RKC Waalwijk

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RKC Waalwijk
Logo
Basisdaten
Name Rooms Katholieke
Combinatie Waalwijk
Sitz Waalwijk, Niederlande
Gründung 26. August 1940
Präsident Ad Passier
Website rkcwaalwijk.nl
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Fred Grim
Spielstätte Mandemakers Stadion
Plätze 7.500
Liga Eredivisie
2020/21 15. Platz
Heim
Auswärts

Die RKC Waalwijk ist ein niederländischer Fußballverein. Seit dem Wiederaufstieg zur Saison 2019/20 spielt ihre erste Mannschaft in der Eredivisie, der höchsten Spielklasse des Landes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1940–1984: Die ersten 40 Jahre und Aufstieg zum Profiteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein entstand 1940 durch die Fusion von HEC, WVB und Hercules und führte fortan den Namen Rooms Katholieke Combinatie (RKC). Bei der Einführung des Profifußballs in den Niederlanden war der Verein noch nicht bekannt und blieb im Amateurlager.

Im Laufe der Jahre arbeitete sich RKC Waalwijk kontinuierlich an die Spitze des Amateurfußballs. Dies führte zu zwei Amateur-Landesmeisterschaften (1981 und 1982).

Diese Erfolge ermöglichten es dem Verein 1984 in das Profilager zu wechseln.

1985–1988: Spitzenmannschaft der Eerste Divisie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Anfang an war RKC Waalwijk eine Spitzenmannschaft in der Eerste Divisie, der niederländischen zweiten Liga. Im ersten Jahr wurde man bereits Fünfter. In den Jahren 1986, 1987 und 1988 qualifizierte sich der Verein dreimal in Folge für die Aufstiegsspiele zur Eredivisie. Zum Ende der Saison 1988 wurde der Klub mit Spielern wie Ad van der Wiel, Peter Bosz und Marcel Brands überzeugend Meister in der Eerste Divisie und stieg in die Ehrendivision auf.

1989–2007: Nach 19 Jahren Ligazugehörigkeit der Abstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Jahr nach dem Aufstieg in das niederländische Oberhaus, erreicht der Klub Rang elf und somit den sicheren Klassenerhalt. In den folgenden beiden Spielzeiten verbesserte man sich auf Platz acht bzw. sieben. Mit dem siebten Rang zur Saison 1990/91 erreichte man die beste Platzierung der Vereinsgeschichte. Bereits 1989 qualifizierte sich RKC für den Intertoto-Cup. In der Gruppe 11 musste sich man mit den deutschsprachigen Vertretern 1. FC Kaiserslautern, First Vienna FC 1894 und FC Carl Zeiss Jena auseinandersetzen. In sechs Spielen gelangen zwei Siege. Beide gegen den damaligen DDR-Vertreter Jena. Rang drei in der Gruppe reichte nicht, um sich für die weiteren Spiele zu qualifizieren. Drei Jahre später nahm der Klub erneut am UI-Cup teil. Mit dem FC Schalke 04 traf die Mannschaft erneut auf ein deutsches Team. Den einzigen Sieg während des gesamten Wettbewerbs gab es im Heimspiel gegen SM Caen aus Frankreich.

1994, 1997, 1998 und 1999 schwebte der Klub in akuter Abstiegsangst. Viermal schaffte man es diesen noch in den Play-Off-Spielen gegen Mannschaften aus der Eersten Divisie abzuwenden. Für die darauffolgenden Spielzeiten konnte sich der Verein wieder stabilisieren und fand seinen Platz meist im Mittelfeld der Liga. 2000/01 stellte man sogar mit Rang sieben den Erfolg von 1991 ein und wurde siebter. Damit war man berechtigt, am Intertoto-Cup 2001 teilzunehmen. Doch bereits im ersten Niederlage-Spiel schied man gegen den TSV 1860 München mit 1:2 und 1:3 aus. Schon im Vorjahr scheiterten die RKC-Spieler in dieser Runde, als der Verein gegen Bradford City aus England zweimal unterlegen blieb. Erfolgstrainer dieser Zeit war Martin Jol, der das Team seit 1998 betreute. 2006/07 ging der Abstieg weiter in Waalwijk. In der Relegationsphase scheiterte der Klub aber dieses Mal. In der ersten Runde der Play-offs setzte sich das Team noch gegen den FC Dordrecht durch, musste sich dann aber in drei Spielen (0:2, 1:0, 0:3) gegen VVV-Venlo geschlagen geben.

2008 bis heute: Aktuelle Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abstieg sollte der sofortige Aufstieg angepeilt werden. Für dieses Unternehmen verpflichtete der Vorstand während der Sommerpause den Niederländer Ruud Brood als neuen Trainer. In der Saison 2007/08 qualifizierte man sich durch Rang zwei in der Eerste Divisie auf Anhieb für die Relegation zur ersten Liga, scheiterte aber in dieser Aufstiegsphase. Ein Jahr später fand sich der Klub erneut auf den zweiten Platz wieder. Dieses Mal setzte sich die Mannschaft in den Relegationsspielen durch und konnte die Rückkehr ins Oberhaus feiern. In der Spielzeit 2009/10 startete man mit sieben Niederlagen aus den ersten sieben Spieltagen, darunter eine 1:4-Schlappe gegen Ajax Amsterdam und eine 0:6-Niederlage gegen Vorjahresmeister AZ Alkmaar. Mit einem 3:1-Sieg am achten Spieltag gegen Roda JC Kerkrade gelang der erste Sieg der Saison. Bis zum Ablauf der Hinrunde gelangen aber nur noch zwei weitere Erfolge. Am Ende stieg der RKC mit nur 15 Punkten erneut ab. Doch nach nur einer Saison in der Eerste Divisie gelang diesmal als Zweitligameister der sofortige Wiederaufstieg.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die beste Platzierung in der Eredivisie erreicht der Verein zur Saison 1990/91 und zehn Jahre später 2000/01. In diesen Spielzeiten errang die Mannschaft jeweils den siebten Platz in der höchsten niederländischen Spielklasse.
  • Von 1988 bis 2007 war der Klub neunzehn Jahre in der Ehrendivision. Bisher war dies die längste Ligazugehörigkeit.
  • RKC Waalwijk spielt in der Saison 2011/12 in senkrecht geteilt halb gelben, halb blauen Trikots mit gelbem Kragen; die Ärmel sind jeweils in der anderen Farbe. Die Farbe der Hosen ist blau.

Sponsoren und Ausstatter (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptsponsor des Vereins ist „Mandemakers“, ein Unternehmen, das Küchen liefert.

Bisherige Trikotsponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009 – ?: Mandemakers

Bisherige Bekleidungsausstatter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RKC-Anhänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RKC wird neben seinen Anhängern auch von organisierten Fanklubs unterstützt. Einer der größten ist die Supportersvereniging RKC Waalwijk (SV RKC WAALWIJK). Dort können sich Freunde und Unterstützer des Vereins zusammenfinden und zum Teil Vorteile bei Kartenerwerb oder anderes erlangen und organisierte Busfahrten zu Spielen. Gegründet wurde die Gemeinschaft im Mai 1993 von RKC-Anhängern. 1995 unterstützte diese den Klub, sammelte Unterschriften und drängte damit die Gemeinde zum Bau eines neuen Stadions. Dem Antrag dazu wurde bald stattgegeben, so dass die Sportstätte am 15. September 1996 eröffnet werden konnte. 2001 schaffte sich die Supportersvereniging ein eigenes Vereinsheim, wo dann am 30. Mai 2003 der zehnte Jahrestag seit Gründung gefeiert wurde.

Aktivitäten und Veranstaltung innerhalb des Stadions werden von einer Unterorganisation der SV RKC geleitete. Die sogenannte Y.A.P. (Yellow Army Promotions) kümmert sich dabei vor allem um Fanunterstützung während der Spiele.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick ins Stadioninnere

Das Mandemakers Stadion ist die heimische Sportarena des RKC Waalwijk. Bis 1996 trug die Mannschaft ihre Heimspiele im Olympia Sportpark aus. Den Namen hat das Stadion von der niederländischen Küchen-, Sanitär- und Möbelherstellerfirma „Mandemakers Group“. Diese kauft bereits nach Neueröffnung die Namensrechte an der Wettkampfstätte.

Mit 7.500 Plätzen ist das Mandemakers Stadion das kleinste unter den Stadien der Vereine der Eredivisie in der Saison 2020/2021.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer Spieler Nationalität im Verein seit letzter Verein Geburtsdatum

Torhüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1 Etienne Vaessen NiederlandeNiederlande 2015 WSC Waalwijk 26.07.1995
22 Mike Grim NiederlandeNiederlande 2019 VV IJsselmeervogels 07.09.1996
31 Konstantinos Lamprou GriechenlandGriechenland 2020 Vitesse Arnheim 18.09.1991

Abwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2 Juriën Gaari CuraçaoCuraçao NiederlandeNiederlande 2018 Kozakken Boys 23.12.1993
3 Melle Meulensteen NiederlandeNiederlande 2018 Preston North End 04.07.1999
5 Paul Quasten TschechienTschechien NiederlandeNiederlande 2017 Almere City 13.03.1985
15 Lars Nieuwpoort NiederlandeNiederlande 2019 De Graafschap 29.10.1994
20 Thierry Lutonda BelgienBelgien Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo 2020 RSC Anderlecht 27.10.2000
28 Saïd Bakari KomorenKomoren FrankreichFrankreich 2017 Union Namur Fosses-la-Ville 22.09.1994
32 Nigel Langras NiederlandeNiederlande 2020 eigene Jugend 13.01.2001
33 Teun van Grunsven NiederlandeNiederlande 2020 eigene Jugend 30.10.1999
34 Luuk Wouters NiederlandeNiederlande 2020 eigene Jugend 08.06.1999
59 Ahmed Touba BelgienBelgien AlgerienAlgerien 2020 FC Brügge 13.03.1998

Mittelfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

4 Vurnon Anita NiederlandeNiederlande CuraçaoCuraçao 2020 ZSKA Sofia 04.04.1989
6 Nicolas Olsak IsraelIsrael ArgentinienArgentinien 2020 Maccabi Netanya 25.11.1991
8 Anas Tahiri BelgienBelgien MarokkoMarokko 2018 Lierse SK 15.05.1995
10 Richard van der Venne NiederlandeNiederlande 2020 Go Ahead Eagles Deventer 16.05.1992
12 Hans Mulder NiederlandeNiederlande SpanienSpanien 2017 CD Eldense 27.04.1987
16 Ayman Azhil MarokkoMarokko DeutschlandDeutschland 2020 Bayer 04 Leverkusen 10.04.2001
26 Sebbe Augustijns BelgienBelgien 2020 eigene Jugend 03.09.1999

Angriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

7 Cyril Ngonge BelgienBelgien 2020 FC Brügge 26.05.2000
9 Finn Stokkers NiederlandeNiederlande 2020 NAC Breda 18.04.1996
11 Ola John NiederlandeNiederlande LiberiaLiberia 2020 Vitória Guimarães 19.05.1992
17 Morad El Haddouti NiederlandeNiederlande MarokkoMarokko 2020 eigene Jugend 09.05.1998
19 Sylla Sow NiederlandeNiederlande SenegalSenegal 2019 FC Utrecht 08.08.1996
21 Lennerd Daneels BelgienBelgien 2019 PSV Eindhoven 10.04.1998
27 David Min NiederlandeNiederlande 2020 eigene Jugend 23.06.1999
30 James Efmorfidis GriechenlandGriechenland NiederlandeNiederlande 2020 Almere City 18.10.1996
99 Vitalie Damascan Moldau RepublikRepublik Moldau RumänienRumänien 2020 FC Turin 24.01.1999

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waalwijks Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(unvollständig)

Martin Jol (1998–2004)
Adrie Koster (2005–2006)
Mark Wotte (2006–2007)
Amtszeit Nat. Trainer
1984–1986 NiederlandeNiederlande Leen Looyen
1986–1988 NiederlandeNiederlande Leo van Veen
1988–1989 NiederlandeNiederlande Ger Blok
1989–1993 NiederlandeNiederlande Leo van Veen
1993 NiederlandeNiederlande Hans Verèl
1994–1995 NiederlandeNiederlande Bert Jacobs
1995–1996 NiederlandeNiederlande Leo van Veen
1996 NiederlandeNiederlande Cees van Kooten
1996–1997 NiederlandeNiederlande Bert Jacobs
1997–1998 NiederlandeNiederlande Peter Boeve
1998–2004 NiederlandeNiederlande Martin Jol
2004–2005 NiederlandeNiederlande Erwin Koeman
2005–2006 NiederlandeNiederlande Adrie Koster
2006–2007 NiederlandeNiederlande Mark Wotte
2007–2008 SerbienSerbien Željko Petrović
2008–2012 NiederlandeNiederlande Ruud Brood
2012–2014 NiederlandeNiederlande Erwin Koeman
2014–2015 NiederlandeNiederlande Martin Koopman
2015–2017 NiederlandeNiederlande Peter van den Berg
2018 NiederlandeNiederlande Hans de Koning
2018– NiederlandeNiederlande Fred Grim

Waalwijks Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(unvollständig)

Name des Präsidenten Zeitraum
NiederlandeNiederlande Ad Passier

Weitere Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachwuchsmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachwuchsteam des RKC Waalwijk werden von der D-Jugend bis zur A-Jugend betreut. Für jeden Bereich ist ein einzelner Fußballlehrer zugeordnet, der die Mannschaften trainiert. Hinzu kommen Teammanager und Betreuer sowie Physiotherapeuten und eine medizinische Abteilung. In speziellen RKC-Talenttrainingen werden zudem Spieler gesichtet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]