Rafael Horzon

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Rafael Horzon (2018)

Rafael Horzon (* 2. Dezember 1968 in Hamburg) ist ein deutscher Unternehmer, Autor und Möbeldesigner.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horzon studierte Philosophie, Latein, Physik und Komparatistik ohne Abschluss in Paris, München und Berlin. In Paris hörte er Vorlesungen des Philosophen Jacques Derrida.[2] 1995 absolvierte er eine Ausbildung als Paketfahrer der Deutschen Post.[3] Seit 1996 gründete Horzon verschiedene Unternehmensprojekte wie die Galerie Berlintokyo, die sogenannte Wissenschaftsakademie Berlin, das Einrichtungsgeschäft Moebel Horzon und das Modelabel Gelée Royale.[4]

Nach eigenen Angaben wird Horzon immer wieder als Künstler bezeichnet. Auch wenn seine Aktionen und Auftritte Kunstaktionen gleichen, lehnt er selber diese Bezeichnung ab.[5]

Horzon lebt mit seiner Familie in Berlin. Er ist mit der Artdirektorin Patricia Woerler-Horzon verheiratet. Sein Werk Das weisse Buch wurde ins Französische und Italienische übersetzt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Audio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Holger Schulze: „Wissenschaftsakademie“, in: ders.: Heuristik. Theorie der intentionalen Werkgenese, Sechs Theorie-Erzählungen zwischen Popkultur, Privatwirtschaft und dem, was einmal Kunst genannt wurde, Bielefeld: transcript 2005, S. 59–61
  • Moritz Baßler/Heinz Drügh: "Super Wirklichkeit", in: POP. Kultur und Kritik, Jg. 5 (2014), S. 81–86
  • Birgitta Krumrey: Der Autor in seinem Text: Autofiktion in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur als (post-)postmodernes Phänomen, Göttingen: V&R unipress 2015, S. 145–172
  • André Menke: Pop, Literatur und Autorschaft: literarische Strategien und Inszenierungen bei Wolfgang Welt, Rocko Schamoni und Rafael Horzon, München: Iudicium, 2016, S. 256–325
  • Stefanie Bremerich: Erzähltes Elend – Autofiktionen von Armut und Abweichung, Stuttgart: J.B. Metzler 2018, S. 261–275
  • Annekathrin Kohout: "Kunst und Erfolg", in: Pop. Kultur & Kritik (12/2018), S. 50–68

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Florian Siebeck: Dieses Mal machen wir die Quadrate ganz bunt. In: FAZ, 21. November 2016.
  2. Rafael Horzon: Das weiße Buch. Suhrkamp nova, Berlin 2010, S. 11 ff.
  3. Tim Berge: Rafael Horzon, 28. Januar 2013
  4. Jochen Overbeck (Protokoll): Rafael Horzon A-Z: Der Elon Musk der Torstraße, Berlin. 5. Januar 2018 (welt.de [abgerufen am 31. Oktober 2019]).
  5. Peter Richter: Unternehmen Nichtkunst, Süddeutsche Zeitung vom 29. Oktober 2019, Seite 11