Randolph Stewart, 13. Earl of Galloway

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Wappen der Earls of Galloway

Randolph Keith Reginald Stewart, 13. Earl of Galloway (* 14. Oktober 1928) ist ein schottischer Peer aus einer im Mittelalter abgespaltenen Nebenlinie des Clans Stewart, zu dem auch das 1371 auf den schottischen Thron gekommene Haus Stuart gehörte. Er ist der einzige Sohn von Randolph Stewart, 12. Earl of Galloway.

Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei ihm wurde eine Schizophrenie diagnostiziert und 1952 unterzog er sich deshalb einer Lobotomie, um sein Verhalten besser kontrollieren zu können. Diese Operation veränderte ihn auf Dauer: „Ich war nie mehr der Alte“ (englisch „I was never the same again“) erzählte er einem Interviewer.[1] Nach der Operation verbrachte er 15 Jahre in der Nervenklinik des Crichton Royal Infirmary in Dumfries. 1970 bemühten sich seine Eltern um einen Platz für ihn im Monastery of the Transfiguration, in Roslin.[1]

Beim Tod seines Vaters beerbte er diesen 1978 als 13. Earl of Galloway. Mit diesem Titel war bis 1999 ein Sitz im House of Lords verbunden. Er hielt dort nie eine Rede.[2]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Oktober 1975 heiratete er Lily May Budge, die jüngste Tochter von Andrew Miller aus Duns in Berwickshire. Lily starb 1999 nach einer kinderlosen Ehe, so dass Stewards Onkel 4. Grades Andrew Stewart voraussichtlich seine Adelstitel nach seinem Tod erben wird.[3] Der amerikanische Offizier Henry Lee III, Vater des Südstaatengenerals Robert E. Lee, ist Randolph Stewarts Ur-Ur-Urgroßonkel.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jackie McGlone: Outrageous fortune. The Scotsman, 18 July 2004.
  2. Randolph Stewart im Hansard (englisch)
  3. Louise Carpenter: An unlikely countess: Lily Budge and the 13th Earl of Galloway. HarperCollins, 2004, ISBN 978-0-00-710880-0.
VorgängerAmtNachfolger
Randolph StewartEarl of Galloway
1978–heute
derzeitiger Inhaber des Titels