Ralingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ralingen
Ralingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ralingen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 48′ N, 6° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Trier-Land
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 27,64 km2
Einwohner: 2140 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54310
Vorwahl: 06585
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 111
Gemeindegliederung: 6 Ortsbezirke
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenfeldstraße 12
54295 Trier
Webpräsenz: www.ralingen.de
Ortsbürgermeister: Oswald Disch (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Ralingen im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Ralingen (luxemburgisch Rooljen) ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Trier-Saarburg. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an. Ralingen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralingen liegt zwischen Trier und Bitburg an der Sauer unmittelbar an der luxemburgischen Grenze. Auf der gegenüberliegenden Seite der Sauer liegt die luxemburgische Gemeinde Rosport.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in sechs Ortsteile bzw. Ortsbezirke und einer Anzahl von Wohnplätzen (Einwohnerzahlen am 1. Mai 2016):[3][4]

Ortsbezirk Zugehörende Wohnplätze Einwohner
Edingen Edingerberg, Klingerbach, Kömbchen, Läschhof, Muckenbach 298
Godendorf   335
Kersch Kerscher Bach 117
Olk   426
Ralingen Berghof, Dischelt, Georgsmühle, Kunkelborn, Mahlendorf, Merteshof, Ralinger Mühle, Reitzmühle, Schäferei 476
Wintersdorf Wintersdorferberg 458

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. März 1974 wurden die vier bis dahin selbständigen Gemeinden Edingen, Kersch, Olk und Wintersdorf nach Ralingen eingemeindet. Die Gemeinde Edingen wurde am 1. Juni 1972 aus den aufgelösten Gemeinden Edingen und Godendorf neu gebildet.[5]

Der Ort Ralingen gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur luxemburgischen Herrschaft Rosport.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gemeindegebiet von Ralingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Jahr Einwohner
1815 1.035
1835 1.361
1871 1.530
1905 1.502
1939 2.421
1950 1.762
Jahr Einwohner
1961 1.703
1970 1.736
1987 1.780
1997 1.973
2005 2.026
2015 2.140

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2
2
4
8
Insgesamt 16 Sitze

Der Gemeinderat in Ralingen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem vorsitzenden Ortsbürgermeister.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl CDU GRÜNE FW WGO Gesamt
2014 8 2 4 2 16 Sitze
2009 8 5 3 16 Sitze
  • FW = Freie Wähler Großgemeinde Ralingen e. V.
  • WGO = Wählergemeinschaft Olk e. V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum ehrenamtlichen Ortsbürgermeister wurde Oswald Disch (CDU) am 7. Juni 2009 in einer Direktwahl mit 63,4 % der Stimmen gewählt, die Wiederwahl erfolgte am 13. Mai 2014 mit 75,2 % der Stimmen.[7]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf den Ortsteil Olk

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile Wintersdorf, Ralingen, Godendorf und Edingen liegen alle an der Sauertalstraße B 418 von Trier nach Echternach. Der Ortsteil Olk befindet sich nahe der B 51 zwischen Trier und Bitburg. Der Ortsteil Kersch liegt etwas abgelegener zwischen Olk und Wintersdorf. Zu allen Ortsteilen gibt es eine Busverbindung mit geringer Taktung durch die Moselbahn Verkehrsgesellschaft mbH im Verkehrsverbund Region Trier (VRT).

Ralingen, Wintersdorf und Edingen waren Bahnstationen an der Nims-Sauertalbahn, einer Zweigstrecke der Eifelbahn, welche seit 1915 von Erdorf über Bitburg, Wolsfeld und Irrel nach Igel führte. Diese Strecke wurde jedoch bereits 1968/69 stillgelegt und bald danach abgebaut. Auf der Trasse befindet sich heute weitgehend der Sauertal-Radweg.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hauptort befinden sich eine Grundschule und ein Kindergarten.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: St. Martin (Ralingen)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017, S. 80 (PDF; 1,9 MB).
  4. Einwohner mit Hauptwohnung zum Stichtag 1. Mai 2016, Einwohnerstatistik Verbandsgemeinde Trier-Land
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006. (Memento vom 26. Dezember 2011 im Internet Archive), S. 193 (PDF; 2,6 MB).
    00Hinweis: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber den Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ nicht vollständig abdeckt.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Direktwahlen der Orts- und Stadtbürgermeister