Rail Simulator

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Rail Simulator
Studio Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kuju Entertainment
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Electronic Arts
Veröffentlichung Europa 12. Oktober 2007
Nordamerika 16. Januar 2008
Plattform Windows
Spiel-Engine Proprietär
Physik-Engine: PhysX
Genre Eisenbahnsimulation
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Tastatur und Maus
Systemvor-
aussetzungen
Microsoft Windows XP/Vista oder AMD Athlon XP 2400+, Prozessor mit 2 GHz, 512 MB RAM, 3D-Grafikkarte
Medium DVD-ROM
Sprache multilingual
Aktuelle Version Upgrade Mk2 (v84.7a)[1]
Altersfreigabe
USK
USK ab 0 freigegeben
PEGI
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen

Rail Simulator (Kurzbezeichnung RS oder KRS) ist ein Eisenbahn-Fahrsimulator. Er wurde von Kuju Entertainment, den Entwicklern des Microsoft Train Simulators, entwickelt und von Electronic Arts vertrieben. Die Veröffentlichung in Europa fand am 12. Oktober 2007 statt. Nach der Veröffentlichung der UK-Version wurde der Support und die weitere Entwicklung des Simulators von Rail Simulator Developments Ltd übernommen. Diese arbeiteten an dem Nachfolgeprogramm RailWorks, später nur Train Simulator, welches am 12. Juni 2009 (Download) bzw. 3. Juli 2009 (Retail) veröffentlicht wurde. Das Nachfolgeprogramm ist mit den Add-Ons für den Rail Simulator voll kompatibel.

Strecken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rail Simulator enthält in der europäischen Vertriebsversion vier Strecken – drei englische und eine deutsche. Die englischen Strecken wurden direkt von Kuju gestaltet, die deutsche mit der Assistenz vom Train-Simulator-Zusatzhersteller German Railroads.

Enthaltene Strecken:

  • Oxford – Paddington
  • Bath Green Park – Templecombe
  • Newcastle – York
  • Hagen – Siegen

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfangs wollte der Verleger Electronic Arts Werbung in das Spiel integrieren. Dabei sollten dynamisch Werbebilder heruntergeladen und auf Plakattafeln dargestellt werden, die entlang der Route aufgestellt sind. Das Programm sollte aufzeichnen, wie lange die Werbung vom Spieler betrachtet wird und diese Informationen zurück über das Internet an die Werbewirtschaft senden. Dies kann als Eingriff in die Privatsphäre betrachtet werden (Spyware). Aufgrund des Widerstandes der Community wurde diese Planung jedoch verworfen. Das Spiel enthält in der Verkaufsversion keine Ingame-Werbung und führt auch keine Aufzeichnungen über die Aktivitäten des Benutzers.

Viele der anfänglich kritisierten Schwachstellen sind inzwischen behoben. Wie zuvor erwähnt sind die Zugbeeinflussungssysteme AWS und TPWS bereits vorhanden, zumindest punktförmige Zugbeeinflussungssysteme sind also programmierbar. Fahrpläne können seit dem Upgrade Mk2 programmiert werden.

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rail Simulator Upgrade Mk2 (Memento vom 31. Mai 2010 im Internet Archive)
  2. golem.de