Rainer Deppe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rainer Deppe

Rainer Deppe (* 2. Mai 1956 in Köln) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 2005 bis 2022 Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Geburt lebte Rainer Deppe bis zum 4. Lebensjahr in Bonn. Danach zogen seine Eltern mit der Familie in die Heimatstadt seines Vaters nach Essen. Er ist mit 3 jüngeren Geschwistern aufgewachsen. 1974 zog die Familie nach Bergisch Gladbach. Seither lebt er im Rheinisch-Bergischen Kreis; seit 1987 in der Stadt Overath.

Die komplette Schulzeit lebte er in der Stadt Essen. Dort besuchte er die Katholische Volksschule am Voßbusch, dann zwei Jahre lang das Goethegymnasium, beide in Essen-Bredeney. Später wechselte er zum Humboldtgymnasium in Essen-Stadtmitte, an dem er 1974 sein Abitur ablegte.[1]

Von 1974 bis 1982 studierte Deppe Rechtswissenschaften an der Universität Köln. Ein 15-monatiger Grundwehrdienst am Fliegerhorst Köln-Wahn unterbrach von 1975 bis 1976 das Studium, das Rainer Deppe beendete, ohne sich zum Examen zu melden. Diese Veränderung war Anlass, den Berufswunsch aus Jugendzeiten aufzugreifen und Landwirt zu werden. Von 1982 bis 1984 machte er eine Ausbildung als Landwirt. Daran schloss sich ein zweijähriger Fachschulbesuch, zunächst an der Landwirtschaftsschule in Gummersbach-Hülsenbusch und im Folgejahr an der Höheren Landbauschule in Siegburg an. 1986 schloss er diese mit der Abschlussprüfung vor der Landwirtschaftskammer Rheinland als staatlich geprüfter Landwirt ab.[2]

Verheiratet war Rainer Deppe mit der Grundschullehrerin Bettina Deppe, geb. Seufert (*15. August 1955 in Leverkusen) seit 1979 bis zu ihrem Tod im Jahr 2016. Gemeinsam haben sie vier Kinder. Am 20. Oktober 2018 heiratete er die ebenfalls verwitwete Margret Voßeler-Deppe (* 14. März 1957 in Issum), die Mutter von 2 Kindern ist. Sie ist Landtagsabgeordnete in Nordrhein-Westfalen.[3]

Politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deppe ist seit 1973 Mitglied der CDU und war von 1973 bis 1974 Vorsitzender der RCDS-Schülerinitiative Essen. Nachdem er sein Abitur abgeschlossen hatte, war er ab 1974 ein Jahr lang Vorsitzender des RCDS in Köln, bis er für ein weiteres Jahr bis 1976 Vorsitzender der Jungen Union in Bergisch Gladbach wurde. Von 1975 bis 1982 war er stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union Rheinisch-Bergischer Kreis. Er was zudem vier Jahre lang Landesvorsitzender des RCDS NRW und Stadtratsmitglied in Bergisch Gladbach.

Ab 1991 war er für zehn Jahre CDU-Kreisgeschäftsführer im Rheinisch-Bergischen Kreis, wo er seit 2001 Mitglied des Kreisvorstandes ist. Außerdem war er von 2004 bis 2007 Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Overath und von 2005 bis 2008 Vorsitzender der KPV des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Von 2007 bis 2019 war er Kreisvorsitzender der CDU Rheinisch-Bergischer Kreis. Seit 2019 ist Deppe dort Ehrenvorsitzender. Seit 1994 Mitglied des Kreistages des Rheinisch-Bergischen Kreises. Seit 2001 Mitglied des Regionalrates Köln der Regierungsbezirkes Köln, dort seit 2010 Vorsitzender.

Vom 8. Juni 2005 bis zum 31. Mai 2022 war er Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen für den Landtagswahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis II. Nach der Landtagswahl 2022 schied er aus dem Landtag aus.

Im Landtag Nordrhein-Westfalen war er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, im Ausschuss für Verkehr sowie im Ältestenrat. Von Juli 2017 bis Mai 2022 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rainer Deppe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Privater Werdegang - Rainer Deppe MdL. Abgerufen am 24. August 2021.
  2. Beruflicher Werdegang - Rainer Deppe MdL. Abgerufen am 24. August 2021.
  3. Privater Werdegang - Rainer Deppe MdL. Abgerufen am 24. August 2021.
  4. Landtag Nordrhein-Westfalen: Landtag NRW: Abgeordnetendetail. Abgerufen am 24. August 2021.