Raaba-Grambach

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Raaba-Grambach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Raaba-Grambach
Raaba-Grambach (Österreich)
Raaba-Grambach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Graz-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: GU
Hauptort: Raaba
Fläche: 14,64 km²
Koordinaten: 47° 2′ N, 15° 30′ OKoordinaten: 47° 1′ 40″ N, 15° 29′ 48″ O
Höhe: 350 m ü. A.
Einwohner: 4.420 (1. Jän. 2018)
Postleitzahlen: 8071, 8074, 8302
Vorwahl: 0316
Gemeindekennziffer: 6 06 67
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Josef-Krainer-Straße 40
8074 Raaba-Grambach
Website: http://www.raaba-grambach.at/
Politik
Bürgermeister: Karl Mayrhold (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
12
7
1
1
12 
Insgesamt 21 Sitze
Lage der Marktgemeinde Raaba-Grambach im Bezirk Graz-Umgebung
DeutschfeistritzDobl-ZwaringEggersdorf bei GrazFeldkirchen bei GrazFernitz-MellachFrohnleitenGössendorfGratkornGratwein-StraßengelHart bei GrazHaselsdorf-TobelbadHausmannstättenHitzendorfHitzendorfKainbach bei GrazKalsdorf bei GrazKumbergLaßnitzhöheLiebochNestelbach bei GrazPeggauRaaba-GrambachSankt BartholomäSankt Marein bei GrazSankt Oswald bei PlankenwarthSankt Radegund bei GrazSeiersberg-PirkaSemriachStatteggStiwollThalÜbelbachPremstättenVasoldsbergWeinitzenWerndorfWundschuhGrazSteiermarkLage der Gemeinde Raaba-Grambach im Bezirk Graz-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Raaba-Grambach ist seit Jahresbeginn 2015 eine Marktgemeinde im Bezirk Graz-Umgebung in der Steiermark. Sie entstand im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark[1] aus den mit Ende 2014 aufgelösten Gemeinden Raaba und Grambach.[2] Eine Beschwerde, die von beiden Gemeinden gegen die Zusammenlegung beim Verfassungsgerichtshof erhoben wurde, war nicht erfolgreich.[3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt direkt am südöstlichen Stadtrand der Landeshauptstadt Graz im oststeirischen Hügelland und gehört zum Grazer Becken.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst vier Ortschaften (Einwohner Stand 1. Januar 2018[4]):

und besteht aus zwei Katastralgemeinden (Fläche Stand 2015[5]):

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graz Hart bei Graz Laßnitzhöhe
Gössendorf Nachbargemeinden Vasoldsberg
Gössendorf Hausmannstätten Vasoldsberg

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1265 wurde Grambach erstmals in den Registern des Grazer Marschallamtes erwähnt.

Bis 1848 gehörte der Ort zu mehreren Grundherrschaften wie den Herrschaften Liebenau, Messendorf-Hintenfeld, Münzgraben, Mühlegg, Schwarzenegg, Vasoldsberg, der Kommende Leech der Kreuzerischen Gült, den Dominikanerinnen zu Graz, dem Gut Kellerhof und den Pfarrgülten Hausmannstätten und Fernitz.

Die beiden Ortsgemeinden Raaba und Grambach entstanden 1850 als autonome Körperschaften. Nach der Annexion Österreichs 1938 kamen die Gemeinden zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 waren sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Im Jahr 2000 wurde Raaba zur Marktgemeinde erhoben.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Nähe zu Graz ist Raaba sehr verkehrsgünstig gelegen. Die Süd Autobahn A 2 verläuft direkt durch das Gebiet und kann von allen Ortsteilen über die Anschlussstelle Puchwerk am Autobahnzubringer Graz-Ost erreicht werden. Die Kirchbacher Straße B 73 kann im Nachbarort Hausmannstätten nach etwa zwei Kilometern erreicht werden.

In Raaba befindet sich ein Bahnhof der Steirischen Ostbahn, der stündliche Regionalzug-Verbindungen nach Graz und Gleisdorf bietet. Der Hauptbahnhof Graz ist circa acht Kilometer entfernt. Raaba ist an das Busnetz der Graz AG Verkehrsbetriebe angeschlossen.

Die Entfernung zum Flughafen Graz beträgt circa sieben bis zehn Kilometer.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Raaba befinden haben u. a. folgende Betriebe ihren Standort:

Die Abwässer der Gemeinde werden in der Kläranlage der Stadt Graz in Gössendorf gereinigt und anschließend der Mur zugeführt.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 21 Sitze im Gemeinderat verteilen sich nach der Gemeinderatswahl 2015 wie folgt:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Raaba-Grambach COA.png

Beide Vorgängergemeinden hatten ein Gemeindewappen. Wegen der Gemeindezusammenlegung verloren diese mit 1. Jänner 2015 ihre offizielle Gültigkeit. Die Neuverleihung des Gemeindewappens für die Fusionsgemeinde erfolgte mit Wirkung vom 20. Oktober 2016.[7]
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„Im schwarz und golden gerandeten roten Schild ein goldener, schwarz bordierter Schrägrechtsbalken, belegt mit vier allseits anstoßenden schwarzen sechsspeichigen Wagenrädern; aus dem Schildrand und dem Balken nach oben wachsend je drei goldene Reiser.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Spielerhof in Grambach
Böhmervilla in Raaba
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Raaba-Grambach
  • Schloss Spielerhof in Grambach
  • Böhmervilla in Raaba, wurde 1870 im Jugendstil als Gut Neuhof erbaut und 1910 erneuert.
  • Marienkapelle in Raaba
  • Ortskapelle in Grambach
  • Kapelle „Zum gegeißelten Heiland“ in Raaba

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Lebenspark 2000 in Raaba entstand durch Zusammenlegung des Böhmerparks mit dem Garten der Fleckgründe und hat eine Fläche von ca. 11.000 m².

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mag. Ingo Mirsch, Dr. Carol Veenstra: Die Geschichte einer Gemeinde (Geschichte von Raaba). Erhältlich im Gemeindeamt.
  • Mag. Ingo Mirsch: Raaba 1849 - 2000. Herausgegeben anlässlich der Markterhebung. Erhältlich im Gemeindeamt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Raaba-Grambach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 3 Z 4 StGsrG, Landesgesetzblatt für die Steiermark Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x.
  3. Erkenntnis des VfGH vom 23. September 2014, G 47/2014, G 114/2014.
  4. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  5. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  6. Holding Graz zitiert in: Josef Riegler: Chronik der Marktgemeinde Gössendorf. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Marktgemeinde Gössendorf 2017, S. 163–165.
  7. 122. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 6. Oktober 2016 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Raaba-Grambach (politischer Bezirk Graz-Umgebung), abgerufen am 20. Oktober 2016