Rainer Bomba

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Rainer Bomba (2014)

Rainer Bomba (* 9. Februar 1964 in Schlüchtern) ist ein deutscher Politiker (CDU). Der studierte Ingenieur (FH) und Diplom-Kaufmann war von November 2009 bis März 2018 Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Bomba ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Ableistung seines Grundwehrdienstes im Jahr 1982/83 begann Bomba an der Fachhochschule Frankfurt am Main ein Maschinenbau-Studium, das er 1987 als Diplom-Ingenieur (FH) beendete. Nach kurzer Tätigkeit als Entwicklungsingenieur in der Kfz-Zulieferindustrie (1988–1990) studierte Bomba von 1990 bis 1995 Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Nach mehreren Zwischenstationen als Betriebswirt in der Privatwirtschaft, war er in den Jahren 1998–2000 Leiter der Abteilung Arbeitsvermittlung und -beratung beim Arbeitsamt Offenbach, bevor er 2000 Referent Arbeitsvermittlung/-beratung beim Landesarbeitsamt Hessen wurde. Nach einem Jahr in dieser Behörde leitete er als stellvertretender Direktor die Abteilung Arbeitsvermittlung/Arbeitsberatung beim Arbeitsamt Frankfurt.

In den Jahren 2002/03 arbeitete er am Aufbau der Hauptstadtvertretung der Bundesagentur für Arbeit in Berlin. Zwischen 2003 und 2007 arbeitete er in unterschiedlichen Bundesländern als Geschäftsführer Operativ und zugleich als Vertreter der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion.[1] Von 2007 bis 2009 war Bomba Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

Seit Juni 2018 arbeitet Bomba für den Thinktank Cheil Germany.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rainer Bomba ist Mitglied der CDU. Er unterlag 1997 bei einer innerparteilichen Abstimmung um die Nachfolge von Alfred Dregger als Bundestagsdirektkandidat der CDU in Fulda dem späteren Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann.[3]

Am 24. November 2009 wurde Bomba zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ernannt. Durch den Erlass von Kanzlerin Merkel wurde aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Dezember 2013 das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Rainer Bomba übte das Amt des beamteten Staatssekretärs bis März 2018 aus.[2] Er verantwortete die Themen Elektromobilität, Digitale Infrastruktur, Umwelt und Verkehr, Kraftstoffstrategie der Bundesregierung, Infrastruktur und Logistik, Infrastrukturfinanzierung und den Straßenbau.

Seit 26. März 2010 vertritt er die Bundesregierung im Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rainer Bomba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uwe Buse: Das kommunistische Dorf. In: Der Spiegel. Nr. 10, 2007, S. 58–62 (online).
  2. a b Experte für neue Mobilität: Ex-Staatssekretär Rainer Bomba geht zu Think Tank. In: osthessen-news.de. OsthessenNews, 18. Juni 2018, abgerufen am 23. Juni 2018.
  3. Aufbruch der Küken. In: Der Spiegel. Nr. 52, 1997, S. 40–41 (online).
  4. Daniel Delhaes, Silke Kersting: Der Rat der Ahnungslosen. In: Handelsblatt. 10. Januar 2013, S. 46.