Ralph Schraivogel

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Ralph Schraivogel (* 4. Juni 1960 in Luzern) ist ein Schweizer Plakatgestalter.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralph Schraivogel studierte von 1977 bis 1982 an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und eröffnete anschließend ein eigenes Studio in Zürich.[1] Er entwarf viele Plakate für Kulturinstitutionen, darunter für das Museum für Gestaltung Zürich und für das Kunsthaus Zürich. Von 1992 bis 2001 unterrichtete Ralph Schraivogel an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und war 2000/2001 Gastprofessor an der Hochschule der Künste Berlin, als er für ein Semester Holger Matthies' Plakatklasse übernahm.[2] 1995 wurde er in die Alliance Graphique Internationale aufgenommen.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Arbeiten wurden auf vielen wichtigen Plakatbiennialen ausgezeichnet, so gewann er unter anderem die Goldmedaille 1994 in Warschau und 1997 Gold in Chaumont.[4] Mit Yves Netzhammer entwarf er das Design für die „Schokolade-Briefmarke“ (2001) der schweizerischen Post (Briefmarke mit Aussehen und Duft von Schokoladentafeln).[5] 2011 wurde seine Graphik "Schwarz Weiss – Design der Gegensätze" mit dem Preis der besten Schweizer Plakate des Jahres ausgezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Essay von Robert Massin in: Museum für Gestaltung Zürich (Hrsg.): Ralph Schraivogel. Poster Collection (Band 9), Baden 2004, S. 11
  2. Kurzbiografie auf René Wanner's Posterpage (Memento des Originals vom 28. April 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.posterpage.ch
  3. AGI-Webseite, Neuaufnahmen 1995 (Memento des Originals vom 19. November 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.a-g-i.org
  4. Kurzbiografie auf René Wanner's Posterpage (Memento des Originals vom 28. April 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.posterpage.ch
  5. Schweizerische Post: Schokoladenbriefmarke (Memento des Originals vom 9. November 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.post.ch