Ralf Wohlleben

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Ralf Wohlleben am 18. Oktober 2003 in Erfurt

Ralf Wohlleben (* 27. Februar 1975 in Jena)[1] ist ein deutscher Neonazi und mutmaßlicher Unterstützer der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Er war stellvertretender Landesvorsitzender und Pressesprecher der NPD Thüringen sowie Vorsitzender des Kreisverbandes der NPD Jena. Er zählt zu den führenden Neonazis im Freistaat Thüringen.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralf Wohlleben arbeitete als Fachinformatiker für Systemintegration. Politisch betätigt er sich seit Mitte der 1990er-Jahre. Bis 1999[3] war er in einer Beziehung mit einer Frau aus der rechtsextremen Szene Jenas. Durch den Thüringer Untersuchungsausschuss zum NSU wurde 2014 öffentlich gemacht, dass das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz diese Frau, als die Beziehung bestand, vorübergehend anwarb, um auf diesen Weg Informationen von Wohlleben zu erlangen.[4] Wohlleben ist verheiratet und hat mit seiner Frau zwei gemeinsame Kinder.[5]

Politische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralf Wohlleben startete seine politischen Aktivitäten in der rechtsextremen Szene Thüringens in der Mitte der 1990er Jahre bei der Anti-Antifa Ostthüringen und dem Neonazi-Kameradschaftsnetzwerk Thüringer Heimatschutz (THS), wo er rasch zu einer führenden Person wurde. Wohlleben pflegte auch Kontakte zu Burschenschaften wie der Jenensia und der im Dezember 1999 aus dieser heraus gegründeten Normannia Jena.[6]

Gemeinsam mit Mitgliedern der aus Jena stammenden rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund provozierte er Besucher im Rahmen eines Prozesses gegen den Holocaustleugner Manfred Roeder 1996 in Erfurt.[7] 1999 trat Wohlleben der NPD bei,[8] gründete den Jenaer Kreisverband und wurde zu dessen Vorsitzendem. Ab 2002 war er stellvertretender Vorsitzender der NPD Thüringen und deren Pressesprecher. Das Landesamt für Verfassungsschutz teilte mit, dass es 1999 einen negativen Anwerbeversuch gegenüber Wohlleben gegeben habe.[9] Seit September 2010 ist er nicht mehr Mitglied der NPD.[10]

Am 18. Juni 2000 wurde Wohlleben, der offiziell als parteiloser Kandidat angetreten war, in den zehnköpfigen Ortschaftsrat von Jena-Winzerla gewählt,[11] wo er die Zuständigkeit für den Bereich Jugend übernahm.[12] Zwei Tage vor der Wahl hatten Neonazis Werbematerial verteilt, das keinen Rückschluss auf die politische Ausrichtung des Kandidaten zuließ.[13] Im Winzerlaer Ortschaftsrat war er bis zum 1. Dezember 2002 tätig. Nach seinem Umzug in den Jenaer Stadtteil Lobeda-Altstadt kandidierte er dort 2004 als Ortsbürgermeister und zugleich als Kandidat der NPD zur Ortschaftsratswahl. Er wurde mit 5,83 % der abgegebenen Stimmen in den achtköpfigen Ortschaftsrat von Lobeda-Altstadt gewählt.[14][15] Im selben Jahr stand er auf dem ersten Platz der Landesliste der NPD zur Landtagswahl in Thüringen.[16] Bei der Bundestagswahl 2005 trat er auf dem dritten Platz der Landesliste und als Direktkandidat der NPD im Wahlkreis 196 (Greiz-Altenburger Land) an und erzielte ein Ergebnis von 4,5 %.[17]

Wohlleben war überregional aufgrund seiner zahlreichen Aktivitäten bekannt, so z. B. war er ein aktiver Unterstützer der Organisation Nationale Jugend Jena,[18] die von der Stadt die Einrichtung eines selbstverwalteten nationalen Jugendzentrums forderte. Wohlleben ließ auf der Homepage des NPD-Kreisverbandes für eine Demonstration der Nationalen Jugend am 12. Januar 2002 werben, bei der er auch als Redner auftrat. Zudem stellte Wohlleben einen Kontakt zum NPD-Verband Greifswald her, woraufhin die Greifswalder rechtsextreme Schülerzeitung Norddeutsches Sprachrohr an Jenaer Schulen verteilt und nach deren Vorbild in Jena eine Schülerzeitung Mitteldeutsches Sprachrohr gegründet wurde, von der mindestens sechs Nummern verbreitet worden sind.[12][19] Für eine Kundgebung am 1. Juni 2002 übernahm er die Versammlungsleitung, da der ursprüngliche Anmelder Christian K. für ungeeignet erachtet wurde.[20] Er ist Organisator und Veranstalter zahlreicher Kundgebungen und Demonstrationen, darunter zum Beispiel das Fest der Völker in Jena am 11. Juni 2005 mit ca. 500 Teilnehmern und alle bisherigen Thüringentage der nationalen Jugend.[21][22] Nachdem ein Neonazi, der Propaganda über den NS-Politiker Rudolf Heß verbreitete, bei seiner Festnahme in Altenburg von einem Polizisten am Arm verletzt worden war, meldete Wohlleben eine Demonstration an, zu der neben Christian Worch mehrere hundert Neonazis kamen.[23]

Wohlleben (rechts) auf einer Neonazi-Kundgebung am 1. April 2006 in Arnstadt

Wohlleben beteiligte sich auch am Wartburgkreisboten, eine NPD-Zeitung, die im bürgerlichen Gewand neue Anhänger an die Partei heranführen sollte.[24]

2002 erwarb er zusammen mit dem rechtsextremen Liedermacher Maximilian Lemke und dem THS-Aktivisten André Kapke die ehemalige Gaststätte Zum Löwen in Altlobeda. Das Objekt, das nach dem Vorbild der NSDAP-Parteizentrale in München nun den inoffiziellen Namen Braunes Haus trägt, entwickelte sich rasch zu einem rechtsextremen Wohn- und Schulungsprojekt mit überregionaler Bedeutung, in dem regelmäßig politische Veranstaltungen von NPD, Jungen Nationaldemokraten und der Freien Kameradschaftsszene sowie Konzerte von Rechtsrock-Bands und rechtsextremen Liedermachern wie Michael Müller und Annett Moeck stattfinden.[25][26] Nach einer Vortragsveranstaltung mit Karl-Heinz Hoffmann im sächsischen Ort Hausdorf im September 2010 kam der Verdacht der Einlagerung von Sprengstoffen im Braunen Haus auf, weshalb die Polizei das Gebäude im September und Oktober des Jahres zweimal durchsucht hat.[27] 2012 durchsuchte die Polizei erneut das Grundstück, da sie davon ausging, dass Waffen auf dem Grundstück eingemauert waren.[28]

Wohlleben fungierte 2005 nicht nur als Vorsitzender des Kreisverbands Jena, sondern war auch stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands Thüringen.[29] Im Jahr 2008 legte Wohlleben seine Ämter bei der NPD nieder.[30]

Der vom NPD-Kreisverband angebotene Service für Immobilienbesitzer, gegen Spende ein Interesse am Erwerb der Immobilie zu bekunden, um sie „zu Höchstpreisen“ an die Stadt zu verkaufen, erregte bundesweites Medieninteresse.[31]

Weiterhin war er Betreiber eines Hostingdienstes für rechtsextreme Angebote unter netzspeicher24,[32] wobei die von ihm betreuten Seiten mehrfach Opfer von Hackerangriffen aus dem linken Spektrum wurden.[33]

Wohlleben wurde vom ehemaligen Mitglied der NPD, Uwe Luthardt, beschuldigt gesagt zu haben, dass Luthardt aus der Partei „rausgeworfen“ oder „verschwinden“ würde. Die Klage von Wohlleben und dem Kreisverband Jena, auf künftige Unterlassung dieser Aussage, wurde vom Landgericht Gera im Juli 2013 abgewiesen.[34]

Verbindungen zur Rechtsrock-Szene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wohlleben steht im Verdacht, mit Andre Kapke Rechtsrock-Konzerte für den Nationalsozialistischen Untergrund organisiert zu haben. Dabei sollen sie 4000 DM gesammelt haben, damit sich Mitglieder des NSU nach Südafrika absetzen können.[35]

Nach Wohllebens Einlassung im Münchner NSU-Prozess am 16. Dezember 2015 war er Veranstalter und Anmelder des großen Rechtsrock-Festivals Fest der Völker, welches mehrere Jahre lang in Thüringen stattfand und an dem viele Bands teilnahmen, die dem internationalen und in Deutschland verbotenen Neonazi-Musiknetzwerk Blood and Honour zugeordnet werden können.[36]

Im Februar 2009 machte er Werbung für ein Konzert der Hammerskin-Band Frontalkraft aus Cottbus.[37]

Im Jahr 2012 nahm die Thüringer Band Sonderkommando Dirlewanger (SKD), die dem Netzwerk Blood and Honour nahesteht, mit 14 anderen Rechtsrock-Bands eine gemeinsame Solidaritäts-CD für Wohlleben auf. Weitere Bands auf der CD sind Uwocaust & alte Freunde, Blitzkrieg, Blutbanner und TäterVolk.[38] Die CD wird auch in der Schweiz, über ehemalige Mitglieder der Partei National Orientierter Schweizer, vertrieben.[39]

Im März 2012 wurde ein für Wohlleben in Saalfeld geplantes Solidaritätskonzert der Bands Barny (Sachsen), Stan (Brandenburg) und Erik (Bayern) kurzfristig unterbunden. Die Polizei sprach 67 Platzverweise aus.[40]

B.A.F.-Unterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verfassungsschutz zählte Wohlleben in einem internen Papier zur Braunen Aktionsfront (B.A.F.), die sich als Teil des Nationalen und Sozialen Aktionsbündnisses Mitteldeutschland verstand. Gegen die Mitglieder der Gruppe wurde wegen des Verdachts der Gründung einer bewaffneten Gruppe (§127 StGB) ermittelt. Das Verfahren gegen die Gruppe wurde aber ergebnislos eingestellt.[24]

NSU-Unterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. November 2011 wurde Ralf Wohlleben in Zusammenhang mit der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) von der Bundesanwaltschaft in Jena verhaftet. Mitte der 90-er Jahre hatte er gemeinsam mit Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe die Kameradschaft Jena gegründet und war mit ihnen im Thüringer Heimatschutz aktiv. Nach einem Treffen von etwa 20 Neonazis in der Nähe von Jena, unter ihnen Wohlleben, Böhnhardt und Zschäpe, bei der Kreuze verbrannt wurden, kam es zu einer Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft.[41]

1998 soll Wohlleben die Schlüsselfigur beim Untertauchen des Trios gewesen sein. Der „wichtigste Unterstützer“ in dieser Zeit hielt telefonisch Kontakt zu Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe[42] und soll sie bei ihrer Flucht finanziell unterstützt haben, etwa indem er ihnen Spendengelder aus Solidaritätskonzerten zukommen ließ[43] oder einen Kredit aufnahm.[44]

Wohllebens Name tauchte auf einer Adressliste auf, die bei den Ermittlungen um den NSU die Asservatennummer 23.6.1 trägt. Sie enthält etwa 35 Adressen und Telefonnummern von Kontaktpersonen des NSU.[45]

Wohlleben wird außerdem vorgeworfen, Beihilfe zu sechs Morden geleistet zu haben, indem er „dem ‚NSU‘ 2001 oder 2002 eine Schusswaffe nebst Munition“ verschaffte, die ein Kurier „in seinem Auftrag zu den ‚NSU‘-Mitgliedern brachte“. „Aufgrund seiner anhaltenden Verbindung zu der unter falscher Identität lebenden Gruppe“ soll er von den terroristischen Straftaten gewusst haben, so die Bundesanwaltschaft.[46]

Wohlleben ist der einzige mutmaßliche NSU-Helfer, der nach wie vor in Untersuchungshaft sitzt. Die Haftbedingungen von Wohlleben, der im thüringischen Tonna (Kreis Gotha) in Untersuchungshaft saß, waren Anfang September 2012 verschärft worden. Er soll die Postkontrolle im Gefängnis umgangen haben,[47] dabei versucht haben auf Zeugen sowie Mitbeschuldigte Einfluss zu nehmen und versucht haben, einen Fluchtversuch zu organisieren.[48] Wohlleben soll versucht haben, Botschaften aus dem Gefängnis in die Neonazi-Szene zu übermitteln und Informationen zurückzuerhalten. Dies soll streckenweise sogar gelungen sein.[49] Wohlleben wurde im Oktober 2012 von Thüringen nach München verlegt.[50][51]

Ein Jahr nach Bekanntwerden der Terrorserie des NSU erhob die Bundesanwaltschaft am 8. November 2012 Anklage gegen Ralf Wohlleben wegen Beihilfe zum Mord.[24]

Wohlleben wird von der Rechtsanwältin Nicole Schneiders[52] vertreten, die (in den Jahren 2000 und 2001) während ihres Studiums in Jena, nach eigener Auskunft (Pressemitteilung) Mitglied der NPD war.[53] Schneiders war Wohllebens Stellvertreterin im Kreisvorsitz und soll Kontakte zur freien Kameradschaftsszene haben.[54] Zudem war Schneiders bis zu deren Verbot in der Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige (HNG) tätig.[55] Die Anwaltskanzlei Harsch und Kollegen sprach gegenüber Schneiders im Dezember 2011, aufgrund „des enormen öffentlichen Druckes“, die Kündigung aus.[56] Wohlleben wird neben Schneiders von dem Cottbuser Rechtsanwalt Olaf Klemke vertreten,[57] einen dritten Pflichtanwalt lehnte das Münchner Gericht ab.[58]

Wohlleben muss sich seit 6. Mai 2013 im NSU-Prozess vor Gericht verantworten.[59] Nachdem bekannt geworden war, dass sich die Hauptangeklagte Beate Zschäpe im Dezember 2015 zu den Vorwürfen einlassen wolle, kündigten Wohllebens Anwälte Ende November 2015 an, dass auch Wohlleben aussagen werde.[60] Im Dezember geschah dies umfassend, jedoch distanzierte er sich davon, an der Beschaffung der Mordwaffe beteiligt gewesen zu sein. Er bedauere jede Gewalttat. Seine Aussage schloss er mit den Worten: „Den Angehörigen der Opfer gilt mein Mitgefühl.“[61]

Neben André Kapke beteiligten sich der NPD-Politiker Karsten Höhn und das neonazistische Internetportal Altermedia an der Kampagne Freiheit für Wolle. Wolle ist der Spitzname von Wohlleben.[62][63]

Mutmaßlicher Terror in Südtirol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. November 2012 hatte das bayrische MdL Susanna Tausendfreund (Bündnis 90/Die Grünen) in der BR-Sendung quer erklärt, wie Norman Bordin und andere deutsche Neonazis mit italienischen „Kameraden“ Terrorangriffe auf Migranten in Südtirol vorbereitet hätten. Grundlage seien Erkenntnisse des italienischen Geheimdiensts Agenzia Informazioni e Sicurezza Interna (AISI). Bordin, der Würzburger Neonazi Uwe Meenen sowie die Thüringer NPD-Kader Frank Schwerdt und Patrick Paul sollen mit Vertretern der Gruppierung Skinheads Tirol – Sektion Meran Anschläge auf Ladengeschäfte wie Döner-Buden erörtert haben. Ralf Wohlleben soll 2009 20.000 Euro nach Italien gebracht haben. Die Empfänger, Alexander und Patrick Ennemoser, sind Aktivisten des internationalen Neonazi-Terrornetzwerks Blood and Honour – Combat 18.[64] Bordins Anwalt drohte mit einer „Vertragsstrafe in Höhe von 5000 Euro“, da die „Persönlichkeitsrechte“ Bordins „durch die Tatsachenbehauptungen massiv verletzt“ worden seien.[65] Der italienische Staatsschutz wies bereits im Jahr 2003 den bundesdeutschen Verfassungsschutz darauf hin, dass Wohlleben mehrfach an Treffen mit Gruppen wie Skinhead Tirol Sektion Meran und Veneto Fronte Skinheads in Italien teilgenommen und „für die Unterstützung von Kameraden, die sich in Schwierigkeiten befinden“ Geld übergeben hatte.[66]

Verurteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. März 2000 wurde in Gera in zweiter Instanz das Urteil gegen Ralf Wohlleben und den mit ihm befreundeten André Kapke wegen einer 1999 gemeinschaftlich begangenen gefährlichen Körperverletzung und Nötigung zweier junger Frauen bestätigt.[67] Im Juni 2007 wurde er wegen gemeinschaftlicher übler Nachrede zusammen mit Gordon Richter (Bundestagswahlkandidat 2005 und 2009 der NPD im Wahlkreis Gera – Jena) gegen einen NPD-Aussteiger in Gera zur Zahlung von 60 Tagessätzen verurteilt.[68]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.thueringer-allgemeine.de
  2. Terrorverdacht - Ex-NPD-Chef festgenommen, Berliner Morgenpost vom 29. November 2011
  3. Ex-Freundin des Mit-Angeklagten Ralf Wohlleben verärgert Richter Götzl, in Tagesspiegel vom 26. März 2014 (abgerufen am 5. Mai 2015)
  4. Untersuchungsausschusses 5/1 "Rechtsterrorismus und Behördenhandeln" des Thüringer Landtag: Mögliches Fehlverhalten der Thüringer Sicherheits- und Justizbehörden, einschließlich der zuständigen Ministerien unter Einschluss der politischen Leitungen, sowie der mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeitenden Personen (so genannte menschliche Quellen) im Zusammenhang mit Aktivitäten rechtsextremer Strukturen, insbesondere des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) und des "Thüringer Heimatschutzes" (THS) und seiner Mitglieder sowie mögliche Fehler der Thüringer Sicherheits- und Justizbehörden bei der Aufklärung und Verfolgung der dem NSU und ihm verbundener Netzwerke zugerechneten Straftaten, Erfurt den 16. Juli 2014 (Drucksache 5/8080), S. 1053ff
  5. Mutmaßlicher NSU-Helfer: Rechte Szene macht Stimmung für Wohlleben spiegel.de vom 5. September 2012
  6. Jenaer Burschenschaft "Normannia" mit Kontakten ins NSU-Umfeld, lvz-online.de, 5. September 2012
  7. Tagesschau online: Das braune Netz, vom 15. November 2011
  8. Focus: Porträt: Ex-NPD-Funktionär im Visier, vom 29. November 2011
  9. Verfassungsschutz wollte Ralf Wohlleben anwerben,welt.de 28. September 2012
  10. Rolle des Verfassungsschutzes bleibt weiter unklar, Pressemitteilung der NPD Thüringen, 29. November 2011
  11. Jenaer Amtsblatt mit Bekanntgabe der Ergebnisse der Wahl des Ortschaftsrates (PDF; 500 kB)
  12. a b Heike Kleffner: Ein Hintergrund-Bericht Pressespiegel IG Metall Verwaltungsstelle Jena-Saalfeld, abgerufen am 30. November 2011.
  13. Thüringische Landeszeitung vom 20. Juni 2000; in: Lokalnachrichten aus Jena und Umgebung
  14. Amtsblatt der Stadt Jena Nr. 27, 2004 (PDF; 399 kB), S. 276, S. 279.
  15. Carsten Hübner:Sächsische Verhältnisse, Bundeszentrale für politische Bildung, 17. Juni 2008.
  16. Verfassungsschutzbericht Thüringen 2004 (PDF; 498 kB)
  17. Verfassungsschutzbericht Thüringen 2005 (PDF; 1,8 MB)
  18. Thüringische Landeszeitung vom 27. Dezember 2001; in: Lokalnachrichten aus Jena und Umgebung
  19. Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht Freistaat Thüringen 2002 (116 Seiten pdf; 675 kB), Erfurt 2002, S. 18–21.
  20. Thüringische Landeszeitung vom 17. Mai 2002; in: Lokalnachrichten aus Jena und Umgebung
  21. Verfassungsschutzbericht Thüringen 2006 (PDF; 655 kB)
  22. Chronik rechtsextremer Aktivitäten in Thüringen 2005 (PDF; 184 kB)
  23. Leipziger-Volkszeitung vom 18. August 2004
  24. a b c Anklage gegen Ralf Wohlleben: Der Ex-Parteifunktionär als Strippenzieher? Tagesschau.de vom 8. November 2012
  25. „Junge Gemeinde Stadtmitte“ über das „nationale Wohnobjekt“ in der Jenaischen Straße
  26. Akrützel: „Kaffeeklatsch mit Horst Mahler“ (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
  27. Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht Freistaat Thüringen 2010 (114 Seiten pdf; 2,1 MB), Erfurt 2010, Seite 38
  28. Eingemauerte Waffen: LKA Thüringen durchsucht Neonazi-Treffpunkt In: spiegel.de vom 6. Juni 2012
  29. "Große Anfrage der Partei die Linke: Rechtsextremismus und demokratische Gegenwehr" die-linke-thl.de vom 2. Dezember 2005
  30. NPD und Zwickauer Terrorzelle: Der unliebsame Kamerad spiegel.de vom 27. Januar 2012
  31. Zeit Online: „Rechtsextremismus: Die Immobilien-Masche der Neonazis“
  32. Hostingdienst von Ralf Wohlleben
  33. Bericht bei heise.de über Hackerangriffe
  34. NPD-Klagen: Pleiten, Pech und Pannen Publikative.org, 2. August 2013
  35. Julia Jüttner: Neonazi André K.: Mann fürs Grobe; spiegel.de, 30. November 2011
  36. Patrick Gensing: Der braune Strippenzieher; publikative.org, 29. November 2011
  37. Frederik Obermaier, Tanjev Schultz: NSU-Morde, Ku-Klux-Klan und die Polizei: Wo beginnt eine Verbrüderung des Staats mit dem Klan? Süddeutsche.de vom 24. Oktober 2012
  38. Julia Jüttner: Ralf Wohlleben: Rechte Szene sammelt Geld für mutmaßlichen NSU-Helfer; spiegel.de, 17. November 2012
  39. Fabian Eberhard: Neonazi-Geld für Terror Morde; sonntagszeitung.ch, 3. März 2013
  40. Julia Jüttner: Mutmaßlicher NSU-Helfer: Rechte Szene macht Stimmung für Wohlleben; spiegel.de vom 5. September 2012
  41. Frederik Obermaier, Tanjev Schultz: NSU-Morde, Ku-Klux-Klan und die Polizei: Die Maske der Rassisten ; Süddeutsche Zeitung, 24. Oktober 2012
  42. Christian Fuchs, John Goetz: Die Zelle. Rechter Terror in Deutschland. Reinbek 2012, S. 117 ff.
  43. Rainer Erb: Die Unterstützer; Brandenburger Landeszentrale für politische Bildung, Februar 2012
  44. Andrea Röpke und Otto Belina: NSU-MoNSU-Trio wird offenbar zum Quartett; publikative.org, 18. Februar 2012
  45. Peter Carstens: Fehler bei der NSU-Fahndung: Das Wer-ist-Wer des Terrorismus; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. März 2013
  46. Weitere Festnahme im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Mitglieder und Unterstützer der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“; Pressemitteilung des Generalbundesanwaltes 41/2011 vom 29. November 2011
  47. Terrorhelfer: Verfassungsschutz wollte Ralf Wohlleben anwerben; Welt.de, 28. September 2012
  48. Julia Jüttner: Mutmaßlicher NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben: Kameradenpost aus dem Knast; spiegel.de, 17. April 2013
  49. Wohlleben unterhielt Geheimnetzwerk in Tonna; faz.net, 18. April 2013
  50. Patrick Gensing: Rechtsextreme Terrorserie: Das Netzwerk des NSU; Tagesschau.de, 10. Oktober 2012
  51. Mit einem Adler im Sturzflug fr-online.de, 11. April 2013.
  52. Frank Döbert: Anwältin von Ralf Wohlleben war im Jenaer NPD-Vorstand aktiv; Ostthüringer Zeitung, 15. Dezember 201
  53. Anwaltskanzlei Harsch und Kollegen: Presseerklärung im Fall des verhafteten Ralf W., 14. Dezember 2011
  54. Rastatter Kanzlei in rechtsextremer Szene vernetzt, tagblatt.de vom 21. November 2011
  55. Anwältin von mutmaßlichem NSU-Unterstützer tief in rechtsextreme Szene verstrickt; faz.de vom 23. Dezember 2012
  56. Presseerklärung Anwaltskanzlei Harsch und Kollegen vom 22. Dezember 2011
  57. "Als Szene-Anwalt zu gelten – das ist mir völlig egal"; Lausitzer Rundschau, 8. Mai 2013, abgerufen am 7. Oktober 2013
  58. Kai Mudra: Dritter Anwalt für Wohlleben im NSU-Verfahren abgelehnt; thueringer-allgemeine.de, 7. März 2013
  59. Hans Leyendecker: Wie die Spinne im Netz des Rechtsextremismus Süddeutsche.de, 15. Februar 2013, abgerufen am 12. April 2013.
  60. NSU-Prozess: Ralf Wohlleben bricht sein Schweigen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. November 2015 (DPA-Meldung).
  61. „Ich wollte keine Waffe besorgen“ tagesschau.de, 16. Dezember 2015, abgerufen am 16. Dezember 2015
  62. Warum schweigt Beate Zschäpe? freitag.de, 25. April 2013, abgerufen am 5. Mai 2013
  63. Solidarität für möglichen Terrorhelfer taz.de, 22. Februar 2013, abgerufen am 6. Mai 2013
  64. Neonazi Norman Bordin droht MdL Susanna Tausendfreund; gruene-fraktion-bayern.de, vom 6. Dezember 2012
  65. Schreiben von Norman Bordins Rechtsanwalt; gruene-fraktion-bayern.de, vom 6. Dezember 2012 (PDF; 1,1 MB)
  66. Italien warnte bereits 2003, n-tv.de, vom 6. Juli 2012
  67. Julia Jüttner, Georg Heil: Der Agitator, Porträt von Spiegel Online vom 24. November 2011.
  68. redok.de: Als üble Nachreder verurteilt, vom 6. Juni 2007