Rainer Strobelt

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Rainer Strobelt (* 27. März 1947 in Ahlen (Westfalen)) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rainer Strobelt wuchs in Ahlen (Westfalen) auf. Nach dem Abschluss der Höheren Handelsschule, einem Teilvolontariat als Sportjournalist an einer Bielefelder Tageszeitung (1966) sowie Abitur studierte er ab 1969 Slawistik und Anglistik in Freiburg im Breisgau, Zagreb und Münster. Von 1977 bis 2010 arbeitete er als Gymnasiallehrer für Englisch, Russisch, Deutsch als Fremdsprache und Literatur. Im Rahmen dieser Tätigkeit auch Auslandsschuldienst (Deutsch als Fremdsprache) in Kroatien und Bosnien-Herzegowina (Fachberater für Deutsch, 2002–2008). Literarisch bekannt geworden ist er seit 1990 durch seine lyrischen Arbeiten (erstmals in Wochenzeitschrift Luxemburger Wort) sowie Schriftstellerportraits in Fachzeitschriften, Lyrikübersetzungen und Rezensionen. Erstellt persönliche Faszinationsregister der deutschen Sprache ("Mond um Mond"). Schreibt mitunter auch auf Englisch oder Kroatisch. 2015 Leseauftritt Sarajevski dani poezije. Mehrfach "Text des Tages" auf Fixpoetry.com, Hamburg.

Rainer Strobelt lebt in Warendorf.

Ulla Lachauer schrieb über Rainer Strobelt: „Ein Meister der lyrischen Miniatur.“ Theo Breuer nannte ihn einen „kolossalen Minimalisten“.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Versnetze_fünf, _sechs, _acht, _neun (hg. Axel Kutsch), 2012, 2013, 2015, 2016
  • Poesiealbum neu (hg. Ralph Grüneberger/Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik), 02/2011, 01/2013
  • Verszeit 2005, Lyrikforum Köln, 2005
  • Verszeit, Lyrikforum Köln, 2004
  • Das große Buch der kleinen Gedichte (hg. Axel Kutsch), 1998
  • Muschelhaufen (hg. Erik Martin), 1997, 2000
  • Orte. Ansichten (hg. Axel Kutsch), 1997
  • Jahrbuch Westfalen (hg. Rainer A. Krewerth), 1996–2000
  • Jahrhundertwende (hg. Axel Kutsch), 1996
  • vater, mein vater ...! (hg. Peter Segler), 1996
  • Der Mond ist aufgegangen (hg. Axel Kutsch), 1995
  • Lyrik 90/94, Edition LEU, 1995
  • Prom/Die Fähre u.a. (4) 1994
  • Annäherungen, Europa Forum Halle, Halle/Saale, 1993

In der Literaturkritik (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Amendy: 123 Liebe-Gedichte. 11. September 2014, abgerufen am 19. Oktober 2015.
  • Theo Breuer in „Kiesel & Kastanie“, Edition YE, 2008.
  • Jürgen Völkert-Marten in Silver Horse Lyrik, November 2006.
  • Mariusz Sieniewicz, „Panie ratowniku, lysy smieje sie s z wierszy“, Gazeta Olsztynska, 26.-27. Juli 2003.
  • Tamara Bołdak-Janowska, „Spotkanie z niemcem“, Czasopis (10) 2001.
  • Friedrich Schmitz in Muschelhaufen 1999, 2007/2008.
  • Ewa Mazgal, „Dobry adres“, Gazeta Olsztynska, 5.-7. Juni 1998.
  • Charles Stünzi, "Bei Bäumen liegen", impressum (9) 1998.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]