
Lage der Gemeinde Rüthnick im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/Dosse Heiligengrabe Rheinsberg Neuruppin Lindow (Mark) Vielitzsee Herzberg (Mark) Rüthnick Fehrbellin Kyritz Breddin Stüdenitz-Schönermark Zernitz-Lohm Neustadt (Dosse) Sieversdorf-Hohenofen Dreetz Walsleben Dabergotz Storbeck-Frankendorf Temnitzquell Temnitztal Märkisch Linden Wusterhausen/Dosse Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild
Vorlaubenhaus
Kirche

Rüthnick ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie wird vom Amt Lindow (Mark) verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rüthnick liegt im östlichen Teil des Landkreises Ostprignitz-Ruppin zwischen Neuruppin und Kremmen. Im Osten liegt das Waldgebiet Rüthnicker Heide.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rüthnick wurde erstmals im Jahre 1422 erwähnt, der damalige Name war „Ruthenicke“. Der ursprüngliche slawische Name geht auf Ruda zurück, das bedeutet Raseneisenstein, der in der Umgebung des Ortes gefunden wurde. Um 1490 war Rüthnick ein Teil der im Kern reichsunmittelbaren Herrschaft Ruppin unter der Landesherrschaft der Grafen von Lindow-Ruppin. Von 1422 bis 1541 gehörte Rüthnick zum Kloster Lindow, danach zu den Ämtern Lindow und Alt Ruppin (1541 bis 1656). Von 1656 bis 1834 gehörte der Ort zum Amt Oranienburg, danach bis 1872 wieder zum Amt Alt Ruppin.

Im Jahre 1954 wurde eine LPG Typ III mit dem Namen „Hoffnung“ gebildet. 1960 wurde dann die LPG Typ I mit dem Namen „Sandeck“ gegründet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 472
1890 436
1910 420
1925 451
1933 497
1939 515
1946 902
1950 767
1964 550
1971 486
Jahr Einwohner
1981 415
1985 419
1989 393
1990 375
1991 372
1992 365
1993 377
1994 435
1995 467
1996 487
Jahr Einwohner
1997 471
1998 490
1999 506
2000 495
2001 507
2002 516
2003 526
2004 518
2005 508
2006 491
Jahr Einwohner
2007 486
2008 485
2009 499
2010 497
2011 494
2012 495
2013 488
2014 472

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[2][3], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht nach § 6 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes [4] entsprechend ihrer Einwohnerzahl aus 8 Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 konnten jedoch nur sieben Sitze besetzt werden, da der Einzelbewerber Dirk Heidrich Stimmen für zwei Sitze erhielt. Die Sitzverteilung ist daher folgendermaßen:[5]

  • Freie Wählergemeinschaft Rüthnick 5 Sitze
  • Einzelbewerber Dirk Heidrich 1 Sitz
  • CDU 1 Sitz

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Birgit Salzwedel (Freie Wählergemeinschaft Rüthnick) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 61,8 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[6] gewählt.[7]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Rüthnick stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rüthnick liegt an der Landesstraße 19 zwischen Lindow (Mark) und Kremmen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Teil 2: Gemeinde Fehrbellin, Amt Lindow (Mark) und Stadt Rheinsberg, Ulrike Schwarz und Matthias Metzler und andere, Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2003, ISBN 3-88462-191-2

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Beitrag zur Statistik. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 22–25
  3. Bevölkerung im Land Brandenburg nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  4. § 6 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  5. Wahlergebnis vom 25. Mai 2014 im Amtsblatt zuletzt abgerufen am 9. Juni 2016
  6. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  7. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rüthnick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien