Rallye-Weltmeisterschaft 2016

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WRC-Saison 2016
WRC.svg
Weltmeister
Fahrer: FrankreichFrankreich Sébastien Ogier
Hersteller: DeutschlandDeutschland Volkswagen
Saisondaten
Anzahl Rallyes: 14
< Saison 2015

Saison 2017 >

Die Rallye-Weltmeisterschaft 2016 war die 44. FIA-Rallye-Weltmeisterschaft. Sie begann am 21. Januar in Monte Carlo und endete am 20. November in Australien.

Aus dem Reglement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Punkte und Strafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Punktesystem für die ersten zehn Fahrer ist 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1. Das gleiche System gilt auch für die Herstellerwertung deren Teams dafür eingeschrieben wurden. Für die Power-Stage erhalten die drei schnellsten Fahrer jeweils 3-2-1 Bonuspunkte für die Fahrer-Weltmeisterschaft. Erscheint ein Teilnehmer zu spät zu einem Checkpoint oder zum Start einer Wertungsprüfung bekommt er eine Zeitstrafe. Der Aufenthalt im Service Park ist genau definiert. Wird diese Zeitspanne überzogen, gibt es ebenfalls eine Zeitstrafe.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fahrzeuge werden in drei Klassen unterteilt und diese wiederum in weitere Kategorien. Die WRC ist die Königsklasse in der Rallye-Weltmeisterschaft, gefolgt von der WRC2 und der WRC3. In der WRC3 ist die Nachwuchsklasse Junior World Rally Championship (JWRC) integriert.

Rallye-2-Reglement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrzeuge, die an einem Tag der Rallye wegen technischem Defekt oder Unfall ausscheiden, aber repariert werden können, dürfen am nächsten Tag mit einer Zeitstrafe von fünf Minuten für jede verpasste Wertungsprüfung wieder starten. Sie sind weiterhin berechtigt, Weltmeisterschaftspunkte herauszufahren. Fahrer, die unter dem Rallye-2-Reglement starten sind berechtigt, in der Power-Stage WM-Punkte zu sammeln. Die Fahrer die unter dem Rallye-2-Reglement starten, müssen in den kommenden Wertungsprüfungen als die ersten Fahrzeuge auf die WP.

Teams und Fahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hersteller können die Punkte ihrer Fahrer zusammenzählen. Für die Herstellerwertung können die beiden Fahrer punkten, die vorher von ihrem Team dafür nominiert wurden. Fährt ein nicht für Herstellerpunkte nominierter Pilot in die Punkteränge, bekommt er zwar Fahrerpunkte, für die Herstellerwertung rückt aber der dahinter bestplatzierte nominierte Pilot nach.

Eingetragene Fahrer mit Anrecht auf Punkte für die Herstellerwertung
Auto Team Nr. Fahrer Beifahrer Rallye
Volkswagen
Volkswagen Polo R WRC
DeutschlandDeutschland Volkswagen Motorsport 1 FrankreichFrankreich Sébastien Ogier FrankreichFrankreich Julien Ingrassia 1–2
2 FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala FinnlandFinnland Miikka Anttila 1–2
DeutschlandDeutschland Volkswagen Motorsport II 9 NorwegenNorwegen Andreas Mikkelsen NorwegenNorwegen Anders Jæger 1–2
Hyundai
Hyundai i20 WRC
DeutschlandDeutschland Hyundai Motorsport 3 BelgienBelgien Thierry Neuville BelgienBelgien Nicolas Gilsoul 1–2
4 SpanienSpanien Dani Sordo SpanienSpanien Marc Martí 1
NeuseelandNeuseeland Hayden Paddon NeuseelandNeuseeland John Kennard 2
DeutschlandDeutschland Hyundai Motorsport N 10 1
20 SpanienSpanien Dani Sordo SpanienSpanien Marc Martí 2
Ford
Ford Fiesta RS WRC
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich M-Sport World Rally Team 5 NorwegenNorwegen Mads Østberg NorwegenNorwegen Ola Fløene 1–2
6 FrankreichFrankreich Eric Camilli FrankreichFrankreich Nicolas Klinger 1–2
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich DMACK World Rally Team 12 EstlandEstland Ott Tänak EstlandEstland Raigo Mõlder 1–2
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Yazeed Racing 30 Saudi-ArabienSaudi-Arabien Yazeed Al-Rajhi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Michael Orr 2
Eingetragene Fahrer ohne Anrecht auf Punkte für die Herstellerwertung
Auto Team Nr. Fahrer Beifahrer Rallye
Citroën
Citroën DS3 WRC
FrankreichFrankreich Abu Dhabi Total WRT 7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kris Meeke IrlandIrland Paul Nagle 1–2
8 FrankreichFrankreich Stéphane Lefebvre FrankreichFrankreich Gabin Moreau 1
14 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Khalid Al-Qassimi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Patterson 2
15 IrlandIrland Craig Breen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Scott Martin 2
ItalienItalien D-Max Racing 18 ItalienItalien Felice Re ItalienItalien Mara Bariani 1
Ford
Ford Fiesta RS WRC
ItalienItalien BRC Racing Team 16 PolenPolen Robert Kubica PolenPolen Maciek Szczepaniak 1
NorwegenNorwegen Adapta Motorsport 16 NorwegenNorwegen Henning Solberg OsterreichÖsterreich Ilka Minor 2
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich M-Sport World Rally Team 17 FrankreichFrankreich Bryan Bouffier FrankreichFrankreich Victor Bellotto 1
ItalienItalien FWRT s.r.l. 37 ItalienItalien Lorenzo Bertelli ItalienItalien Simone Scattolin 1–2
Mini
Mini John Cooper Works WRC
UkraineUkraine Eurolamp World Rally Team 81 UkraineUkraine Valeriy Gorban UkraineUkraine Volodymyr Korsia 2
95 EstlandEstland Mait Maarend EstlandEstland Mihkel Kapp 2

Volkswagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 2013, 2014 und 2015 startet Volkswagen auch 2016 mit den Fahrern Sébastien Ogier, Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen sowie dem Modell Polo R WRC.[1]
Anders Jæger ersetzt Ola Fløne auf dem Beifahrersitz von Andreas Mikkelsen.

Hyundai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hyundai fährt 2016 ein komplett neues Fahrzeug, das auf der aktuellen Generation des i20 basiert. Ursprünglich hätte das Debüt des neuen Rallye-Autos bereits in der Saison 2015 erfolgen sollen, ist dann aber um ein Jahr nach hinten verschoben worden. Die Stammfahrer sind Dani Sordo, der einen Vertrag bis Ende der Saison 2016 hat und Hayden Paddon, der bis einschließlich 2018 gebunden ist. Gemäß Teamchef Michel Nandan stand Thierry Neuvilles Vertrag für 2016 zu keiner Zeit zur Diskussion. Angesichts des umfangreichen Test- und Entwicklungsprogramms hinsichtlich auf die Regeländerungen für 2017, darf neben den Hyundai-Stammfahrern auch Testfahrer Kevin Abbring einige Starts zu Weltmeisterschaftsläufen in Angriff nehmen. Abbring war in der WRC-Saison 2015 bereits bei fünf Rallyes am Start.[2]

Citroën / Abu Dhabi Total WRT / PH-Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hersteller Citroën bekennt sich langfristig zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und entwickelt ein neues Fahrzeug für das ab 2017 gültige neue technische Reglement. Während dieser Entwicklung pausiert allerdings Citroën und geht 2016 nicht als Werksteam in die Saison. Mit der Entscheidung, in der WRC zu bleiben geht einher, dass Citroën sein Engagement in der WTCC beendet nach der Saison 2016. Nachdem man die WTCC in den letzten beiden Saisonen dominierte, ist nach dem Ende des dritten Jahres 2016 Schluss. Mads Østberg verlässt das Team, da er ein Vollzeitprogramm in der Saison 2016 fahren will. Østberg kehrt zu M-Sport zurück, wo sich Ott Tänak in der abgelaufenen Saison nicht empfehlen konnte.[3]

Kris Meeke, Stéphane Lefebvre, Khalid Al Qassimi und Craig Breen bestreiten für Citroën abwechslungsweise Weltmeisterschaftsläufe. Die vier Fahrer sitzen dabei am Steuer des DS3 WRC aus dem Jahr 2015. Die Einsätze werden durch das private PH-Team organisiert und begleitet.[4] Offiziell tritt das Team unter dem Namen Abu Dhabi Total WRT auf.

DMACK[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DMACK World Rally Team des gleichnamigen Reifenherstellers, hat Ott Tänak verpflichtet. Das Team stellt Tänak einen Ford Fiesta RS WRC in Kooperation mit M-Sport für alle 14 Weltmeisterschaftsläufe bereit. Das Team ist noch nie in der höchsten Rallye-Klasse WRC gefahren, hatte aber in früheren Jahren schon Rallyesport in der WRC2 betrieben mit Tänak. Für DMACK ist das Engagement 2016 ein weiterer Schritt auf dem Weg später ein Werksteam zu unterstützen und ist schon jetzt auch für die Hersteller-Weltmeisterschaft gemeldet. Neben Tänak greifen in der WRC-Saison 2016 Sander Pärn und Marius Aasen für DMACK ins Lenkrad. Im Unterschied zum Rückkehrer Tänak pilotieren die beiden Nachwuchspiloten jeweils einen Ford Fiesta R5 und treten in der WRC2-Wertung an.[5]

M-Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bei Citroën freigewordene Mads Østberg kehrt nach zwei Jahren zurück zu M-Sport und ersetzt Ott Tänak. Neben Østberg fährt Eric Camilli einen Ford Fiesta RS WRC von M-Sport. Camilli erhält zum ersten Mal in seiner Karriere eine Chance in der obersten Klasse des Rallyesports zu fahren und ersetzt Elfyn Evans. 2015 trat Camilli mit einem Ford Fiesta R5 in der WRC2-Klasse an und konnte mit einigen Podestplätzen auf sein Talent aufmerksam machen. Auch M-Sport konzentriert sich bereits auf die Neureglementierung 2017 und den Aufbau eines neuen Autos. M-Sport-Inhaber Malcom Wilson lässt sich die Option offen, nicht alle Weltmeisterschaftsläufe 2016 zu bestreiten.[6]
Ola Fløne ersetzt Jonas Andersson auf dem Beifahrersitz von Mads Østberg.

Verlauf der Saison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

84. Rallye Monte Carlo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der maximalen Punktezahl von 25 für den Sieg und drei Punkten für den Gewinn der Power-Stage hatte Sébastien Ogier (Volkswagen) die Rallye Monte Carlo zum dritten Mal in Folge gewonnen. Sein Teamkollege Andreas Mikkelsen stieg als Zweiter auf das Podest der ersten Drei. Trotz technischen Problemen kam Thierry Neuville (Hyundai) auf den dritten Rang.

64. Rallye Schweden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sébastien Ogier setzte sich nach zwölf Wertungsprüfungen gegen Hyundai-Fahrer Hayden Paddon durch, der mit einem Rückstand von 29,8 Sekunden auf Rang zwei fuhr. Dritter wurde Mads Østberg (Ford), der sich über das erste Podium nach seiner Rückkehr zum Team M-Sport freuen durfte.

30. Rallye Mexiko[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jari-Matti Latvala (Volkswagen) nutzte seine hintere Startposition an den ersten Tagen perfekt aus und war am Freitag und Samstag der Schnellste. Den beruhigenden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Sébastien Ogier musste Latvala am Schlusstag nur noch geschickt verwalten und er lag nach 21 Wertungsprüfungen mit 1:05.0 Minuten vor dem amtierenden Weltmeister.

36. Rallye Argentinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hayden Paddon und Beifahrer John Kennard (Hyundai) siegen in Argentinien und sind damit die ersten Neuseeländer die einen Weltmeisterschaftslauf gewinnen konnten in der Rallye-Weltmeisterschaft.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2016 wurde die Rallye China in den Kalender aufgenommen, die zum letzten und einzigen Mal 1999 im Rallye-Weltmeisterschafts-Kalender erschien. Damit waren 14 Weltmeisterschaftsläufe terminiert, einer mehr als 2015. Die Rallye China übernahm den Termin der Rallye Australien im September. Die Rallye Australien rutscht an das Ende des Kalenders und übernimmt das Saisonfinale von der Rallye Großbritannien. Die Rallye in China fand jedoch wegen Überschwemmungen in China nicht statt.

Farbe Untergrund
Gold Schotter
Silber Asphalt
Blau Eis/Schnee
Bronze Gemischt
Nr. Rallye Rang Fahrer Fahrzeug Gesamtzeit Anzahl WP gesamt Länge davon WP am Start im Ziel Servicepark
01 MonacoMonaco Rallye Monte Carlo
21.–24. Januar 2016
1. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC 3:49:53.1 16 1488,99 km 377,59 km 88 64 Gap und Monaco
2. NorwegenNorwegen Andreas Mikkelsen Volkswagen Polo R WRC + 01:54.5
3. BelgienBelgien Thierry Neuville Hyundai i20 WRC + 03:17.9
02 SchwedenSchweden Rallye Schweden
12.–14. Februar 2016
1. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC 1:59:47.4 21
8 abgesagt
1633,77 km 331,21 km
104,73 km
57 38 Karlstad
2. NeuseelandNeuseeland Hayden Paddon Hyundai i20 WRC + 00:29.8
3. NorwegenNorwegen Mads Østberg Ford Fiesta RS WRC + 00:55.6
03 MexikoMexiko Rallye Mexiko
4.–6. März 2016
1. FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala Volkswagen Polo R WRC 4:25:57.4 21 1077,08 km 399,67 km 28 20 Leon
2. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC + 01:05.0
3. NorwegenNorwegen Mads Østberg Ford Fiesta RS WRC + 05:36.4
04 ArgentinienArgentinien Rallye Argentinien
22.–24. April 2016
1. NeuseelandNeuseeland Hayden Paddon Hyundai i20 WRC 3:40:52.9 18 1333,26 km 364.68 km 28 23 Villa Carlos Paz
2. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC + 00:14.3
3. NorwegenNorwegen Andreas Mikkelsen Volkswagen Polo R WRC + 01:05.2
05 PortugalPortugal Rallye Portugal
20.–22. Mai 2016
1. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Meeke Citroen DS3 WRC 3:59:01.0 19 1688,40 km 368,00 km Matosinhos
2. NorwegenNorwegen Andreas Mikkelsen Volkswagen Polo R WRC + 00:29.7
3. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC + 00:34.5
06 ItalienItalien Rallye Sardinien
10.–12. Juni 2016
1. BelgienBelgien Thierry Neuville Hyundai i20 WRC 3:35:25.8 19 1403,45 km 322,8 km Alghero
2. FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala Volkswagen Polo R WRC + 00:24.8
3. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC + 01:37.8
07 PolenPolen Rallye Polen
1.–3. Juli 2016
1. NorwegenNorwegen Andreas Mikkelsen Volkswagen Polo R WRC 2:37:34.4 21 1671,34 km 306,1 km Mikołajki
2. EstlandEstland Ott Tänak Ford Fiesta RS WRC + 00:26.2
3. NeuseelandNeuseeland Hayden Paddon Hyundai i20 WRC + 00:28.5
08 FinnlandFinnland Rallye Finnland
29.–31. Juli 2016
1. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Meeke Citroen DS3 WRC 2:35:05.8 24 1370,66 km 333,6 km Jyväskylä
2. FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala Volkswagen Polo R WRC + 00:29.1
3. IrlandIrland Craig Breen Citroen DS3 WRC + 01:41.3
09 DeutschlandDeutschland Rallye Deutschland
19.–21. August 2016
1. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC 2:50:50.2 18 1196,78 km 306,8 km Trier
2. SpanienSpanien Dani Sordo Hyundai i20 WRC + 00:20.3
3. BelgienBelgien Thierry Neuville Hyundai i20 WRC + 00:20.4
10 FrankreichFrankreich Rallye Korsika
30. September – 2. Oktober 2016
1. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC 4:07:17.0 10 1255,35 km 390,9 km Corte
2. BelgienBelgien Thierry Neuville Hyundai i20 WRC + 00:46.4
3. NorwegenNorwegen Andreas Mikkelsen Volkswagen Polo R WRC + 01:10.0
11 SpanienSpanien Rallye Katalonien
14.–16. Oktober 2016
1. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC 3:13:03.6 19 1389,48 km 322,1 km Salou
2. SpanienSpanien Dani Sordo Hyundai i20 WRC + 00:15.6
3. BelgienBelgien Thierry Neuville Hyundai i20 WRC + 01:15.0
12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rallye Großbritannien
28.–30. Oktober 2016
1. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC 3:14:30.2 22 1393,52 km 330,2 km Deeside
2. EstlandEstland Ott Tänak Ford Fiesta RS WRC + 00:10.2
3. BelgienBelgien Thierry Neuville Hyundai i20 WRC + 01:35.4
13 AustralienAustralien Rallye Australien
18.–20. November 2016
1. NorwegenNorwegen Andreas Mikkelsen Volkswagen Polo R WRC 2:46:05.7 23 948,1 km 287,2 km Coffs Harbour
2. FrankreichFrankreich Sébastien Ogier Volkswagen Polo R WRC + 00:14.9
3. BelgienBelgien Thierry Neuville Hyundai i20 WRC + 01:12.6

Quelle:[7]

Fahrerwertung WRC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Rallye-Weltmeisterschaft gibt es keine Streichresultate. Punkte wurden, in dieser Saison, an die erstplatzierten zehn Fahrer nach dem folgenden FIA-Standard vergeben.

Für die Power-Stage erhielten die drei schnellsten Fahrer jeweils 3-2-1 Bonuspunkte für die Fahrer-Weltmeisterschaft.

Punkteverteilung
Rang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Punkte 25 18 15 12 10 8 6 4 2 1
Rang Fahrer MON
MonacoMonaco
SWE
SchwedenSchweden
MEX
MexikoMexiko
ARG
ArgentinienArgentinien
POR
PortugalPortugal
ITA
ItalienItalien
POL
PolenPolen
FIN
FinnlandFinnland
GER
DeutschlandDeutschland
FRA
FrankreichFrankreich
ESP
SpanienSpanien
GBR
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
AUS
AustralienAustralien
Punkte
1 FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 11 11 21 23 33 3 6 24 1 1 1 1 21 268
2 BelgienBelgien Thierry Neuville 3 14 DNF 6 29 1 4 4 3 2 3 3 3 160
3 NorwegenNorwegen Andreas Mikkelsen 23 42 DNF 3 21 13 1 7 4 3 12 1 154
4 NeuseelandNeuseeland Hayden Paddon 25 2 53 11 3 5 5 6 4 4 4 138
5 SpanienSpanien Dani Sordo 62 6 4 42 4 4 2 7 2 6 5 130
6 FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala DNF 26 12 16 6 2 2 5 2 48 4 14 7 9 112
7 NorwegenNorwegen Mads Østberg 4 3 3 5 7 8 6 6 9 5 8 6 102
8 EstlandEstland Ott Tänak 7 5 6 15 5 2 23 10 6 2 7 88
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kris Meeke DNF 233 1 1 16 5 64
10 IrlandIrland Craig Breen 8 7 3 5 10 36
11 FrankreichFrankreich Eric Camilli DNF DNF 16 8 5 6 10 50 8 19 10 28
12 FrankreichFrankreich Stéphane Lefebvre 5 9 9 14
13 NorwegenNorwegen Henning Solberg 7 9 7 15
11 TschechienTschechien Martin Prokop 7 8 9 12
21 ArgentinienArgentinien Marcos Ligato 7 6
20 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Elfyn Evans 8 9 17 6
22 ItalienItalien Lorenzo Bertelli DNF DNF 8 13 4
17 FinnlandFinnland Teemu Suninen 12 10 9 8 10 8
14 FinnlandFinnland Esapekka Lappi 9 12 8 7 12
24 DeutschlandDeutschland Armin Kremer 10 19 10 2
25 UkraineUkraine Valeriy Gorban 24 10 DNF 1
23 PeruPeru Nicolás Fuchs 14 10 10 2
16 NiederlandeNiederlande Kevin Abbring 15 9 7 10
18 SchwedenSchweden Pontus Tidemand 9 8 9 8
19 TschechienTschechien Jan Kopecký 10 9 8 7
Rang Fahrer MON
MonacoMonaco
SWE
SchwedenSchweden
MEX
MexikoMexiko
ARG
ArgentinienArgentinien
POR
PortugalPortugal
ITA
ItalienItalien
POL
PolenPolen
FIN
FinnlandFinnland
GER
DeutschlandDeutschland
FRA
FrankreichFrankreich
ESP
SpanienSpanien
GBR
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
AUS
AustralienAustralien
Punkte
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. motorsport-total.com: Andreas Mikkelsen langfristig mit Volkswagen in der Rallye-WM, abgerufen 28. November 2015
  2. motorsport-total.com: Einzelne Starts für Abbring, Bekenntnis zu Neuville, abgerufen 28. November 2015
  3. motorsport-total.com: Neues Auto in der Entwicklung: Citroen bleibt WRC treu!, abgerufen 28. November 2015
  4. motorsport-total.com: Citroen lässt 2016 in der WRC vier Fahrer rotieren, abgerufen 19. Dezember 2015
  5. motorsport-total.com: Ott Tänak kehrt zu DMACK zurück, abgerufen 28. November 2015
  6. motorsport-total.com: M-Sport verpflichtet Östberg und Camilli für 2016, abgerufen 30. November 2015
  7. wrc.com: Der Rallye-WM-Kalender der Saison 2016, abgerufen am 7. November 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • wrc.com Informationen und Resultate