Randowtal

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Randowtal führt kein Wappen
Randowtal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Randowtal hervorgehoben
Koordinaten: 53° 18′ N, 14° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Amt: Gramzow
Höhe: 66 m ü. NHN
Fläche: 64,18 km²
Einwohner: 932 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17291
Vorwahlen: 039857, 039862
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 458
Adresse der Amtsverwaltung: Poststraße 25
17291 Gramzow
Webpräsenz: www.amtgramzow.de
Bürgermeister: Axel Krumrey
Lage der Gemeinde Randowtal im Landkreis Uckermark
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Über dieses Bild

Randowtal ist eine Gemeinde im Landkreis Uckermark im Nordosten Brandenburgs (Deutschland). Sie gehört dem Amt Gramzow an.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die uckermärkische Gemeinde Randowtal liegt östlich der Kreisstadt Prenzlau und erstreckt sich vom Grundmoränengebiet zwischen den parallel verlaufenden Tälern der Ucker und Randow über den Endmoränenbogen am Westrand des Randowtales bis hin zur Randow, die die Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern bildet. Während die Talsohle des Randow-Urstromtales ca. 17 m ü. NN liegt, erheben sich die Endmoränenhügel bis zu 80 m ü. NN. Die von kleinen Seen gesprenkelte Landschaft wird abgesehen von kleinen Waldgebieten an den Hanglagen intensiv landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Randowtal gehören die Ortsteile

  • Eickstedt
  • Schmölln
  • Ziemkendorf

sowie die Wohnplätze Albrechtshof, Eickstedt Ausbau, Grenz (am 1. Januar 1973 nach Ziemkendorf eingegliedert), Schwaneberg (am 1. Januar 1974 nach Schmölln eingegliedert), Rollberg und Wollin (am 1. Januar 1974 nach Eickstedt eingegliedert).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Eickstedt, Schmölln und Ziemkendorf.[2]

Eickstedt wurde 1271 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Der Ortsname ist mit Dominus Fredericus de Ecstede und der verzweigten Familie von Eickstedt verbunden. Das Rittergeschlecht (um 1700 sind in Eickstedt drei Rittersitze belegt) herrschte im Gebiet zwischen Prenzlau und Randow. Der Name von Eickstedt tauchte später unter Kolonialoffizieren, hohen Beamten, Landräten und Forschungsreisenden auf.

1239 wurde Schmölln, 1288 Schwaneberg und Ziemkendorf erstmals urkundlich erwähnt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2001 1 158
2002 1 137
2003 1 101
2004 1 084
2005 1 080
Jahr Einwohner
2006 1 082
2007 1 062
2008 1 058
2009 1 065
2010 1 045
Jahr Einwohner
2011 1 004
2012 970
2013 941
2014 932

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[3][4], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Randowtal besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[5]

  • Wählergruppe Zukunft für Randowtal 4 Sitze
  • Wählergruppe Randowtal 3 Sitze
  • Wählergruppe Eickstedt 2 Sitze
  • CDU 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Axel Krumrey (Wählergruppe Zukunft für Randowtal) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 62,1 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[6] gewählt.[7]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Schmölln
  • Reste einer Burg auf dem Räuberberg im Ortsteil Schmölln
  • Feldsteinkirchen aus dem 13. Jahrhundert in Schmölln und Schwaneberg

Einträge in der Denkmalliste des Landes Brandenburg für die Gemeinde Randowtal finden sich in der Liste der Baudenkmale in Randowtal.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Südosten des Gemeindegebietes führt die A 11 (BerlinStettin), nahe dem Ortsteil Schmölln befindet sich die gleichnamige Anschlussstelle. Landstraßen führen in die umliegenden Städte Prenzlau, Brüssow und Penkun. Der nächste Bahnanschluss liegt im ca. 14 km entfernten Bahnhof Prenzlau an der Bahnstrecke Angermünde–Stralsund, nachdem die Bahnstrecke Prenzlau–Löcknitz am 30. Juni 1997 stillgelegt wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark. S. 26–29
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  5. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  6. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  7. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Randowtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Schmölln in der RBB-Sendung Landschleicher vom 8. Mai 2005