R2R-Netzwerk

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Das R2R-Netzwerk setzt digitale Werte in eine Analogspannung um (Digital-Analog-Umsetzung).

Meist billiger und einfacher als eine integrierte Schaltung ist ein R/2R-Widerstandsnetzwerk, evtl. gefolgt von einem Operationsverstärker.

Aufbau[Bearbeiten]

R2R-Netzwerk Prinzipieller Aufbau

Ein R/2R-Netzwerk ist aus Widerständen mit den Werten R und 2R aufgebaut. Die einzelnen Eingangsbits liegen entweder auf Masse oder auf der Referenzspannung und speisen über doppelt so große Widerstände (2R) ein wie der horizontale Teil (R) des Netzwerks. Jedes Bit trägt so seinen spezifischen Teil zur resultierenden Ausgangsspannung bei.

Kommerzielle Digital-Analog-Umsetzer haben solche R/2R-Netzwerke in ihrem IC integriert.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Vorteile[Bearbeiten]

  • sehr hohe Geschwindigkeit
  • einfach zu verstehen
  • besteht aus gleichartigen Bauteilen
  • (theoretisch) ohne Geschwindigkeitsverlust auf beliebige Genauigkeit erweiterbar

Nachteile[Bearbeiten]

  • die Widerstände müssen möglichst genau gleich sein, insbesondere die für die höherwertigen Bits
  • viele Bauteile erforderlich (deshalb werden R2R-Netze manchmal auch als "Widerstandsgrab" bezeichnet)
  • das höchste Bit muss (wenn =1) einen hohen Anteil der Ausgangslast treiben; daher wird oft zwischen jedem Eingangsbit und den zugehörigen Widerständen ein Operationsverstärker geschaltet

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]