Rabertshausen

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Rabertshausen
Stadt Hungen
Koordinaten: 50° 27′ 31″ N, 8° 58′ 42″ O
Höhe: 177 m ü. NHN
Fläche: 3,53 km²[1]
Einwohner: 128 (31. Dez. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35410
Vorwahl: 06043

Rabertshausen ist der kleinste Stadtteil von Hungen im mittelhessischen Landkreis Gießen.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rabertshausen liegt östlich von Hungen am Rande des Vogelsberges. Durch den Ort verlaufen keine überörtlichen Straßen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kleine Dorf wurde in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1252 erstmals erwähnt. Die Weiler Ringelshausen, Haubenmühle und Reinhäuser Hof mit der Weißmühle gehörten zu Rabertshausen. Am 31. Dezember 1970 erfolgte im Rahmen der Gebietsreform in Hessen die freiwillige Eingliederung in die nächstgelegene Kleinstadt Hungen.[3]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Rabertshausen unterstand im Überblick:[1][4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1633: 22 Hausgesesse
• 1669: 86 Seelen
• 1742: 24 Untertanen, 10 Junge Mannschaften, keine Beisassen/Juden
Rabertshausen: Einwohnerzahlen von 1669 bis 2017
Jahr  Einwohner
1669
  
86
1791
  
167
1804
  
146
1830
  
219
1834
  
208
1840
  
197
1846
  
210
1852
  
207
1858
  
226
1864
  
210
1871
  
210
1875
  
187
1885
  
201
1895
  
181
1905
  
192
1910
  
188
1925
  
203
1939
  
208
1946
  
380
1950
  
361
1956
  
272
1961
  
232
1967
  
201
2012
  
143
2017
  
128
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1][2]; 1791:[7]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1830: 219 evangelische Einwohner
• 1961: 191 evangelische, 41 römisch-katholische Einwohner

Erwerbstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1961: Erwerbspersonen: 77 Land- und Forstwirtschaft, 23 Prod. Gewerbe, 6 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 10 Dienstleistung und Sonstiges.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Rabertshausen, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 9. Februar 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. a b Einwohnerzahlen inkl. Nebenwohnsitze. In: Internetauftritt. Stadt Hungen, archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018. (Daten aus Archiv)
  3. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 299
  4. Verwaltungsgeschichte Land Hessen bei M. Rademacher, Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990
  5. Martin Röhling: Niddaer Geschichtsblätter. Heft 9. Die Geschichte der Grafen von Nidda und der Grafen von Ziegenhain. Hrsg.: Niddaer Heimatmuseum e. V. Im Selbstverlag, 2005, ISBN 3-9803915-9-0, S. 75, 115.
  6. Die Zugehörigkeit des Amtes Nidda anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567-1604, Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604-1638 und Hessen-Darmstadt 1567-1866
  7. a b Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 207, 278 (online bei HathiTrust’s digital library).
  8. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, S. 9 (online bei Google Books).
  9. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 421 (online bei Google Books).
  10. Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830, S. 181 ff. (online bei Google Books).
  11. Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler: Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 11,2 MB]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]