Radenzgau

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Der Radenzgau war eine mittelalterliche Gaugrafschaft, die im 8. Jahrhundert von den Karolingern aus dem Volkfeld herausgelöst wurde.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Radenzgau deckt sich im Wesentlichen mit dem heutigen Regierungsbezirk Oberfranken, allerdings fehlten Bamberg sowie Teile des Steigerwalds, des Fichtelgebirges und des Vogtlands. Im Süden bildeten die Flüsse Regnitz, die südliche fränkische Schwabach und Pegnitz seine natürlichen Grenzen; hier stößt er an den Nordgau.

Grafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafen im Radenzgau waren:

Nach dem Sturz Heinrichs 1003 bildeten die Königshöfe im Rangau, Volkfeld und Radenzgau den Kern des Besitzes des neu gegründeten Bistums Bamberg.

  • Berthold III. von Andechs, Juni 1149 comitatus Perhtoldi comitis in Retenzgowe[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johann Looshorn: Die Geschichte des Bisthums Bamberg, Band 2: Der heilige Bischof Otto. Festschrift zum 700jährigen Jubiläum seiner Heiligsprechung. Das Bistum Bamberg von 1102–1303; Bamberg: Historischer Verein 1967 (Reprint der Ausgabe von 1888); S. 378.