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Ralph Woolsey

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Ralph A. Woolsey (* 1. Januar 1914 in Oregon; † 23. März 2018 in Woodland Hills, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Kameramann.

Woolsey wurde 1914 in Oregon als Sohn eines US-Amerikaners und einer Deutschen geboren.[1][2] Er wuchs im Pazifischen Nordwesten und in Shakopee in Minnesota auf.[2]

Nach Abschluss der High School ging Woolsey nach Fargo, North Dakota und arbeitete mehrere Jahre für Ford Motor und nebenbei auch für einen örtlichen Fotografen.[2] Später kehrte er nach Minnesota zurück und begann an der University of Minnesota ein Studium.[2] Bald drehte er Naturfilme für den Bundesstaat Minnesota sowie Industriefilme für die Bell Aircraft Corporation. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er nach Kalifornien, um im Filmgeschäft tätig zu sein. Dort arbeitete er bei Technicolor und bei Karl Freunds Photo Research Corp., wo er die Auslieferung von Handbelichtungsmessern an Kameraleute verantwortete.[2]

Er war als Kameramann an verschiedenen Dokumentationen beteiligt und arbeitete ab 1957 für Warner Brothers. Zudem unterrichtete an der University of Southern California. Bis Ende der 1960er war er vor allem an verschiedenen Fernsehserien beteiligt. Danach folgten bis einschließlich 1980 Arbeiten an mehreren Kino- und Fernsehfilmen. 1959 wurde er für eine Folge der Serie Maverick erstmals für den Emmy nominiert, eine zweite Nominierung folgte im Jahr darauf. 1968 wurde er für seine Arbeit an einer Episode von Ihr Auftritt, Al Mundy mit dem Emmy ausgezeichnet.

Woolsey war seit 1956 Mitglied der American Society of Cinematographers und 1983/1984 deren Präsident. 2003 wurde er von der Organisation mit dem ASC President’s Award geehrt.

Ralph Woolsey starb am 23. März 2018 im Motion Picture & Television Country House and Hospital im kalifornischen Woodland Hills im Alter von 104 Jahren.[2] Er hinterließ seine drei Söhne James, Richard and Robert.[2]

Filmografie (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. laut Filmarchiv Kay Weniger
  2. 1 2 3 4 5 6 7 Rachael Bosley: In Memoriam: Ralph A. Woolsey, ASC (1914-2018). In: theasc.com vom 4. April 2018.