Răducu-See

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Răducu-See
Lacul Răducu
CA Rosetti.JPG
Der Răducu-See befindet sich auf dem Areal der Gemeinde C. A. Rosetti
Geographische Lage C. A. Rosetti, Kreis Tulcea, Rumänien
Abfluss zur Donau
Orte oder Städte am Ufer Sulina
Daten
Koordinaten 45° 14′ 51″ N, 29° 28′ 25″ OKoordinaten: 45° 14′ 51″ N, 29° 28′ 25″ O
Răducu-See (Rumänien)
Răducu-See
Fläche 25 km²
Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-FLÄCHEVorlage:Infobox See/Wartung/UFERSTADT

Der Răducu-See (rumänisch Lacul Răducu) bildet zusammen mit der gleichnamigen Sandbank ein Schutzgebiet in Natur- und Landschaftsschutz der IUCN-Kategorie IV Biotop- und Artenschutzgebiet im Nationalpark Biosphärenreservat Donaudelta. Er befindet sich auf dem Areal der Gemeinde C. A. Rosetti, im Kreis Tulcea, in Rumänien.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gesetz Nummer 5 vom 6. März 2000[1] sowie durch den Gerichtsbeschluss Nr. 2.151 vom 30. November 2004[2] wurde der Răducu-See zum Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung ausgewiesen. Als Teil des Nationalparks Biosphärenreservat Donaudelta gehört er zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Das Naturschutzgebiet Răducu-See ist ein Feuchtgebiet südlich des Letea-Waldes, auf dem Areal der Gemeinde C. A. Rosetti, mit einer Fläche von 25 km². Es umfasst den Seenkomplex zwischen den Donauarmen Chilia und Sulina, wobei der Răducu-See der weitaus größte ist.[3]

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bedeutung dieser Schutzzone beruht vor allem auf dem Fischreichtum der Seen Răducu und Răduculeț. Anzutreffen sind Schleie (Tinca tinca), Flusswels (Silurus glanis), Karpfen (Cyprinus carpio), Hecht (Esox lucius), Flussbarsch (Perca fluviatilis) und Brachse (Abramis brama).[4]

Flora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flora ist durch zahlreiche Pflanzenarten, die auf sandigem Boden gedeihen, gekennzeichnet. Die Ufer des Răducu-Sees sind mit Quecken (Elymus), Seggen (Carex) und Weiden (Salix) bewachsen, die steppenartigen Wiesen mit Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris) und Steppen-Wolfsmilch (Euphorbia seguieriana) bedeckt und die tiefer gelegenen Feuchtgebiete mit der Bodden-Binse (Juncus gerardii).[4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Naturschutzgebiete von nationaler Bedeutung in Rumänien, Gesetz Nr. 5 vom 6. März 2000
  2. Naturschutzgebiete in Rumänien (Memento vom 27. September 2013 im Internet Archive) (PDF; 474 kB), Gerichtsbeschluss Nr. 2.151 vom 30. November 2004
  3. Info Delta Dunării, Lacul Răducu
  4. a b Plan de management, Managementplan der Verwaltung des Biosphärenreservats Donaudelta