Raasdorf

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Dieser Artikel ist mehrdeutig. Weitere gleichnamige Orte finden sich unter Raasdorf (Begriffsklärung).
Raasdorf
Wappen fehlt
Raasdorf (Österreich)
Raasdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gänserndorf
Kfz-Kennzeichen: GF
Fläche: 13,2 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 16° 34′ OKoordinaten: 48° 14′ 48″ N, 16° 33′ 52″ O
Höhe: 156 m ü. A.
Einwohner: 653 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 49 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2281
Vorwahl: 0 2249
Gemeindekennziffer: 3 08 49
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnstraße 5
2281 Raasdorf
Website: www.raasdorf.at
Politik
Bürgermeister: Walter Krutis (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
11
4
11 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Raasdorf im Bezirk Gänserndorf
Aderklaa Andlersdorf Angern an der March Auersthal Bad Pirawarth Deutsch-Wagram Drösing Dürnkrut Ebenthal Eckartsau Engelhartstetten Gänserndorf Glinzendorf Groß-Enzersdorf Groß-Schweinbarth Großhofen Haringsee Hauskirchen Hohenau an der March Hohenruppersdorf Jedenspeigen Lassee Leopoldsdorf im Marchfelde Mannsdorf an der Donau Marchegg Markgrafneusiedl Matzen-Raggendorf Neusiedl an der Zaya Obersiebenbrunn Orth an der Donau Palterndorf-Dobermannsdorf Parbasdorf Prottes Raasdorf Ringelsdorf-Niederabsdorf Schönkirchen-Reyersdorf Spannberg Strasshof an der Nordbahn Sulz im Weinviertel Untersiebenbrunn Velm-Götzendorf Weiden an der March Weikendorf Zistersdorf NiederösterreichLage der Gemeinde Raasdorf im Bezirk Gänserndorf (anklickbare Karte)
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Pfarrkirche
Pfarrkirche
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Raasdorf (postalisch: Raasdorf bei Wien)[1] ist eine Gemeinde mit 653 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Marchfeld (Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raasdorf liegt im Weinviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 13,2 Quadratkilometer. 0,84 Prozent der Fläche sind bewaldet. Sie ist als Angerdorf angelegt, in dessen Mitte eine Kirche steht.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei, jeweils als Dorf qualifizierte[2] Ortschaften (in Klammern Einwohner Stand 1. Jänner 2017[3]):

  • Pysdorf (15)
  • Raasdorf (638)

Angrenzende Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie grenzt an die Gemeinden Aderklaa, Deutsch-Wagram, Parbasdorf, Wien, Groß-Enzersdorf und Großhofen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde er im Jahr 1160. Zur eigenständigen Pfarre wurde Raasdorf 1749 erhoben. 1809 war der Ort einer der Schauplätze der Schlacht bei Wagram. Von 1938 bis 1954 gehörte Raasdorf als Teil des neu geschaffenen 22. Gemeindebezirks Groß-Enzersdorf (bisweilen: Großenzersdorf) zu Groß-Wien, danach zum Politischen Bezirk Wien-Umgebung. Seit 1. Jänner 1957 ist die Gemeinde Teil des Politischen Bezirks Gänserndorf.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 664 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 560 Einwohner, 1981 399 und im Jahr 1971 468 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Walter Krutis (ÖVP), Vizebürgermeister ist Martin Zehetbauer (ÖVP).

Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei insgesamt 15 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 11, SPÖ 4 Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche zur heiligen Magdalena besitzt ein im Kern romanisches Langhaus. Der Kirchturm im Osten wird von einer Haube aus dem Biedermeier abgeschlossen. Der barocke Chor wurde 1736 fertiggestellt. Die Sakristei im Norden ist gotisch, jene im Süden barock. In der Kirche befindet sich ein klassizistischer Altar.

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Raasdorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 32, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 17. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 385. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 59,03 Prozent.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Mazzucato: Raasdorf – soziographische Studie einer Bauerngemeinde am Rande Wiens. Diplomarbeit, Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 1980, OBV.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Raasdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gemeinden, die nur 1938 bis 1954 zu Wien gehörten. In: Forschungen zur Geschichte der Städte und Märkte Österreichs, Band 2: Wilhelm Rausch (Hrsg.), Hermann Rafetseder (Bearb.): Gebiets- und Namensänderungen der Stadtgemeinden Österreichs seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Landesverlag, Linz (an der Donau) 1989, ISBN 3-900387-22-2, S. 332–345, darin: Raasdorf, S. 341.
  2. 4. Teil: Gemeinden – Niederösterreich – 385. Raasdorf. In: Österreichischer Amtskalender online. Jusline Österreich (Verlag Österreich), Wien 2002–, ZDB-ID 2126440-5.
  3. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2017 nach Ortschaften