Ramses VIII.

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Namen von Ramses VIII.
SFEC-MEDINETHABU-Sethiherkhepeshef II.jpg
Ramses VIII. als Prinz Sethherchepeschef II.
auf dem Totentempel von Ramses III. in Medinet Habu.
Thronname
M23
X1
L2
X1
Hiero Ca1.svg
C2F12C12G25 Aa1
N35
Hiero Ca2.svg
User-maat-Re-ach-en-Amun
Wsr-m3ˁ.t-Rˁ-3ḫ-n-Jmn
Reich an Maat, ein Re, Emanation des Amun
Eigenname
Hiero Ca1.svg
N5C7C12N36F31S29M23
Hiero Ca2.svg
Ramesisusethherchepeschefmeriamun
(Ra mesi su Seth her chepeschef meri Amun)
Rˁ msj sw Stẖ ḥr ḫpš=f mrj Jmn
Re ist es, der ihn geboren hat, Seth in seiner Kraft, geliebt von Amun

Ramses VIII. war der 7. altägyptische König (Pharao) der 20. Dynastie (Neues Reich) und regierte lediglich ein Jahr oder nur wenig länger um 1129 bis 1128 v. Chr. Er war der Sohn von Ramses III. und Onkel seines Vorgängers Ramses VII.

Von Ramses VIII. gibt es nur sehr wenige Zeugnisse. In der Prinzenprozession in Medinet Habu ist sein Name in einer Kartusche geschrieben. Er ist der am wenigsten bezeugte Pharao der Ramessiden.[1] Von ihm sind weder Grab noch Grabausstattung bekannt. Seine Mumie wurde nie gefunden. Zahi Hawass, ehemaliger Leiter des Supreme Council of Antiquities, hatte sich 2007 mit einem ägyptischen Grabungsteam zum Ziel gesetzt, das Grab zu finden, jedoch blieb diese Suche ergebnislos.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Darrell D. Baker: The Encyclopedia of the Egyptian Pharaohs, Volume I: Predynastic to the Twentieth Dynasty (3300-1069 BC). Bannerstone Press, London 2008, ISBN 978-1-905299-37-9, S. 328–329.
  • Erik Hornung: The New Kingdom. In: Erik Hornung, Rolf Krauss, David A. Warburton (Hrsg.): Ancient Egyptian Chronology (= Handbook of Oriental studies. Section One. The Near and Middle East. Band 83). Brill, Leiden/Boston 2006, ISBN 978-90-04-11385-5, S. 197–217 (Online).
  • Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Albatros, Düsseldorf 2002, ISBN 3-491-96053-3, S. 239.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ramses VIII. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 239.
  2. Zahi Hawass: Discovering Tutankhamun. From Howard Carter to DNA. The University Press, Cairo 2013, ISBN 978-977-416-637-2, S. 190.
  • Hinweis zur Hieroglyphenschreibung: In der Originaldarstellung des Thron- und Eigennamens sind die Götterfiguren einander zugewandt, so dass sie sich ansehen. Aufgrund technischer Probleme ist diese gespiegelte Darstellung der Götterhieroglyphen derzeit nicht möglich.


VorgängerAmtNachfolger
Ramses VII.Pharao von Ägypten
20. Dynastie
Ramses IX.