Radiative Forcing Index

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Mit dem Radiative Forcing Index (RFI-Faktor) wird der erhöhte Treibhauseffekt von Flugzeugemissionen (insbesondere von CO2, H2O (gasförmig) und Stickoxiden) in großen Flughöhen beschrieben.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betrachtet man alle Emissionen des Flugverkehrs zusammen, ergibt sich aus dem RFI, dass der Flugverkehr im Durchschnitt eine rund 2,7-mal so große Erwärmungswirkung hat, wie sich aus dem reinen CO2-Ausstoß ergibt. Das deutsche Umweltbundesamt geht sogar von einem RFI von 3-5 aus, wenn der Effekt der Bildung von Cirruswolken berücksichtigt wird. Bezüglich der wissenschaftlich exakten Aussagekraft des RFI bestehen Zweifel. Unzweifelhaft ist aber, dass zur Einschätzung der Erwärmungswirkung der Emissionen des Flugverkehrs eine Gesamtbetrachtung der Emissionen heranzuziehen ist.[2][3][4]

Berechnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mit RF = Strahlungsantrieb

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IPCC-Report (PDF; 398 kB)
  2. Report Germanwatch (PDF; 362 kB)
  3. Auswirkungen des globalen Luftverkehrs auf die Klimaentwicklung – eine Einschätzung, Robert Sausen, DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, Oberpfaffenhofen, PDF
  4. Klimawirksamkeit des Flugverkehrs, Umweltbundesamt 2012, PDF