Rīgas Vagonbūves Rūpnīca

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Triebwagen eines Nahverkehrszuges auf dem Rigaer Zentralbahnhof im September 2006
Hochgeschwindigkeitszug ER200

Rīgas Vagonbūves Rūpnīca (deutsch: Rigaer Waggonbaufabrik; kurz: RVR; russischer Name: Рижский вагоностроительный завод/Rischski wagonostroitelny sawod; kurz: РВЗ/RWS) ist ein lettisches Waggonbauunternehmen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde im Jahre 1885 von Oskar Freywirth als Aktiengesellschaft „Fenix“ gegründet und wurde schnell zu einem der größten Industrieunternehmen des damaligen Russischen Reichs. Produziert wurden Güter- und Passagierwaggons, Straßenbahnen, sowie Personen- und Lastkraftwagen der Marke Ford.

Zur Zeit der Sowjetunion produzierte RVR Straßenbahnen und Eisenbahn-Triebwagen für das ganze Land. Exportiert wurden die Fahrzeuge primär in das damalige Jugoslawien, nach Bulgarien und Kuba. In den Jahren 1973 und 1988 wurden hier zwei sowjetische Hochgeschwindigkeitszüge ER200 hergestellt.

Seit 2001 war das Unternehmen Teil der Felix Holding und gelangte später in das Eigentum der East-West Industrial Group. Im Jahr 2017 musste es aufgrund von Steuerschulden und fehlender liquider Mittel Insolvenz anmelden.[1][2]

Wichtige Produktserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rīgas Vagonbūves Rūpnīca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tiesā prasa 'Rīgas vagonbūves rūpnīcas' maksātnespēju, Onlinemeldung auf www.delfi.lv vom 22. März 2017, abgerufen am 19. Dezember 2018 (lettisch)
  2. Sākts «Rīgas vagonbūves rūpnīcas» maksātnespējas process, Onlinemeldung auf www.lsm.lv vom 15. November 2017, abgerufen am 19. Dezember 2018 (lettisch)