Rabertshausen

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Rabertshausen
Stadt Hungen
Koordinaten: 50° 27′ 31″ N, 8° 58′ 42″ O
Höhe: 177 m ü. NHN
Fläche: 3,53 km²[1]
Einwohner: 140 (31. Dez. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35410
Vorwahl: 06043

Rabertshausen ist der kleinste Stadtteil von Hungen im Landkreis Gießen in Hessen.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rabertshausen liegt östlich von Hungen am Rande des Vogelsberges. Durch den Ort verlaufen keine überörtlichen Straßen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kleine Dorf wurde in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1252 erstmals erwähnt. Die Weiler Ringelshausen, Haubenmühle und Reinhäuser Hof mit der Weißmühle gehörten zu Rabertshausen. Am 31. Dezember 1970 erfolgte im Rahmen der Gebietsreform in Hessen die freiwillige Eingliederung in die nächstgelegene Kleinstadt Hungen.[3]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Rabertshausen unterstand im Überblick:[1][4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen bis 1967 sind:[1]

  • 1633: 22 Hausgesesse
  • 1669: 86 Seelen
  • 1742: 24 Untertanen, 10 Junge Mannschaften, keine Beisassen/Juden
  • 1804: 146 Einwohner
  • 1830: 219 evangelische Einwohner
  • 1885: 201 Einwohner
  • 1925: 203 Einwohner
  • 1939: 208 Einwohner
  • 1950: 361 Einwohner
  • 1961: 232 (191 evangelische, 41 römisch-katholische) 232 Einwohner. Erwerbspersonen: 77 Land- und Forstwirtschaft, 23 Prod. Gewerbe, 6 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 10 Dienstleistung und Sonstiges.
Rabertshausen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
208
1840
  
197
1846
  
210
1852
  
207
1858
  
226
1864
  
210
1871
  
210
1875
  
187
1885
  
201
1895
  
181
1905
  
192
1910
  
188
1925
  
203
1939
  
208
1946
  
380
1950
  
361
1956
  
272
1961
  
232
1967
  
201
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Rabertshausen, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 13. Juni 2016)
  2. Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Stadt Hungen, abgerufen im Juli 2016.
  3. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 299
  4. Verwaltungsgeschichte Land Hessen bei M. Rademacher, Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]