Rancid

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Dieser Artikel behandelt die Band. Zum Musikalbum siehe Rancid (2000).
Rancid
Bei einem Auftritt im Jahr 2006
Bei einem Auftritt im Jahr 2006
Allgemeine Informationen
Herkunft Berkeley, Vereinigte Staaten
Genre(s) Streetpunk, Ska-Punk
Gründung 1991
Website www.rancidrancid.com
Aktuelle Besetzung
Tim Armstrong
Gesang, Gitarre
Lars Frederiksen
Bass, Gesang
Matt Freeman
Branden Steineckert
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Brett Reed (1991–2006)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Let's Go
  US 97 18.02.1995 (11 Wo.)
… And Out Come the Wolves
  DE 74 29.01.2016 (1 Wo.)
  UK 55 02.09.1995 (2 Wo.)
  US 45 09.09.1995 (34 Wo.)
Life Won't Wait
  UK 32 04.07.1998 (3 Wo.)
  US 35 18.07.1998 (5 Wo.)
Rancid
  US 68 19.08.2000 (4 Wo.)
BYO Split Series Volume III (Split-Album mit NOFX)
  UK 75 23.03.2002 (1 Wo.)
  US 147 23.03.2002 (1 Wo.)
Indestructible
  DE 81 08.09.2003 (1 Wo.)
  AT 59 07.09.2003 (3 Wo.)
  UK 29 06.09.2003 (3 Wo.)
  US 15 06.09.2003 (7 Wo.)
Let the Dominoes Fall
  DE 48 12.06.2009 (2 Wo.)
  CH 75 21.06.2009 (1 Wo.)
  UK 41 13.06.2009 (1 Wo.)
  US 11 20.06.2009 (7 Wo.)
Honor Is All We Know
  DE 84 07.11.2014 (1 Wo.)
  AT 58 07.11.2014 (1 Wo.)
  CH 63 02.11.2014 (1 Wo.)
  UK 45 08.11.2014 (1 Wo.)
  US 20 15.11.2014 (2 Wo.)
Trouble Maker
  DE 21 16.06.2017 (… Wo.)
  AT 33 23.06.2017 (… Wo.)
  CH 38 18.06.2017 (… Wo.)
  UK 57 22.06.2017 (… Wo.)
  US 23 01.07.2017 (… Wo.)
Singles[1]
Time Bomb
  UK 56 07.10.1995 (2 Wo.)
Bloodclot
  UK 83 22.08.1998 (1 Wo.)
Fall Back Down
  UK 42 27.09.2003 (2 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Rancid ist eine Punkband mit Ska-Einflüssen aus dem kalifornischen Berkeley. Rancid gelten als eine der einflussreichsten Bands des 1990er-Jahre-Punk-Revivals. Ihr bis heute erfolgreichstes und bekanntestes Album ist … And Out Come the Wolves, welches sehr stark von The Clash und The Specials sowie diversen Ska-Einflüssen geprägt ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde 1991 von Tim Armstrong und Matt Freeman, zwei ehemaligen Mitgliedern der Band Operation Ivy, gegründet und durch Lars Frederiksen und Brett Reed vervollständigt. Rancid machten 2005 wegen der vermeintlichen Erkrankung Matt Freemans an Lungenkrebs eine Pause. Die Erkrankung entpuppte sich allerdings als gutartige Gewebsveränderung. 2006 war die Band mit einem Titel auf dem Soundtrack des Gonzo-Films Fuck the System des Regisseurs Rob Rotten vertreten.[2] Die Band hatte einen Gastauftritt bei dem Stück Coppers (Brooklyn Version) auf Dr. Israels Album Inna City Pressure. Des Weiteren waren Rancid auch in der Fernsehserie South Park zu sehen, wo sie kurz den Titel Brad Logan (von der gleichnamigen Single) spielten.

Auf Rancids Website wurde die Veröffentlichung eines neuen Albums im Frühjahr 2007 angekündigt, welches aber durch den Wechsel am Schlagzeug mehr als zwei Jahre auf sich warten ließ. Das neue Album Let The Dominoes Fall wurde im Juni 2009 veröffentlicht, erstmals zu hören war der neue Schlagzeuger Branden Steineckert. Produziert wurde es wieder von Brett Gurewitz. Es folgte die Veröffentlichung des Albums Honor Is All We Know im Oktober 2014. Im Mai 2017 kündigten Rancid das Album Trouble Maker für Juni desselben Jahres an. Wenige Stunden nach Bekanntgabe wurde die Single Ghost of a Chance veröffentlicht.

Die Bandmitglieder sind teilweise auch in anderen Bands aktiv. Lars Frederiksen ist zum Beispiel auch Mitglied der Gruppen Lars Frederiksen and the Bastards und The Old Firm Casuals. Tim spielte bei Operation Ivy (zusammen mit Matt Freeman) und den Transplants (zusammen mit Travis Barker), er betreibt außerdem das Label Hellcat Records. Der neue Schlagzeuger Branden Steineckert war früher bei The Used aktiv. Bassist Matt Freemann spielt und singt zudem in der deutlich enger an Psychobilly angelehnten Band Devil's Brigade.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matt Diehl: My So-Called Punk: Green Day, Fall Out Boy, The Distillers, Bad Religion---How Neo-Punk Stage-Dived into the Mainstream. St. Martin's Press 2013, ISBN 1-466-8530-69.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US1 US2
  2. German-Adult-News.com: Rob Rotten - Vom Punk zum Porno. Abgerufen am 21. Mai 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rancid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien