Ralingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ralingen
Ralingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ralingen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 48′ N, 6° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Trier-Land
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 27,64 km²
Einwohner: 2140 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54310
Vorwahl: 06585
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 111
Gemeindegliederung: 6 Ortsbezirke
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenfeldstraße 12
54295 Trier
Webpräsenz: www.ralingen.de
Ortsbürgermeister: Oswald Disch (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Ralingen im Landkreis Trier-Saarburg
Luxemburg Saarland Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Birkenfeld Trier Bescheid (Hunsrück) Beuren (Hochwald) Damflos Geisfeld Grimburg Gusenburg Hermeskeil Hinzert-Pölert Naurath (Wald) Neuhütten (Hochwald) Rascheid Reinsfeld Züsch Baldringen Greimerath (bei Trier) Heddert Hentern Kell am See Lampaden Mandern Paschel Schillingen Schömerich Vierherrenborn Waldweiler Zerf Kanzem Konz Nittel Oberbillig Onsdorf Pellingen Tawern Temmels Wasserliesch Wawern (Saar) Wellen (Mosel) Wiltingen Bonerath Farschweiler Gusterath Gutweiler Herl Hinzenburg Holzerath Kasel (bei Trier) Korlingen Lorscheid Mertesdorf Morscheid Ollmuth Osburg Pluwig Riveris (Gemeinde) Schöndorf (an der Ruwer) Sommerau (an der Ruwer) Thomm Waldrach Ayl Fisch (Saargau) Freudenburg Irsch (bei Saarburg) Kastel-Staadt Kirf Mannebach (bei Saarburg) Merzkirchen Ockfen Palzem Saarburg Schoden Serrig Taben-Rodt Trassem Wincheringen Bekond Detzem Ensch Fell (Mosel) Föhren Kenn Klüsserath Köwerich Leiwen Longen Longuich Mehring (Mosel) Naurath (Eifel) Pölich Riol Schleich Schweich Thörnich Trittenheim Aach (bei Trier) Franzenheim Hockweiler Igel (Mosel) Kordel (Eifel) Langsur Newel Ralingen Trierweiler Welschbillig ZemmerKarte
Über dieses Bild

Ralingen (luxemburgisch Rooljen) ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Trier-Saarburg. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an. Ralingen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralingen liegt zwischen Trier und Bitburg an der Sauer unmittelbar an der luxemburgischen Grenze. Auf der gegenüberliegenden Seite der Sauer liegt die luxemburgische Gemeinde Rosport.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in sechs Ortsteile bzw. Ortsbezirke und einer Anzahl von Wohnplätzen (Einwohnerzahlen am 1. Mai 2016):[3][4]

Ortsbezirk Zugehörende Wohnplätze Einwohner
Edingen Edingerberg, Klingerbach, Kömbchen, Läschhof, Muckenbach 295
Godendorf   362
Kersch Kerscher Bach 117
Olk   436
Ralingen Berghof, Dischelt, Georgsmühle, Kunkelborn, Mahlendorf, Merteshof, Ralinger Mühle, Reitzmühle, Schäferei 487
Wintersdorf Wintersdorferberg 453

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. März 1974 wurden die vier bis dahin selbständigen Gemeinden Edingen, Kersch, Olk und Wintersdorf nach Ralingen eingemeindet. Die Gemeinde Edingen wurde am 1. Juni 1972 aus den aufgelösten Gemeinden Edingen und Godendorf neu gebildet.[5]

Der Ort Ralingen gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur luxemburgischen Herrschaft Rosport.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gemeindegebiet von Ralingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[6][2]

Jahr Einwohner
1815 1.035
1835 1.361
1871 1.530
1905 1.502
1939 2.421
1950 1.762
Jahr Einwohner
1961 1.703
1970 1.736
1987 1.780
1997 1.973
2005 2.026
2015 2.140

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ralingen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem vorsitzenden Ortsbürgermeister.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[7]

Wahl CDU GRÜNE FW WGO Gesamt
2014 8 2 4 2 16 Sitze
2009 8 5 3 16 Sitze
  • FW = Freie Wähler Großgemeinde Ralingen e.V.
  • WGO = Wählergemeinschaft Olk e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum ehrenamtlichen Ortsbürgermeister wurde Oswald Disch (CDU) am 7. Juni 2009 in einer Direktwahl mit 63,4 % der Stimmen gewählt, die Wiederwahl erfolgte am 13. Mai 2014 mit 75,2 % der Stimmen.[8]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf den Ortsteil Olk

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile Wintersdorf, Ralingen, Godendorf und Edingen liegen alle an der Sauertalstraße B 418 von Trier nach Echternach. Der Ortsteil Olk befindet sich nahe der B 51 zwischen Trier und Bitburg. Der Ortsteil Kersch liegt etwas abgelegener zwischen Olk und Wintersdorf. Zu allen Ortsteilen gibt es eine regelmäßige Busverbindung durch die Moselbahn Verkehrsgesellschaft mbH im Verkehrsverbund Region Trier (VRT).

Ralingen, Wintersdorf und Edingen waren Bahnstationen an der Nims-Sauertalbahn, einer Zweigstrecke der Eifelbahn, welche seit 1915 von Erdorf über Bitburg, Wolsfeld und Irrel nach Igel führte. Diese Strecke wurde jedoch bereits 1968/69 stillgelegt und bald danach abgebaut. Auf der Trasse befindet sich heute weitgehend der Sauertal-Radweg.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hauptort befinden sich eine Grundschule und ein Kindergarten.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: St. Martin (Ralingen)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistische Berichte 2016. In: statistik.rlp.de. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Bad Ems, abgerufen am 10. Dezember 2016 (PDF, 776 kB, Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 79 (PDF; 2,3 MB)
  4. Einwohner mit Hauptwohnung zum Stichtag 1. Mai 2016, Einwohnerstatistik Verbandsgemeinde Trier-Land
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 193 (PDF; 2,50 MB)
  6. Statistische Berichte 2016. In: statistik.rlp.de. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Bad Ems, abgerufen am 10. Dezember 2016 (PDF, 776 kB, Hilfe dazu).
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Direktwahlen der Orts- und Stadtbürgermeister