Raduschny (Chanten und Mansen)

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Stadt
Raduschny
Радужный
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Ural
Region Autonomer Kreis der Chanten und Mansen/Jugra
Stadtkreis Raduschny
Bürgermeister Wiktor Kussmaul
Gegründet 1973
Stadt seit 1985
Fläche 170 km²
Bevölkerung 43.399 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 255 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 65 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34668
Postleitzahl 628461–628464
Kfz-Kennzeichen 86, 186
OKATO 71 137
Website www.admrad.ru
Geographische Lage
Koordinaten 62° 8′ N, 77° 28′ OKoordinaten: 62° 8′ 0″ N, 77° 28′ 0″ O
Raduschny (Chanten und Mansen) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Raduschny (Chanten und Mansen) (Autonomer Kreis der Chanten und Mansen/Jugra)
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Lage im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra‎
Liste der Städte in Russland

Raduschny (russisch Радужный) ist eine Stadt in Westsibirien, im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra (Russland) mit 43.399 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt nördlich des Ob im Westsibirischen Tiefland, etwa 140 km nordöstlich von Nischnewartowsk am Fluss Agan. Das Klima ist kontinental.

Raduschny bildet einen eigenständigen Stadtkreis, der vom Territorium des Rajons Nischnewartowsk umschlossen ist.

Die Stadt ist über eine Straße mit Nischnewartowsk verbunden und besitzt einen Flughafen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radushny entstand 1973 als Geologen- und Erdölarbeitersiedlung im Zusammenhang mit der Erschließung des Warjegan-Erdölfeldes (Варьеганское месторождение) und anderer Lagerstätten in der Umgebung. 1985 erhielt der Ort Stadtrecht. Der Name ist vom russischen Wort raduga (радуга) für Regenbogen abgeleitet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1989 43.726
2002 47.060
2010 43.399

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2000 gibt es in Raduschny ein kleines Heimatmuseum unter der Bezeichnung Ökologisch-ethnographisches Museum. Das Museum ist hauptsächlich der Kultur der Chanten und Nenzen, der indigenen Bevölkerung der Gegend, gewidmet.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raduschny ist ein Zentrum der Erdölförderung. Hier sind u. a. die Firmen Warjeganneftegas (Варьеганнефтегаз), Warjeganneft (Варьеганнефть) und Negusneft (Негуснефть) ansässig.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Raduschny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien