Ralf Hohlfeld

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Ralf Hohlfeld (* 7. März 1966 in Braunschweig) ist ein deutscher Kommunikationswissenschaftler. Seit 2008 lehrt er an der Universität Passau.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohlfeld studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Germanistik, Politikwissenschaft und Wirtschaftspolitik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und promovierte 1995 mit einer Arbeit über Fernsehprogrammanalyse zum Dr. phil. Daran anschließend wurde er Mitarbeiter in der Abteilung Medienforschung/ Unternehmensplanung beim Südwestfunk in Baden-Baden. Von 1996 bis Ende 2007 arbeitete Hohlfeld am Lehrstuhl Journalistik I der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: zunächst als wissenschaftlicher Assistent und seit seiner Habilitation 2002 (Thema: „Journalismus und Medienforschung“) als wissenschaftlicher Oberassistent. In dieser Zeit war er unter anderem Chefredakteur des Eichstätter Magazins „einsteins“. Hohlfeld hospitierte zudem bei der „Braunschweiger Zeitung“, SAT.1 und dem Norddeutschen Rundfunk und arbeitete als freier Mitarbeiter für den NDR sowie als Filmkritiker für Hörfunksender in Nordrhein-Westfalen. Nachdem er ab 1996 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt lehrte, wechselte er 2007 an die Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er als Professor für Online-Kommunikation vom Wintersemester 2007 bis August 2008 tätig war. Seit 1. September 2008 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Passau.

Seine Lehr- und Forschungsgebiete sind Politische Kommunikation, Kommunikationswissenschaftliche Grundlagen, Theorien der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Zeitschriftenproduktion, Medienlehre Rundfunk, Sportjournalismus, Publikumsforschung, empirische Methoden der Kommunikationsforschung, Qualitätsforschung, New Journalism, Medienethik, Journalismus- und Forschungstransferforschung, Medienwandel.

Hohlfeld ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Journalismus und Medienforschung. Theorie, Empirie, Transfer (2003 – Forschungsfeld Kommunikation 17). Konstanz: UVK Medien.
  • Innovationen im Journalismus. Forschung für die Praxis, (2002 – zusammen herausgegeben mit Klaus Meier und Christoph Neuberger; = Journalismus: Theorie und Praxis, Band 2), Münster/Hamburg: Lit Verlag.
  • Systemtheorie für Journalisten. Ein Vademekum. (1999; = Eichstätter Materialien zur Journalistik 12), Eichstätt.
  • Wege zur Theorie des Rundfunkwandels. Fernsehorganisationen zwischen publizistischen Zielvorstellungen und systemischem Eigensinn. (1996 – zusammen mit Gernot Gehrke; = Studien zur Kommunikationswissenschaft 12), Opladen: Westdeutscher Verlag.
  • Wege zur Analyse des Rundfunkwandels. Leistungsindikatoren und Funktionslogiken im ‚dualen Fernsehsystem‘. (1995 – zusammen mit Gernot Gehrke; = Studien zur Kommunikationswissenschaft 13, zugleich Dissertation im Fach Publizistik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster), Opladen: Westdeutscher Verlag.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]