Rahel la Fermosa

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Rahel la Fermosa (dt. Rahel die Schöne, eigentlich Rahel Esra; * um 1165 in Toledo; † 1195 ebenda) war die Mätresse von König Alfons VIII. von Kastilien.

Rahel war die Tochter des jüdischen Kaufmanns Jehuda Ibn Esra. Ihr Vater saß im Kronrat und war Geldbeschaffer für den König von Kastilien. Im Jahre 1183 wurde Rahel, genannt Rahel la Fermosa, die Mätresse von König Alfons VIII. (1155–1214). Um vor der Rachsucht seiner Frau, Königin Eleonore (1162–1214), zu entkommen, lebten die beiden Liebenden zurückgezogen in Galiana. Unter ihrem Einfluss wurde eine Anzahl von spanischen Juden in wichtigen Positionen am Hof ernannt, dies führte zu Unfrieden beim Klerus und beim Adel. Nachdem der König durch einen Vorwand weggelockt worden war, ermordeten Gefolgsmänner der Königin Rahel und ihren Vater.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Einige Historiker behaupten, dass die Liebesgeschichte zwischen der Jüdin Rahel und dem König eine Fabelgeschichte vom Marquis de Mondejar sei.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harenberg Lexikon der Weltliteratur, Studienausgabe 1994, ISBN 3-611-00338-7, S. 2983