Radelfingen

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Radelfingen
Wappen von Radelfingen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0309i1f3f4
Postleitzahl: 3271 Radelfingen
3036 Detligen
UN/LOCODE: CH DTG (Detligen)
Koordinaten: 587456 / 208076Koordinaten: 47° 1′ 25″ N, 7° 16′ 25″ O; CH1903: 587456 / 208076
Höhe: 500 m ü. M.
Fläche: 14.70 km²
Einwohner: 1266 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 86 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
5,5 % (2015)[2]
Arbeitslosenquote: 0,6 % (2010)[3]
Gemeindepräsident: Urs-Martin Kuhn (BDP)
Website: www.radelfingen.ch
Ortseingang von Radelfingen aus südlicher Richtung

Ortseingang von Radelfingen aus südlicher Richtung

Karte
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Über dieses Bild
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Radelfingen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz. Zu Radelfingen gehören auch die Ortschaften Landerswil, Detligen, Jucher, Obermatt, Ostermanigen, Oltigen (frz. Ostrangles), Oberruntigen und Matzwil.

Geographie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Schweizer Mittelland und ist 20 km von Bern und 7 km von Aarberg entfernt an der Hauptstrasse 235[4] Aarberg–Bern. Die Gemeinde wird durch den öffentlichen Verkehr der Postautolinie 100[5] Bern–Aarberg bedient. Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Detligen.

Radelfingens Nachbargemeinden sind in alphabetischer Reihenfolge: Aarberg, Bargen, Golaten, Kallnach, Mühleberg, Seedorf und Wohlen.

Im Uhrzeigersinn nach Himmelsrichtungen:

Bargen Aarberg
Kallnach Nachbargemeinden Seedorf
Golaten Mühleberg Wohlen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde liegt die Burg Oltigen, welche im 11. und 12. Jahrhundert ihre grösste Bedeutung hatte. Die erstmals im 12. Jahrhundert schriftlich erwähnte Kirche wurde von 1958 bis 1965 unter der Leitung des Architekten und Bildhauers Erwin Friedrich Baumann einer Gesamtrenovation unterzogen.

Bürgergeschlechter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Bürgergeschlechter, die in Radelfingen vor 1800 eingebürgert wurden, sind Aeschbacher, Bart, Beck, Bürki, Geiser, Hausammann, Heimberg, Hübscher, Jaberg, Krieg, Minder, Peter, Sahli, Scherler, Schlecht, Schori, Schwab, Stalder, Stuber, Suter, Tschannen, Weingart und Zitterli. [6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 40,4 %, SP 17,1 %, BDP 14,3 %, glp 7,6 %, GPS 6,1 %, FDP 4,5 %, EDU 3,3 %, EVP 3,1 %, SD 1,0 %, CVP 1,0 %, Piraten 1,0 %.[7]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit in der Gemeinde ist die 1131 erstmals erwähnte reformierte Kirche in Radelfingen. Die reichen mittelalterlichen Fresken gehen möglicherweise auf den Konstanzer Domherren und Solothurner Propst Hartmann von Bubenberg zurück. Es wird vermutet, dass die Kirche auf den Überresten römischer Bauten errichtet wurde.[8]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Radelfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Mitarbeiter: Gemeindesuche. Bevölkerung. In: Offizielle Webpräsenz BFS. Bundesamt für Statistik BFS, 2015, abgerufen am 9. August 2017 (Eingabe Radelfingen).
  3. Mitarbeiter: Gemeindesuche. Arbeit. In: Offizielle Webpräsenz. Bundesamt für Statistik, 2011, abgerufen am 10. September 2011 (Eingabe Radelfingen. Jahresdurchschnitt).
  4. Bundeskanzlei: Durchgangsstrassenverordnung SR 741.272. Anhang 2 - Liste der Hauptstrassen - B. Hauptstrassen, die nicht mit der «Nummerntafel für Hauptstrassen» (4.57) gekennzeichnet sind. In: Systematische Sammlung des Bundesrechts SR. Schweizerischer Bundesrat, 18. Dezember 1991, abgerufen am 9. August 2017 (Stand am 1. Januar 2016).
  5. Mitarbeiter: Postautolinie 100 (Bern–Wohlen–Detligen–Aarberg) (Frienisberg-Linie). In: Offizielles Kursbuch online. Die Schweizerische Post AGPostAuto Schweiz AG (PAG), 20. Dezember 2010, S. 3, abgerufen am 3. August 2011 (PDF; 126 KB).
  6. Familiennamenbuch der Schweiz, http://www.hls-dhs-dss.ch/famn/index.php
  7. Resultate der Gemeinde Radelfingen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 17. April 2016.
  8. Kirche Radelfingen. auf der Website der Gemeinde.