Rabobank

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Dieser Artikel stellt das Unternehmen Rabobank dar. Für die gleichnamige Radsport-Mannschaft siehe Rabobank Cycling Team.
  Rabobank (Coöperatieve Rabobank U.A.)
Logo der Rabobank
Zentrale der Rabobank in Utrecht
Zentrale der Rabobank in Utrecht
Staat NiederlandeNiederlande Niederlande
Sitz Utrecht
Rechtsform Genossenschaftsbank
BIC RABONL2UXXX[1]
Gründung 1972
Website www.rabobank.com
Geschäftsdaten Vorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 670 Mrd. Euro (2015)[2]
Mitarbeiter 51.859 (31. Dez. 2015)[3]
Geschäftsstellen 506 (31. Dezember 2015)[4]
Leitung
Vorstand Wiebe Draijer (Chairman)[5]
Aufsichtsrat Wout Dekker (Chairman)[6]

Die Rabobank (vollständige Firma: Coöperatieve Rabobank U.A.) ist eine niederländische Genossenschaftsbank mit Sitz in Utrecht. Bis Jahresende 2015 war die Rabobank Gruppe ein Verbund aus lokalen Genossenschaftsbanken und einer Zentrale (Rabobank Nederland). Zum 1. Januar 2016 schlossen sich die 106 lokalen Rabobanken mit dem Zentralinstitut zu einer einzigen Genossenschaft zusammen.[7]

In den Niederlanden mit seinen 16,9 Mio. Einwohnern hat die Rabobank 7,4 Mio. Kunden, weltweit betreut das Kreditinstitut über 8,6 Mio. Kunden.[4] Gemessen an der Bilanzsumme ist die Rabobank die zweitgrößte niederländische Bank (Stand: Juli 2016).[8] Insbesondere in den Niederlanden konzentriert sich das Institut auf die Betreuung von Sparguthaben, auf das Hypothekengeschäft sowie auf Finanzdienstleistungen für Privatkunden, Handel, Industrie und Dienstleister.[4] Die Rabobank ist national und international zudem ein bedeutender Finanzdienstleister der Agrar- und Lebensmittelindustrie.[9] In den Niederlanden ist sie hier Marktführer.[10]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergrund und Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den letzten zwei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts durchlief die Landwirtschaft in den Niederlanden eine schwere Krise. Diese bestand aus Defiziten der Kapitalausstattung, der Produktionstechnik, der Vermarktung und der Finanzierung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die Banken des Landes waren nicht in den ländlichen Gebieten tätig. 1888 befasste sich eine königliche Kommission mit der Problematik und empfahl eine Reihe von Maßnahmen. Diese sollten das landwirtschaftliche Know-how und die Agrarausbildung fördern sowie die Optimierung der Produktionstechniken und der Vermarktung herbeiführen. Die Kommission schlug ferner vor, landwirtschaftliche Organisationen beziehungsweise Genossenschaften einzurichten und Finanzierungswege zu finden, die die Unabhängigkeit der Landwirte sicherten. Sie griff damit Gedanken auf, die Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Deutschland entwickelt hatte.[11]

Die ersten niederländischen Banken, die den Vorstellungen Raiffeisens entsprachen, wurden ab 1895/1896 gegründet.[12][13] Bereits 1898 bildeten die Genossenschaftsbanken Zentralorganisationen, die als Dachbanken fungierten: Die bäuerlichen Genossenschaftsbanken des protestantisch geprägten Nordens schlossen sich im Juni zur Coöperatieve Vereeniging van Raiffeisen-Banken en Landbouwvereenigingen mit Sitz in Utrecht zusammen, die des katholisch geprägten Südens schufen im Dezember in Eindhoven die Coöperatieve CentraIe Boerenleenbank. Sowohl im Nord-, als auch im Südverbund blieben die Mitgliedsbanken rechtlich selbständig, obwohl sie untereinander hafteten und Direktiven der Dachbanken akzeptierten.[14][12][15] Gemäß der genossenschaftlichen Ideen waren die Bauern und später auch die Inhaber von Gartenbau-Betrieben Eigentümer, Mitglieder und Leiter ihrer lokal agierenden Banken. Gewinne der mit relativ niedrigen Kosten arbeitenden Genossenschaftsbanken wurden nicht an die Mitglieder ausgeschüttet, sondern zur Bildung von Eigenmitteln beziehungsweise als Rücklagen genutzt.[16] Im Jahr 1900 gab es landesweit 67 dieser Banken.[15] In den 1920er Jahren wuchs die Zahl auf über 1.200 an. 1955 war mit 1.324 die größte Anzahl dieser lokalen Primärbanken erreicht.[17][14][18] 500.000 Menschen waren um 1960 Mitglied der Genossenschaftsbanken.[19]

In den 1950er und 1960er Jahren reagierten die Genossenschaftsbanken auf den Strukturwandel der Bankwirtschaft und boten neben den stark nachgefragten Girokonten erstmals auch Sparkonten an. Außerdem eröffneten sie erstmals Niederlassungen in Städten. Von Bedeutung war zudem die Erschließung des Hypothekengeschäfts im Eigenheimbau. Auch gewerbliche Kunden aus anderen Branchen begannen, die Dienste der Genossenschaftsbanken zu nutzen. Bankfremde Dienstleistungen wurden ebenfalls in das Portfolio aufgenommen wie Versicherungen und Pauschalreisen.[14][20]

Von der Fusion 1972 bis zur Jahrtausendwende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der 1970er Jahre verkündeten die beiden Zentralorganisationen die Absicht, ihre Kräfte zu bündeln. Die Fusion zur Coöperatieve Centrale Raiffeisen-Boerenleenbank fand im Dezember 1972 statt. Die neue Bank, die rasch unter den Namen Rabobank bekannt wurde, fungierte jetzt als Zentralbank der lokalen Primärbanken, deren Zahl zum Zeitpunkt des Zusammenschlusses bei rund 1.200 lag.[14][21][22] Die Rabobank entwickelte sich bis zur Jahrtausendwende zu einem Allfinanzdienstleister, zugleich nahm sie ihre Internationalisierung in Angriff.[14] So eröffnete beispielsweise der Einstieg bei Van Lanschot Ende 1977[23] den Zugang zum Private Banking; das Versicherungsgeschäft erweiterte sich 1978 durch die Beteiligung am Makler Bruns, ten Brink & Co[24] sowie durch den Kauf von Interpolis 1990;[25] die Vermögensverwaltung profitierte vom Zusammengehen mit Robeco;[26] beim Leasing und Factoring agierte die Rabobank mithilfe von De Lage Landen.[27] 1981 eröffnete die Rabobank ein Büro in New York,[28] 1998 war sie mit über 100 Niederlassungen in 35 Ländern vertreten.[29]

1980 eröffnete die Rabobank eine Repräsentanz in Frankfurt am Main.[30] Zum 1. Januar 1984 übernahm sie die Mehrheitsanteile an der ADCA,[31] die 1992 zur Rabobank Deutschland AG umfirmierte.[32]

Durch Fusionen örtlicher Rabobanken sank die Zahl der lokalen Primärbanken im niederländischen Heimatmarkt. Im Oktober 1999 lag sie bei 439, die Filialzahl betrug annähernd 1.800.[33] In den 1990er Jahren entstand, getrieben durch Bankenfusionen in den Niederlanden, eine Debatte, ob die Rabobank sich zu einer Geschäftsbank mit Börsennotierung wandeln soll. Die Rabobank entschied sich dagegen, stärkte stattdessen den Genossenschaftsgedanken und warb ab dem Jahr 2000 intensiv um Mitglieder.[34]

Die Rabobank im 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bündelung ihres internationalen Geschäfts gründete die Rabobank bereits 1996 die Rabobank International, die jedoch nicht allen Erwartungen gerecht wurde. Insbesondere das am Standort London tätige Investmentbanking sorgte bankintern für Kritik, denn der Return on Investment blieb hinter den prognostizierten Werten. Zudem passte die Kultur des Investmenbankings nicht zu den Traditionen der Rabobank.[35] Auch die im Oktober 1999 begonnenen intensiven Gespräche mit der DG Bank über eine Fusion scheiterten.[36] Stattdessen schloss die Rabobank 2001 mit der WGZ Bank eine Kooperationsvereinbarung.[37]

In Irland kaufte die Rabobank 2002 die ACC Bank,[38] in der Schweiz erwarb sie im März desselben Jahres 28 Prozent der Anteile von Sarasin.[39] Ihre Option auf den Erwerb des Mehrheitsanteils an dieser Privatbank übte sie im Dezember 2006 aus.[40] In den Vereinigten Staaten erweiterte die Rabobank 2005 trotz des gescheiterten Kaufs von Farm Credit Services of America[41] ihre Aktivitäten unter anderem durch den Erwerb der Community Bank of California,[42] 2007 mit dem Kauf von Mid-State Bank & Trust[43] sowie mit dem Erwerb der Butte Community Bank und der Pacific State Bank im Jahr 2010.[44] Weitere Beteiligungen an oder Übernahmen von Banken mit Geschäftsschwerpunkt im Agrar- und Lebensmittelbereich kamen weltweit hinzu.[45] Die Expansion betraf auch Entwicklungsländer. Hier verfolgte die Rabobank seit ihrem jeweiligen Markteintritt zwei Ziele: Sie stellt Bankdienstleistungen für den Agrarsektor bereit, zugleich entwickelt sie das Retail Banking (Standardisiertes Privatkundengeschäft).[46]

Die Rabobank weitete ihr Geschäft auch mit Direktbanken aus. In Deutschland umwirbt die Rabobank seit Mitte 2012 Privatkunden mit RaboDirect. Zu diesem Zeitpunkt war RaboDirect bereits in Belgien (dort als Marktführer), Irland, Polen, Australien und Neuseeland tätig.[47]

Eine Quelle für die Finanzierung der internationalen Expansion blieben die Erträge im Heimatmarkt. Zu ihnen trug ab 2003 auch die FGH Bank bei, ein führender niederländischer Immobilienfinanzierer.[48] Gleiches galt für die Immobiliensparte und die Vermögensverwaltung von Bouwfonds, einem Projektentwickler, den ABN Amro im Sommer 2006 veräußerte.[49]

Im Einklang mit der Expansion warb die Rabobank erfolgreich um neue Mitglieder. Während sie 1999 510.000 Mitglieder zählte,[50] waren es Ende 2015 rund 1,945 Mio.[3] Die Bank ermöglichte in den Jahren 2000, 2001, 2002 und 2005 den Erwerb von Mitgliedszertifikaten.[51] Seit Anfang 2014 sind diese Papiere an der Euronext Amsterdam gelistet.[52]

Die Rabobank hat in ihrer Geschichte stets Gewinne ausgewiesen.[53] Auch die Subprime- bzw. Kreditkrise überstand sie relativ gut. Hierin unterschied sie sich deutlich von ihren wichtigsten inländischen Mitbewerbern, der ING Groep und der ABN Amro.[54] Dennoch begann die Bank 2010, einige ihrer Vermögenswerte zu verkaufen: Im Sommer 2012 gingen die Sarasin-Anteile an die brasilianische Safra Group.[55] Im selben Jahr trennte sie sich auch von Anteilen an der indischen Yes Bank.[56] 2013 veräußerte die Rabobank 90 Prozent von Robeco an ORIX.[57] Im September 2014 fand der Verkauf der polnischen BGZ an die BNP Paribas seinen Abschluss.[58] Im Sommer 2016 erwarb Daimler Financial Services die Athlon Car Lease International von der Rabobank Gruppe, die Transaktion soll bis Jahresende 2016 erfolgen.[59]

Mit Imageproblemen hatte die Bank zu kämpfen, nachdem publik wurde, dass das von ihr gesponsorte Radsport-Team in Dopingfälle verwickelt war.[14] Im Jahr 2013 trat Piet Moerland, der Vorstandsvorsitzende der Rabobank, zurück, weil Mitarbeiter seines Instituts am Libor-Skandal beteiligt waren. Die Rabobank verglich sich aus diesem Grund mit den Strafverfolgungsbehörden und zahlte ein Bußgeld von 774 Mio. Euro.[60]

Zum 1. Januar 2016 schlossen sich die 106 lokalen Rabobanken mit dem Zentralinstitut zu einer einzigen Genossenschaft mit gemeinsamer Banklizenz und gemeinsamem Jahresabschluss zusammen.[7]

Geschäftsstrategie und Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strategie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2020 verfolgt die Rabobank nach Eigenangaben eine Strategie, die zum einen auf eine stärkere Kundenorientierung abzielt. Zum anderen will sie als Partnerbank vieler kleiner und mittlerer Betriebe unternehmerisches Denken und Handeln fördern. Darüber hinaus begreift sie ihre globale Aufgabe als „Banking for Food“: Ihre Bankdienstleistungen sollen dazu dienen, für die Weltbevölkerung Agrarprodukte und Lebensmittel in ausreichender Menge und Vielfalt zur Verfügung zu stellen. Die Rabobank will sich auf diese Aufgaben konzentrieren und prüft, inwieweit einzelne Bereiche der Rabobank Gruppe substanziell zu diesem Kerngeschäft beitragen. Bis 2020 plant sie zudem eine Verbesserung ihrer Ausstattung mit Eigenmitteln.[61][62]

Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesamtheit der Geschäftsbereiche der Rabobank umfasst Retail Banking, das Firmenkundengeschäft, Leasing und Immobilien-Services.[4]

Im Privatkundengeschäft des Heimatmarktes kümmert sich die Rabobank vorzugsweise um den Zahlungsverkehr, Spareinlagen, Hypotheken, Geldanlagen und Versicherungen.[4] Das Firmenkundengeschäft innerhalb der Niederlande umfasst Geschäftskunden aller Branchen. Das internationale Firmenkundengeschäft konzentriert sich auf Unternehmen der Landwirtschaft sowie der Agrar- und Lebensmittelindustrie.[4]

Außerhalb der Niederlande betreibt die Rabobank das Privatkundengeschäft in den Vereinigten Staaten, Irland und in Indonesien. Über RaboDirect unterhält sie außerdem Geschäftsbeziehungen mit Privatkunden in Belgien, Deutschland, Irland, Australien und Neuseeland.[4]

DLL, früher De Lage Landen, ist innerhalb der Rabobank Gruppe das Unternehmen für Leasing-Dienste. DLL ist in 35 Ländern tätig. Zu DLL gehört bis Jahresende 2016 Athlon als international tätiges Leasing-Unternehmen für den Kraftfahrzeugmarkt; im Sommer 2016 wurde der Verkauf an Daimler Financial Services bekannt gegeben.[59] Auch Freo, ein Online-Anbieter für Konsumentenkredite, gehört zu DLL.[4]

Für das Immobiliengeschäft der Rabobank ist die Rabo Real Estate Group zuständig. In den Niederlanden – in geringerem Ausmaß auch in Frankreich und Deutschland – befasst sie sich mit der Entwicklung von Immobilien und Flächen sowie entsprechenden Investments. Unter ihrem eigenen Namen bietet die Rabobank außerdem die Finanzierung von Privatimmobilien und Gewerbeimmobilien an. Viele Jahre lang war im Bereich der Gewerbeimmobilien auch die FGH Bank tätig, bis sie zum Ende des ersten Quartals 2015 in der Rabobank aufging.[4]

RaboDirect[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Belgien, Deutschland, Irland, Australien und Neuseeland erreicht die niederländische Genossenschaftsbank mit RaboDirect Privatkunden. In Deutschland ist RaboDirect keine eigenständige Bank, sondern ein Geschäftsbereich der niederländischen Rabobank.[63] Als Teil der Zweigniederlassung Frankfurt am Main bietet sie Sparprodukte an, die sich in der Laufzeit der Spareinlagen unterscheiden.

RaboDirect ist als Geschäftsbereich der Rabobank Mitglied in der gesetzlichen Niederländischen Einlagensicherung. Sie sichert Einlagen in derselben Höhe ab wie die gesetzliche deutsche Einlagensicherung: Bis 100.000 Euro pro Person sind abgesichert.[64]

Die Gesamtsumme der durch die Direktbank länderübergreifend verwalteten Einlagen belief sich Ende 2015 auf 30,5 Mrd. Euro. Die Zahl der RaboDirect-Kunden lag bei rund 900.000. Durch die Aktivitäten von RaboDirect wurden 22 Prozent aller Spareinlagen innerhalb der Rabobank Gruppe generiert.[65]

Tochterunternehmen und Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100-prozentige Tochterunternehmen der Rabobank sind:

  • Bouwfonds IM [66] (Immobilien)
  • BPD Europe B.V.[67] (Immobilien)
  • DLL[68] (Leasing)
  • Obvion[69] (Hypotheken)

Die Rabobank besitzt an folgenden Unternehmen und Banken Anteile:

Zum Jahresende 2015 nannte die Rabobank – abgesehen von den damals 106 lokalen Rabobanken und der Utrechter Zentrale – zirca 700 Gesellschaften, Rechtsträger und Einheiten, an denen sie beteiligt war und die im Jahresabschluss konsolidiert wurden.[85]

Marktposition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemessen an der Bilanzsumme ist die Rabobank die zweitgrößte Bank der Niederlande (Stand: Juli 2016).[8] Im Markt für Hypotheken verfügt sie über einen Anteil von 20 Prozent, in dem für Spareinlagen beträgt dieser Wert 35 Prozent. Im Markt für Firmenkunden aus Handel, Industrie und Dienstleistungen liegt ihr Marktanteil bei 42 Prozent, im Markt der Finanzdienstleistungen für den Agrar- und Lebensmittelsektor bei 84 Prozent (Werte jeweils für 2015).[4]

Fakten und Zahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kundenstruktur und nationale Märkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rabobank betreut 8,6 Mio. Kunden, 7,4 Mio. von ihnen kommen aus den Niederlanden. Unter den niederländischen Kunden sind 800.000 gewerbliche.[4]

Leitung und Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der geschäftsführende Verwaltungsrat der Bank wird von Wiebe Draijer geleitet. Mitglieder des Verwaltungsrates sind darüber hinaus Bas Brouwers, Ralf Dekker, Petra van Hoeken, Berry Marttin, Rien Nagel und Jan van Nieuwenhuizen.[87]

Wout Dekker leitet den Aufsichtsrat. Weitere Mitglieder dieses Kontrollgremiums sind Ron Teerlink, Irene Asscher-Vonk, Leo Degle, Leo Graafsma, Arian Kamp, Erik van de Merwe und Marjan Trompetter.[88]

Ende 2015 beschäftigte die Rabobank rund 52.000 Mitarbeiter im In- und Ausland. Zirka 40.000 arbeiteten in den Niederlanden, die restlichen 12.000 im Ausland. 51,8 Prozent des Personals waren weiblich. Der Anteil der Frauen in Führungspositionen lag bei 28,8 Prozent.[3][4] Im Dezember 2015 kündigte die Bank an, von 2016 bis 2018 rund 9.000 Stellen abzubauen.[89]

Jahresergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle €-Werte in Mrd.[90]
Jahr Bilanz-
summe
Nettogewinn Gewinn-
wachstum
Quote des
harten Kernkapitals[91]
Eigenmittel Rentabilität der
Eigenmittel
2011 € 731,665 € 2,627 -5,2 % 12,7 % € 45,001 7,6 %
2012 € 750,710 € 2,058 -21,7 % 13,1 % € 42,080 5,4 %
2013 € 669,095 € 2,007 -2,5 % 13,5 % € 38,534 5,2 %
2014 € 681,086 € 1,842 -8,2  % 13,6 % € 38,871 5,2 %
2015 € 670,373 € 2,214 20,2 % 13,5 % € 41,280 6,5 %

Rating[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1981 bis 2011 erhielt die Rabobank ununterbrochen die höchsten Ratings (Triple A) der Ratingagenturen.[92] Zeitweilig war sie die letzte nichtstaatliche Bank der Welt, die eine solche Bewertung vorweisen konnte.[93]

Ratings (Stand: September 2016)[94]
Ratingagentur Langzeit-Rating Ausblick Kurzfrist-Rating
Moody’s Aa2 Stable P-1
Standard & Poor’s A+ Stable A-1
Fitch AA- Stable F1+
DBRS AA Stable R-1 (high)

Die Zeitschrift Global Finance listete im November 2015 die 50 sichersten Banken der Welt auf. Die Rabobank belegte dabei Platz 14.[95]

Regelverstöße und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rabobank sponsorte ab 1996 den Radsport. Im Mittelpunkt stand dabei das Team, das den Namen der Bank trug: das Rabobank Cycling Team (heute Team Lotto NL-Jumbo). Mehrere Fahrer, Teamleiter und Ärzte waren in Dopingfälle verwickelt. Von ihnen war Michael Rasmussen der bekannteste Athlet. Er wurde von seinem Team während der Tour de France 2007 suspendiert, da ein erheblicher Dopingverdacht bestand. Rasmussen hatte sich vorher mehrfach Dopingkontrollen entzogen.[96] Im Oktober 2012 kündigte Rabobank an, zum Jahresende 2012 das Sponsoring des Männer-Profi-Teams einzustellen.[97] Durch die Dopingpraktiken musste die Bank Imageprobleme befürchten.[98][14]

Beteiligung am Libor-Skandal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Beteiligung einiger ihrer Händler an der jahrelangen Manipulation von Interbankenzinssätzen (→Libor-Skandal) zahlte die Bank im Oktober 2013 ein Bußgeld von 774 Mio. Euro an britische, amerikanische und niederländische Behörden, mit denen sie sich außergerichtlich verglichen hatte. Ihr damaliger Vorstandsvorsitzender Piet Moerland trat daraufhin zurück.[60] Im November 2013 trat Sipko Schat, ein weiteres Vorstandsmitglied der Rabobank, ebenfalls zurück.[99]

Vorwurf des Land Grabbing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2015 warf ein Team von niederländischen und rumänischen Investigativ-Journalisten der Rabobank vor, in Rumänien zum Nachteil von KleinbauernLand Grabbing“ zu praktizieren und sich dabei vor Ort der Hilfe korrupter und krimineller Personen zu bedienen. Die Vorwürfe richteten sich gegen Rabo Farm,[100] ein Agrarland-Investmentfonds, der zu Bouwfonds IM zählt.[101] Rabo Farm antwortete auf die Vorwürfe mit dem Hinweis, die Due-Diligence-Prüfung habe keine derartigen Erkenntnisse ergeben.[102]

Untersuchung zur Geldwäsche in Kalifornien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Grand Jury befasst sich 2016 mit der Frage, ob Angestellte der Rabobank in Kalifornien von Geldwäsche wussten oder an ihr beteiligt waren. Bei dem fraglichen Geld soll es sich um Drogengeld gehandelt haben. Die Rabobank betont, mit den Behörden zu kooperieren.[103]

Expertise, Soziales und Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Expertise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für ihre Kunden und für eigene Zwecke betreibt die Rabobank ein umfangreiches Research. Es erstreckt sich auf drei Bereiche:

  • Rund 80 Mitarbeiter kümmern sich um Food & Agribusiness Research and Advisory. Sie beschäftigen sich weltweit mit Themen und Trends im Agrar- und Lebensmittelsektor.[104]
  • Das Economic Research[105] verfolgt, analysiert und prognostiziert ökonomische Entwicklungen in den Niederlanden und weltweit.
  • Das Financial Markets Research befasst sich mit Entwicklungen auf den globalen Finanzmärkten.[106]

CSR, Sponsoring und Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rabobank versteht sich als sozial verantwortliche Bank. Im Rahmen ihrer Jahresberichte informiert sie über ihre Corporate Social Responsibility (CSR). In der Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2015 behandelte sie den eigenen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, zur Kundenorientierung und zum Empowerment ihrer Mitarbeiter.[107]

Das Sportsponsoring der Rabobank konzentrierte sich über viele Jahre in den Niederlanden auf Hockey, Reitsport und Radsport. Das Spektrum reichte vom Amateursport bis zum Profisport. Im Dezember 2015 kündigte die Bank an, ab 2017 ihr Sportsponsoring auf den Lokalsport auszurichten.[108] Beim Kultursponsoring der Bank stehen Bildende Kunst und klassische Musik im Mittelpunkt. Die Rabobank verfügt über eine Sammlung von Kunstwerken aus der Periode seit Ende des Zweiten Weltkrieges, ein Schwerpunkt dieser Sammlung liegt auf der Kunst seit den 1990er Jahren.[109][110] Die Unterstützung des weltweit ältesten Barockensembles, der Niederländischen Bachgesellschaft (→De Nederlandse Bachvereniging), steht im Fokus des Sponsorings in der klassischen Musik.[111]

Die Stiftung der Rabobank, die Rabobank Foundation,[112] fördert innerhalb der Niederlande sozial benachteiligte und behinderte Menschen, um ihnen ein Leben in Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu ermöglichen. In afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Entwicklungsländern organisiert die Stiftung zudem Projekte für Kleinbauern. Hier fördert sie den Genossenschaftsgedanken. Ende 2015 unterstützte die Stiftung zusammen mit 230 Partnern 290 Projekte in 26 Ländern außerhalb der Niederlande. Zumeist handelte es sich hier um Produktionsgenossenschaften sowie um Spar- und Kreditgenossenschaften. Innerhalb der Niederlande unterstützte die Stiftung zu diesem Zeitpunkt 55 Einzelprojekte.[113]

Im Bankensektor der Länder Brasilien, Paraguay, Mosambik, Ruanda, Tansania, Sambia und Uganda ist die Rabobank über Rabo Development an einheimischen Banken beteiligt. Ziel von Rabo Development ist es dabei, den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu verbessern sowie den Genossenschaftsgedanken und das Bank-Know-how zu fördern. In weiteren Entwicklungsländern ist Rabo Development beratend tätig.[114]

Verbandsmitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rabobank ist Vollmitglied der European Association of Co-operative Banks.[115] Als ordentliches Mitglied gehört sie ferner der Internationalen Raiffeisen-Union an.[116] Seit Gründung 1977[117] ist sie ebenfalls Mitgliedsbank der Unico Banking Group.[118]

Anhang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Groeneveld: Rabobank before, during and after the credit crisis: From modesty via complacency to fundamental steps, Working Paper, September 2015 (TIAS School for Business and Society).
  • Vincent Blok, August Sjauw-Koen-Fa and Onno Omta: Effective Stakeholder Involvement at the Base of the Pyramid: The Case of Rabobank. In: International Food and Agribusiness Management Review, Volume 16, Special Issue A, 2013, 39–44.
  • Joke Mooij: Dutch cooperative banks and the crises of the 1920s and 1930s; in: J. Mooij, W. W. Boonstra (Hrsg.): Raiffeisen's Footprint. The Cooperative Way of Banking. VU Univ. Press, Amsterdam 2012, S. 107–123, ISBN 978-90-8659-616-4.
  • Niek Vogelaar: Rabobank and the credit crisis; in: J. Mooij, W. W. Boonstra (Hrsg.): Raiffeisen's Footprint. The Cooperative Way of Banking. VU Univ. Press, Amsterdam 2012, S. 197–216, ISBN 978-90-8659-616-4.
  • M. L. Cohen, updated by Paul Ingnati: Rabobank Group, in: International Directory of Company Histories, Vol. 116, St. James Press, Detroit, New York [u. a.] 2011, S. 406–409.
  • Johannes M. Groeneveld: The Cooperative Rabobank. Past, Present and Perspectives; in: Revue bancaire et financière – Bank- en Financiewezen, Bd. 75 (2011), Heft 3, S. 127–135.
  • Wim W. Boonstra: Banking in Times of Crisis: The Case of Rabobank; in: Morten Balling, Jan Marc Berk, Marc-Olivier Strauss-Kahn (Hrsg.): The Quest for Stability: the view of financial institutions (SUERF Studies 2010/3), Wien 2010, S. 31–56, ISBN 978-3-902109-53-8.
  • Matteo Cotugno: Cooperative Banking in the Netherlands: Rabobank Network; in: Vittorio Boscia, Alessandro Carretta, Paola Schwizer (Hrsg.): Cooperative Banking in Europe. Case Studies. Palgrave Macmillan, Basingstoke, Hampshire [u. a.] 2010, S. 107–128, ISBN 978-0-230-57677-3.
  • Cole R. Gustafson: Rabobank’s Offer to Purchase Farm Credit Services of America – A Case Study (AAE Staff Paper No. 04006), December 2004.
  • Manfred Pohl, Sabine Freitag: Handbook on the History of European Banks (European Association for Banking History e. V.) Elgar, Aldershot (u. a.) 1994, ISBN 1-85278-919-0, S. 781–787.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rabobank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag im BIC Directory beim SWIFT
  2. Konjunktur verhilft Rabobank zu Gewinnsprung; in: Börsen-Zeitung vom 19. Februar 2016.
  3. a b c d Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 9, abgerufen am 31. August 2016.
  4. a b c d e f g h i j k l Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 10 f., abgerufen am 31. August 2016.
  5. Wiebe Draijer, Chairman of the Rabobank Executive Board, Information auf der Website der Rabobank, abgerufen am 31. August 2016.
  6. Wout Dekker, Chairman of the Supervisory Board of Rabobank, Information auf der Website der Rabobank, abgerufen am 31. August 2016.
  7. a b Siehe hierzu Hans Groeneveld: Die neue Governance der Genossenschaftsbank Rabobank. In: IRU-Courier, Juli 2016, S. 5–9. Internationale Raiffeisen Union, abgerufen am 31. August 2016.
  8. a b Major Banks in the Netherlands. In: thebanks.eu. 10. Februar 2016, Update 7. Juli 2016, abgerufen am 31. August 2016.
  9. Alfons Deter: Führungswechsel bei der Rabobank. In: topagrar.com. 1. Juli 2016, abgerufen am 31. August 2016.
  10. Alfons Deter: Rabobank meldet steigenden Agrarkreditbestand. In: topagrar.com. 31. August 2016, abgerufen am 31. August 2016.
  11. Manfred Pohl, Sabine Freitag: Handbook on the History of European Banks, S. 782.
  12. a b Hans Groeneveld: The Road Towards One Cooperative Rabobank (January 2016), S. 5.
  13. Die Angaben zu den ersten Gründungen sind in der Literatur nicht einheitlich. Genannt wird 1895 oder 1896. Siehe z. B. Johannes M. Groeneveld: The Cooperative Rabobank. Past, Present and Perspectives, 2011, S. 128 für das Jahr 1896.
  14. a b c d e f g M. L. Cohen, Paul Ingati: Rabobank Group. In: International Directory of Company Histories, Bd. 116, S. 406–409.
  15. a b Wim W. Boonstra: Banking in Times of Crisis: The Case of Rabobank, 2010, S. 32.
  16. Zu den Strukturprinzipien der Genossenschaftsbanken siehe Manfred Pohl, Sabine Freitag: Handbook on the History of European Banks, S. 782 f.
  17. Informationen zur Geschichte der Rabobank. In: rabobank.com. Abgerufen am 2. September 2016.
  18. Zur Entwicklung der Genossenschaftsbanken in den krisenhaften 1920er und 1930er Jahren siehe Joke Mooij: Dutch cooperative banks and the crises of the 1920s and 1930s, 2012.
  19. Johannes M. Groeneveld: The Cooperative Rabobank. Past, Present and Perspectives, 2011, S. 128.
  20. Manfred Pohl, Sabine Freitag: Handbook on the History of European Banks, S. 784 f.
  21. Geschiedenis. In: rabobank.com/nl. Abgerufen am 31. August 2016.
  22. Zu den Hintergründen und Bedingungsfaktoren dieser Fusion siehe Hans Groeneveld: The Road Towards One Cooperative Rabobank (January 2016), S. 9 f. und Manfred Pohl, Sabine Freitag: Handbook on the History of European Banks, S. 785 f.
  23. Expansion by Rabobank; in: Financial Times vom 2. März 1978. Rabobank erwarb damals einen 25-Prozent-Anteil, der 1983 auf 40 Prozent erweitert wurde. Siehe Rabobank stockt Van Lanschot-Beteiligung auf; in: VWD-Finanz- und Wirtschaftsspiegel vom 17. März 1983.
  24. Expansion by Rabobank; in: Financial Times vom 2. März 1978.
  25. Edi Cohen: Outsider with confidence; in: Financial Times vom 4. September 1991.
  26. Zunächst 1990 in Form einer strategischen Allianz, siehe Laura Raun: Fund group and bank link arms; in: Financial Times vom 17. Mai 1990. Robeco und Rabobank im Verbund; in: Blick durch die Wirtschaft vom 18. Mai 1990. Zwischen 1996 und 2000 erfolgte dann die zweischrittige Übernahme von Robeco durch die Rabobank. Siehe David Brown: Big Dutch Bank takes control of fund manager; in: Financial Times 6. Juni 1990. Übernahme von Robeco in zwei Schritten; in: Handelsblatt vom 7. Juni 1990. Rabobank buys rest of Robeco; in: Financial Times vom 31. August 2000. Rabobank wandelt sich zur Anlegerbank; in: Börsen-Zeitung vom 2. September 2000.
  27. Herman H.F. Wijffels: Die starke und breite Haftungsbasis hat der Gruppe ein herausragendes Rating auf den Märkten gebracht; in: Handelsblatt vom 30. November 1993.
  28. Niek Vogelaar: Rabobank and the credit crisis, 2012, S. 200.
  29. Finanzdienstleister im Foodbereich; in: Lebensmittel Zeitung vom 4. September 1998.
  30. Rabobank nun auch in Deutschland; in: Süddeutsche Zeitung vom 24. Oktober 1980.
  31. ADCA-Mehrheit jetzt bei Rabobank; in: Süddeutsche Zeitung vom 9. Dezember 1983. John Davies: Rabobank expands into Germany with Adca purchase; in: Financial Times vom 9. Dezember 1983. Bernhard Lovell: Rabobank Extending Its Reach In the International Marketplace; in: The Journal of Commerce vom 12. März 1984.
  32. Rabobank hält 93,8 % an ADCA; in: Handelsblatt vom 18. Mai 1992.
  33. Bernd Wittkowski: „Logische Partner“ DG Bank und Rabobank; in: Börsen-Zeitung vom 19. Oktober 1999.
  34. Johannes M. Groeneveld: The Cooperative Rabobank. Past, Present and Perspectives, 2011, S. 130. Wim W. Boonstra: Banking in Times of Crisis: The Case of Rabobank, 2010, S. 34.
  35. DG Bank und Rabobank vor Allianz; in: Handelsblatt vom 15. Oktober 1999. John Carreyrou, James M. Dorsey: Rabobank, DG Outline Venture Plan; in: The Wall Street Journal vom 22. Dezember 1999. Barbara Kussel: Rabobank sucht nach weiteren Übernahmekandidaten; in: Financial Times Deutschland vom 12. März 2002. Siehe ferner Wim W. Boonstra: Banking in Times of Crisis: The Case of Rabobank, 2010, S. 39, Niek Vogelaar: Rabobank and the credit crisis, 2012, S. 199 f, Wim W. Boonstra: Banking in Times of Crisis: The Case of Rabobank, 2010, S. 39 und Hans Groeneveld: The Road Towards One Cooperative Rabobank (January 2016), S. 12 f.
  36. Rabobank/DG Bank vor Kooperation; in: Börsen-Zeitung vom 15. Oktober 1999. Rabobank und DG Bank planen Vereinigung von Geschäftsteilen; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. Oktober 1999. DG-Rabo als Nukleus einer europäischen Genobank; in: Börsen-Zeitung vom 16. Oktober 1999. „Nukleus“ für Euro-Genossenschaftsbank; in: Handelsblatt vom 18. Oktober 1999. Vereinte Genossen; in: trend vom 1. Januar 2000. DG-Rabo-Allianz bleibt Hängepartie; in: Börsen-Zeitung vom 23. Februar 2000. Gordon Cramb: Bank collaboration plans falters; in: Financial Times vom 15. Mai 2000. Gordon Cramb: DG Bank und Rabo ändern ihre Investment-Pläne; in: Financial Times Deutschland vom 16. Mai 2000. Zwischen DG Bank und Rabobank knirscht es. In: Die Welt. 17. Mai 2000, abgerufen am 2. September 2016. DG Bank und Rabobank drosseln das Tempo; in: Handelsblatt vom 17. Mai 2000. Carsten Michael: DG Bank und Rabobank erwägen neues Modell für Investmenthaus; in: Financial Times Deutschland vom 17. Mai 2000. DG Bank und Rabo in zähen Verhandlungen; in: Süddeutsche Zeitung vom 17. Mai 2000. DG Bank und Rabobank legen Pläne für Gemeinschaftsunternehmen ad acta; in: Börsen-Zeitung vom 7. November 2000. Teilfusion DG Bank/Rabobank geplatzt; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. November 2000. DG Bank und Rabobank begraben ihre Vision; in: Handelsblatt vom 7. November 2000. DG and Rabobank call off co-operative merger; in: Financial Times vom 7. November 2000. DG Bank legt geplante Beteiligung an Rabo Securities auf Eis; in: Handelsblatt vom 5. Januar 2001.
  37. WGZ-Bank schließt Allianz mit der Rabobank; in: Börsen-Zeitung vom 29. März 2001. WGZ-Bank und Rabobank nähern sich an; in: Börsen-Zeitung vom 22. August 2001. WGZ-Bank und Rabobank gehen einen weiteren Schritt aufeinander zu; in: Handelsblatt vom 22. August 2001.
  38. Rabobank steigt bei Bank Sarasin ein; in: Handelsblatt vom 5. März 2002.
  39. William Hall: Rabobank takes Sarasin stake; in: Financial Times vom 5. März 2002. Daniel Cavelti: Sarasin und Rabobank geben sich die Ehre; in: Finanz und Wirtschaft vom 6. März 2002.
  40. Bank Sarasin wird holländisch; in: Der Bund vom 10. Januar 2007.
  41. Siehe Scott Kilman: Takeover Battle Erupts in Farm Creclit System; in: The Wall Street Journal vom 19. August 2004. Ian Bickerton: Rabobank set for an 'international offensive'; in: Financial Times vom 7. September 2004. Rolf Lebert: Rabobank kündigt weltweite Übernahmen an; in: Financial Times Deutschland vom 7. September 2004. Rückschlag für die Rabobank in den Vereinigten Staaten; in: Neue Zürcher Zeitung vom 22. Oktober 2004. Ian Bickerton, Peter Thal Larsen: Rabobank strebt Milliardenkauf in den USA an; in Financial Times Deutschland vom 7. März 2005. Siehe ferner grundsätzlich Cole R. Gustafson: Rabobank’s Offer to Purchase Farm Credit Services of America – A Case Study.
  42. Niederländische Bank kauft in Kalifornien zu; in: Handelsblatt vom 14. Oktober 2005. Ian Bickerton: Rabobank starts US buying spree in California; in: Financial Times vom 14. Oktober 2005.
  43. Rabobank Completes Acquisition of Mid-State Bank & Trust. In: Business Wire. 1. Mai 2007, abgerufen am 3. September 2016.
  44. Mark Anderson: Rabobank acquires Butte Community, Pacific State. In: bizjournals.com. 24. August 2010, abgerufen am 3. September 2016.
  45. So zum Beispiel ein Anteil an der indischen Yes Bank (siehe Ian Bickerton: Rabobank set for an 'international offensive'; in: Financial Times vom 7. September 2004), der Kauf eines 35-Prozent-Anteils an der polnischen Bank BGZ (siehe Rabobank engagiert sich in Polen; Handelsblatt vom 6. September 2004), die Expansion in Brasilien und Tansania (siehe Starker Heimatmarkt – Fokus auf Agrarsektor; in: Börsen-Zeitung vom 9. März 2006), der Kauf der HNS Banco in Chile (siehe In Brief: Rabobank Buying HNS Banco of Chile; in: American Banker, Vol. 172, No. 69 vom 11. April 2007) oder der Kauf zweier Banken in Indonesien (siehe Rabobank hat noch Appetit auf Expansion. Niederländer steigern Gewinn um 13 Prozent; in: Börsen-Zeitung vom 8. März 2007).
  46. Gerard van Empel: Rural Banking in Africa: The Rabobank Approach; in: Renate Kloeppinger-Todd and Manohar Sharma (Hrsg.): Innovations in Rural and Agririculture Finance , S. 4 f. Vincent Blok, August Sjauw-Koen-Fa and Onno Omta: Effective Stakeholder Involvement at the Base of the Pyramid: The Case of Rabobank. In: International Food and Agribusiness Management Review, Volume 16, Special Issue A, 2013, S. 39–44.
  47. Karsten Seibel: Nächste Auslandsbank will deutsches Spargeld. In: Die Welt. 21. Juni 2012, abgerufen am 3. September 2016. Thomas Baumgartner: Rabobank wirbt um deutsche Spargelder. In: Frankfurter Neue Presse. 21. Juni 2012, abgerufen am 3. September 2016. Rabobank konkurriert um deutsche Spareinlagen. Niederländer starten Direktbank – Marttin: „Wir wollen Kunden von Banken und Sparkassen gewinnen“; in: Börsen-Zeitung vom 21. Juni 2012. Peter Köhler: Rabobank zielt auf deutsche Sparer; in: Handelsblatt vom 21. Juni 2012.
  48. HVB trennt sich von niederländischer FGH-Bank. In: Handelsblatt. 23. Juli 2003, abgerufen am 3. September 2016. HVB plant Verkauf der FGH Bank an Rabobank; in: Börsen-Zeitung vom 24. Juli 2003. Hypo Real Estate macht Verkauf der FGH Bank perfekt. In: Die Welt. 25. Oktober 2003, abgerufen am 3. September 2016.
  49. Bouwfonds wird geteilt. Rabobank und SNS Reaal kaufen Immobilientochter; in: Börsen-Zeitung vom 1. August 2006.
  50. Johannes M. Groeneveld: The Cooperative Rabobank. Past, Present and Perspectives, 2011, S. 130.
  51. Hans Groeneveld: The Road Towards One Cooperative Rabobank (January 2016), S. 13 f.
  52. Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 232, abgerufen am 31. August 2016; Hans Groeneveld: Rabobank before, during and after the credit crisis: From modesty via complacency to fundamental steps, 2015, S. 12 ; Hans Groeneveld: The Road Towards One Cooperative Rabobank (January 2016), S. 17.
  53. Genossen in Dollar; in: WirtschaftsWoche Nr. 6 vom 3. Februar 2014.
  54. Rabobank verzeichnet Gewinnanstieg; in: Handelsblatt vom 6. März 2008. Rabobank legt trotz Subprime-Belastung zu, Gewinn steigt um 14 Prozent – Ziele erreicht; in: Börsen-Zeitung vom 8. März 2008. Niederlande – Rabobank profitiert von der Krise bei Fortis. In: Neue Zürcher Zeitung. 28. August 2008, abgerufen am 3. September 2016. Niederlande/Rabobank leidet unter „Bad Debts“; in: Neue Zürcher Zeitung vom 6. März 2010. Zum Abschneiden der Rabobank in der Krise grundsätzlich Wim W. Boonstra: Banking in Times of Crisis: The Case of Rabobank, 2010, S. 40–46 sowie Johannes M. Groeneveld: The Cooperative Rabobank. Past, Present and Perspectives, 2011. Zum Charakteristikum der Konzentration im Bankwesen der Niederlande siehe Matteo Cotugno: Cooperative Banking in the Netherlands: Rabobank Network, 2010, S. 108 und S. 126.
  55. Safra schliesst Übernahme der Rabobank-Mehrheitsanteile ab. In: Neue Zürcher Zeitung. 31. Juli 2012, abgerufen am 2. September 2016.
  56. Rabobank sells Yes Bank stake for $87 mln - source. In: in.reuters.com. 26. April 2012, abgerufen am 3. September 2016.
  57. Rabobank versilbert Robeco. Japans Finanzdienstleister Orix zahlt für 90 Prozent knapp 2 Mrd. Euro – Genossen stärken Kapitalbasis; in: Börsen-Zeitung vom 20. Februar 2013. Rabobank verkauft Robeco; in: Neue Zürcher Zeitung vom 20. Februar 2013. Japaner legen für Robeco 1,9 Milliarden hin. In: derStandard.at. 19. Februar 2013, abgerufen am 3. September 2016.
  58. BNP completes purchase of Bank BGZ from Rabobank. In: reuters.com. 15. September 2014, abgerufen am 3. September 2016.
  59. a b Daimler Financial Services kauft Athlon Car Lease International. In: media.daimler.com. 1. Juli 2016, abgerufen am 3. September 2016. Daimler kauft Leasingfirma von Rabobank; in: Kölner Stadt-Anzeiger vom 2. Juli 2016. Daimler stärkt Leasing mit Übernahme. Finanzsparte kauft Fuhrpark-Tochter der Rabobank für 1,1 Mrd. Euro; in: Börsen-Zeitung vom 2. Juli 2016.
  60. a b Zinsmanipulationen: Chef der niederländischen Rabobank gibt auf. In: Spiegel Online. 29. Oktober 2013, abgerufen am 31. August 2016. Rabobank-Chef tritt nach Libor-Strafzahlung zurück. In: Handelsblatt (online). 29. Oktober 2013, abgerufen am 31. August 2016.
  61. Siehe Wiebe Draijer: Chairman’s foreword; in: Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 2–5, abgerufen am 31. August 2016.
  62. Zur Verbesserung der Kapital-Kennzahlen siehe Laura Noonan, Pan Kwan Yuk: Rabobank to cut 9,000 more jobs and shrink balance sheet. In: Financial Times. 9. Dezember 2015, abgerufen am 4. September 2016.
  63. Über RaboDirect. In: rabodirect.de. Abgerufen am 4. September 2016.
  64. Zu den Angeboten und der Einlagensicherung siehe die entsprechenden Informationen auf der Website rabodirect.de. Abruf am 9. September 2016.
  65. Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 37, abgerufen am 31. August 2016.
  66. Deutschsprachige Website des Unternehmens.
  67. Website des Unternehmens (Englisch).
  68. Deutschsprachige Website.
  69. Website des Unternehmens (Niederländisch).
  70. Website des Unternehmens (Englisch).
  71. Website des Unternehmens (Englisch).
  72. Website des Unternehmens (Englisch).
  73. Informationen über MyOrder auf der Website der Rabobank, Abruf am 4. September 2016.
  74. Website des Unternehmens (Englisch).
  75. Deutschsprachige Website.
  76. Website der Bank (Spanisch).
  77. Website der Bank (Englisch).
  78. Website der Bank (Portugiesisch).
  79. Website der Bank (Englisch).
  80. Website der Bank (Englisch).
  81. Website der Bank (Spanisch).
  82. Website der Einrichtung (Englisch).
  83. Website der Bank (Englisch).
  84. Website der Bank (Englisch).
  85. Rabobank Annual Report 2015, S. 390–402, abgerufen am 31. August 2016.
  86. Zur Länderübersicht siehe Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 214 f., abgerufen am 31. August 2016.
  87. Übersicht über die Verwaltungsratsmitglieder auf der Website der Bank, Abruf am 5. September 2016.
  88. Übersicht über die Mitglieder des Aufsichtsrats auf der Website der Bank, Abruf am 5. September 2016.
  89. Rabobank streicht 9000 Stellen. In: Handelsblatt. 10. Dezember 2015, abgerufen am 8. September 2016.
  90. Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 8, abgerufen am 31. August 2016.
  91. „Common equity tier 1 ratio“.
  92. Helmut Hetzel: Rabobank ist lokaler Champion, aber noch kein Global Player; in: Börsen-Zeitung vom 8. September 2001. Sarasin zieht's zur Rabobank; in: Finanz und Wirtschaft vom 6. März 2002. Rabobank: The last triple-A rated bank falls. In: reuters.com. 30. November 2011, abgerufen am 7. September 2016. Niek Vogelaar: Rabobank and the credit crisis, 2012, S. 200.
  93. „Unser Projekt mit der Rabobank sieht die Beteiligung Dritter vor“; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19. Februar 2000. Wim W. Boonstra: Banking in Times of Crisis: The Case of Rabobank, 2010, S. 31.
  94. Übersicht über die Ratings der Bank auf der Website der Rabobank, Abruf am 7. September 2016.
  95. Andrew Cunningham: Safest Commercial Banks 2015. In: Global Finance (online). 13. November 2015, abgerufen am 9. September 2016.
  96. Zeitung: Systematisches Doping im Team Rabobank. Zeit Online, 19. Januar 2013, abgerufen am 6. September 2016.
  97. Rabobank steigt aus dem Radsport aus. In: Spiegel Online. 19. Oktober 2012, abgerufen am 6. September 2016. Der nächste Sponsor steigt aus Doping: Rabobank zieht sich aus Radsport zurück. In: Der Tagesspiegel. 20. Oktober 2012, abgerufen am 6. September 2016. C. Gertsch: Rückzug von Rabobank; in: Neue Zürcher Zeitung vom 20. Oktober 2012.
  98. Helmut Hetzel: Rabobank fürchtet Imageverlust; in: Kölner Stadt-Anzeiger vom 28. Juli 2007.
  99. Weiterer Topmanager bei der Rabobank muss gehen; in: Tages-Anzeiger vom 19. November 2013. Aderlass bei der Rabobank; in: Börsen-Zeitung vom 19. November 2013.
  100. Informationen über Rabo Farm auf der Website der Rabobank, Abruf am 6. September 2016.
  101. Luke Dale-Harris: Tales of corruption surround Rabobank dealings in Romania. In: De Correspondent. 6. November 2015, abgerufen am 6. September 2016. Luke Dale-Harris: Think land grabbing is a thing of the past? Think again. In: De Correspondent. 6. November 2015, abgerufen am 6. September 2016. Luke Dale-Harris: Rabobank raids rural Romania. In: Deutsche Welle (online). 12. November 2015, abgerufen am 6. September 2016.
  102. Luke Dale-Harris, Sorin Semeniuc: Dutch bank faces questions on Romania land-grab. In: euobserver.com. 6. November 2015, abgerufen am 19. September 2016.
  103. Tom Schoenberg, Jesse Hamilton: Money Laundering Probe at Mexico Border Casts Cloud Over Rabobank. In: Bloomberg. 26. Oktober 2015, abgerufen am 6. September 2016. Janene Pieters: Rabobank: “Cooperating fully” in drug cartel money laundering investigation. In: nltimes.nl. 28. Oktober 2015, abgerufen am 6. September 2016. Tom Schoenber: U.S. Said to Look at Rabobank Officials in Mexico Cash Probe. In: Bloomberg. 5. Mai 2016, abgerufen am 6. September 2016.
  104. Deutschsprachige Informationen über das Research im Agrar- und Lebensmittelbereich, Abruf am 7. September 2016.
  105. Website von Rabobanks Economic Research, Abruf am 7. September 2016.
  106. Website von Rabobanks Financial Markets Research, Abruf am 7. September 2016.
  107. Siehe Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 51–85 und S. 126–151., abgerufen am 31. August 2016.
  108. Rabobank to focus on local sponsoring. In: rabobank.com. 11. Dezember 2015, abgerufen am 7. September 2016.
  109. Informationen zur Rabo Art Collection auf der Website der Rabobank, Abruf am 9. September 2016.
  110. Stichworte zur Rabo Art Collection auf der Website der International Association of Corporate Collections of Contemporary Art (IACCCA), Abruf am 7. September 2016.
  111. Rabobank sponsor van De Nederlandse Bachvereniging. In: bachcomite.nl. 6. Januar 2011, abgerufen am 7. September 2016.
  112. Von 1973 bis 2002 unter dem Namen Stichting Steun Rabobanken, siehe die Informationen zur Geschichte der Stiftung, Abruf am 7. September 2016.
  113. Rabobank Group: Annual Report 2015, S. 58, abgerufen am 31. August 2016.
  114. Informationen über Rabo Development auf der Website der Rabobank, abgerufen am 7. September 2016.
  115. Liste der Vollmitglieder dieses Verbandes, Abruf am 7. September 2016.
  116. Liste ordentlicher IRU-Mitglieder, Abruf am 7. September 2016.
  117. Charles Batchelor: Rabobank joins majors with U.S. move; in: Financial Times, 23. April 1981. Interview with new Unico Board Member: Wiebe Draijer, Chairman of the Executive Board of Rabobank, Unico-Newsletter, Mai 2015, Abruf am 7. September 2016.
  118. Website der Unico, Abruf am 7. September 2016. Die Rabobank und fünf weitere europäische Genossenschaftsbanken gründeten diesen Verband. Siehe Johannes M. Groeneveld: The Cooperative Rabobank. Past, Present and Perspectives, 2011, S. 129.