Ragnarök (Fernsehserie)

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Seriendaten
Deutscher TitelRagnarök
OriginaltitelRagnarok
ProduktionslandDänemark
OriginalspracheNorwegisch
Jahr2020
Produktions-
unternehmen
SAM Productions
Länge45 Minuten
Episoden6 in 1 Staffel
GenreFantasy, Drama
Erstveröffentlichung31. Januar 2020 auf Netflix
Deutschsprachige
Erstveröffentlichung
31. Januar 2020 auf Netflix
Besetzung
Synchronisation

Ragnarök ist eine dänische Fantasy-Fernsehserie von Adam Price mit David Stakston in der Hauptrolle des Schülers Magne, der mit seinem Bruder und seiner Mutter in der fiktiven norwegischen Kleinstadt Edda ein neues Leben anzufangen versucht. Die Serie verbindet das Thema Umweltverschmutzung und -zerstörung mit der Nordischen Mythologie und dem Themenkreis der Edda und der Ragnarök. Sie ist eine Produktion der dänischen SAM Productions für den US-amerikanischen Video-on-Demand-Anbieter Netflix. Die Erstveröffentlichung fand am 31. Januar 2020 über Netflix statt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brüder Magne und Laurits ziehen mit ihrer verwitweten Mutter Turid wieder in ihren Heimatort Edda in Westnorwegen. Die Stadt leidet unter der Erderwärmung und Gletscherschmelze und rätselhaften Vergiftungserscheinungen. Als der gutmütige Magne einem Rollstuhlfahrer behilflich ist, kommt eine ältere Frau auf ihn zu und streicht ihm über die Stirn. Von da an entwickelt er ungeahnte körperliche Kräfte und Fähigkeiten. Auch seine Kurzsichtigkeit verschwindet.

In der Schule freundet sich Magne mit der Umweltaktivistin und Bloggerin Isolde an. Diese ist auf der Suche nach den Verursachern der Umweltschäden. Sie vermutet, dass dahinter die in Familienbesitz befindliche Firma Jutul steckt. Der Unternehmer Vidar regiert praktisch die Stadt, seine Ehefrau Ran ist die Direktorin des Gymnasiums und deren Kinder Saxa und Fjor besuchen die gleiche Schulklasse wie Magne und Laurits. Als Isolde unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, beginnt Magne nachzuforschen.

Im Verlauf der Handlung zeigt sich, dass die vier Mitglieder der Familie Jutul in Wahrheit zu den unsterblichen Riesen gehören, die seit Jahrtausenden unerkannt unter den Menschen leben und diesen und den Göttern feindlich gesinnt sind. Magne verwandelt sich zunehmend in eine Inkarnation des Gottes Thor, dem Beschützer der Welt der Menschen, bzw. eines seiner Söhne.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Christoph Seeger durch die Synchronfirma Berliner Synchron GmbH.

Rollenname Schauspieler Synchronsprecher
Magne David Stakston Tim Schwarzmaier
Laurits Jonas Strand Gravli Patrick Keller
Saxa Theresa Frostad Eggesbø Josephine Schmidt
Fjor Herman Tømmeraas Marc Bluhm
Gry Emma Bones Lisa May-Mitsching
Vidar Gísli Örn Garðarsson Matthias Deutelmoser
Turid Henriette Steenstrup Heike Schroetter
Erik Odd-Magnus Williamson Felix Spieß
Ran Synnøve Macody Lund Christin Marquitan
Oscar Tani Dibasey Amadeus Strobl
Hilde Kornelia Eline Skogseth Jelena Baack
Nygaard Geir-Atle Johnsen Gunner Helm
Isolde Ylva Bjørkaas Thedin

Produktion und Ausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie wird von der dänischen Produktionsfirma SAM Productions produziert. Die erste Staffel wurde 2020 bei Netflix uraufgeführt.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juliane Klein von citizenz.de schrieb: „Schon so einige Werke haben sich der nordischen Mythologie verschrieben. Sei es der actiongeladene Versuch Marvels den Donnergott Thor auferstehen zu lassen oder die historischen Begebenheiten der Vikings mit ihren Göttern und ihrem Glauben. Doch nur selten gab es ein Werk, dass auf solch authentische Art versuchte, nordische Götter in unsere heutige Zeit zu bringen.“ Sie hebt lobend hervor, dass Ragnarök es schaffte, den Einsatz von CGI auf ein Minimum zu reduzieren. Sie bewertete die Serie mit 3,5 von 5 Sternen.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ragnarök Kritik – Kann die skandinavische Netflix Serie glänzen? citizenz.de (Aufgerufen am 5. Februar 2020)