Rainer Moritz

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Rainer Moritz (* 26. April 1958 in Heilbronn[1]) ist ein deutscher Germanist, Literaturkritiker, Übersetzer und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn im Jahr 1977[2] studierte er an der Universität Tübingen Germanistik, Philosophie und Romanistik. 1988 promovierte er mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit über Hermann Lenz. Von 1989 bis 2005 arbeitete er in mehreren Verlagen, zunächst bis 1991 als Lektor beim Tübinger Francke-Verlag, 1991 bis 1995 als Leiter der Philologischen Abteilung beim Berliner Erich Schmidt Verlag, dann als Cheflektor beim Verlag Reclam Leipzig und als Programmgeschäftsführer beim Verlag Hoffmann und Campe. Seit 2005 leitet er das Literaturhaus Hamburg.[1] Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Übersetzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pierre Bost: Bankrott. (Faillité) Nachwort des Übers. Dörlemann, Zürich 2015
  • Pierre Bost: Ein Sonntag auf dem Lande. (Monsieur l'admiral va bientôt mourir) Nachwort des Übers. Dörlemann, Zürich 2015
  • Françoise Sagan: Bonjour tristesse. Ullstein, Berlin 2017 (Neuübersetzung)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Geburtsdatum und -ort sowie Werdegang gem. Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung, s. Datenbank HEUSS, Signatur ZS-16276
  2. Rainer Moritz: Heilbronn und Umgebung. 66 Lieblingsplätze und 11 Persönlichkeiten. Gmeiner, Meßkirch 2012, ISBN 978-3-8392-1258-5, S. 45
  3. Dr. Rainer Moritz erhält Sprachpreis "Elbschwanenorden"
  4. Rainer Moritz erhält den Ehrentitel „Professor“