Ralf Höller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ralf Höller (* 11. Januar 1960 in Engelskirchen) ist ein deutscher Historiker, Journalist und Buchautor.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höller studierte Anglistik, Geschichte und Pädagogik in Bonn und Edinburgh. Nach einer ersten beruflichen Station bei Reader's Digest in Stuttgart arbeitete er für mehrere Nichtregierungsorganisationen, unter anderem Aktion Courage e.V. – SOS Rassismus.

Heute lebt Höller als freier Autor in Bonn. Er schreibt Beiträge für Literaturzeitschriften, Tages- und Wochenzeitungen sowie Onlineportale. Fokus seiner journalistischen Arbeit sind die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Höller ist ständiger Mitarbeiter der Lettischen Presseschau und veröffentlicht seine Kulturbriefe in der von Karl-Markus Gauß herausgegebenen Zeitschrift Literatur und Kritik.

In seinen Werken befasst sich Höller mit Außenseitern und Minderheiten und betrachtet historische Ereignisse aus deren Perspektive; etwa die frühneuzeitlichen Bauernkriege, die Räterepublik in Bayern 1918/19, die Kolonialkriege in Südamerika und Nordostafrika oder die Revolutionen und Bürgerkriege in Mexiko, Spanien und der Ukraine.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Anfang, der ein Ende war. Die Revolution in Bayern 1918/19, Berlin: Aufbau Verlag, 1999, ISBN 978-3-7466-8043-9
  • Der Kampf bin ich. Rebellen und Revolutionäre aus sechs Jahrhunderten, Berlin: Aufbau Verlag, 2001, ISBN 978-3-7466-8054-5
  • La battaglia siamo noi: ribelli e rivoluzionari dal sedicesimo secolo (Der Kampf bin ich), Marina di Massa: Clandestine, 2007, ISBN 978-88-89383-70-4
  • 50 Mal Rhetorik. Stressfrei reden in wichtigen Standardsituationen, Zürich: Orell Füssli, 2006, ISBN 978-3-280-05163-4
  • Was Ihr Chef nicht wissen muss… Das Lexikon für den Büroalltag, Zürich: Orell Füssli, 2008, ISBN 978-3-280-05303-4
  • Eine Leiche in Habsburgs Keller. Der Rebell Michael Gaismair und sein Kampf um eine gerechtere Welt, Salzburg: Otto Müller Verlag, 2011, ISBN 978-3-7013-1182-8
  • Die Elchyklopädie. Ein Streifzug durch die Zivilisation in 13 Kapiteln, Bad Breisig: Suxxess Factory, 2012, ISBN 978-3-00-040121-3
  • Das Wintermärchen. Schriftsteller erzählen die Bayerische Revolution und Räterepublik 1918/19, Berlin: Edition Tiamat 2017, ISBN 978-3-89320-221-8
  • als Herausgeber: norbert c. kaser, hier bin ich niemand d. h. ich. Briefe aus Stord. Innsbruck: Haymon 2018, ISBN 978-3-7099-3443-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]