Ralf Schulenberg

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Hans-Günter Schröder (am Ball) versucht sich gegen Michael Noack (rechts daneben) durchzusetzen. Dahinter links Ralf Schulenberg und rechts Bernhard Jonelat.

Ralf Schulenberg (* 15. August 1949 in Erfurt) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Leben[Bearbeiten]

1969 wechselte Schulenberg vom FC Rot-Weiß Erfurt zum BFC Dynamo mit dem er 1971/72 das Halbfinale im Europapokal der Pokalsieger erreichte. 1976 beendete der Flügelstürmer wegen einer Knieverletzung seine Laufbahn beim BFC Dynamo. Bis 1982/83 war er bei Motor Rudisleben in der DDR-Liga aktiv.

Als gelernter Mechaniker arbeitete Schulenberg in der Instandhaltung des VEB Chemieanlagen Rudisleben. Nach der Maueröffnung ging er am 24. November 1989 ins Ruhrgebiet, wo er anfangs als Kraftfahrer arbeitete, später in Mönchengladbach im Wachdienst.

Schulenberg bestritt neun Spiele für die DDR-Juniorenauswahl und drei A-Länderspiele (1972 gegen Uruguay (2 Spiele) und gegen Ghana). Mit der Fußballolympiaauswahl der DDR gewann er bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München die Bronzemedaille.

Literatur[Bearbeiten]

  • Volker Kluge: Das große Lexikon der DDR-Sportler. 2. Auflage, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-538-4, S. 515

Weblinks[Bearbeiten]