Rannungen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rannungen
Rannungen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rannungen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 10′ N, 10° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Verwaltungs­gemeinschaft: Maßbach
Höhe: 352 m ü. NHN
Fläche: 17,34 km2
Einwohner: 1118 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97517
Vorwahl: 09738
Kfz-Kennzeichen: KG, BRK, HAB
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 143
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 12
97517 Rannungen
Webpräsenz: www.rannungen.de
Bürgermeister: Fridolin Zehner (CSU)
Lage der Gemeinde Rannungen im Landkreis Bad Kissingen
Dreistelzer Forst Forst Detter-Süd Geiersnest-Ost Geiersnest-West Waldfensterer Forst Kälberberg (Unterfranken) Mottener Forst-Süd Neuwirtshauser Forst Omerz und Roter Berg Römershager Forst-Nord Römershager Forst-Ost Roßbacher Forst Waldfensterer Forst Großer Auersberg Münnerstadt Thundorf in Unterfranken Maßbach Rannungen Nüdlingen Oerlenbach Bad Kissingen Aura an der Saale Bad Bocklet Euerdorf Sulzthal Ramsthal Elfershausen Fuchsstadt Hammelburg Elfershausen Wartmannsroth Oberthulba Oberthulba Oberthulba Burkardroth Burkardroth Zeitlofs Zeitlofs Bad Brückenau Bad Brückenau Oberleichtersbach Geroda (Unterfranken) Schondra Schondra Schondra Riedenberg Motten (Bayern) Wildflecken Hessen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Haßberge Landkreis Haßberge SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Rannungen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach. Die Gemeinde gehört zur Region Main-Rhön und liegt 13 km nördlich von Schweinfurt.

Der Vater des einstigen Bundeswirtschaftsministers und deutschen Bundeskanzlers Ludwig Erhard stammt aus Rannungen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt auf einer Anhöhe der Wern-Lauer-Platten; die Wern entspringt südwestlich des Dorfes (Richtung Pfersdorf). Während das westliche Gemeindegebiet also dem Naturraum des Oberen Werntals zuzuordnen ist, gehört das Waldgebiet Birkenrain im Südosten zum Hesselbacher Waldland. Im Norden schließt sich das Obere Lauertal an. Ursprünglich soll Rannungen etwas weiter südlich in einer Senke (heute Wiesenstraße) gelegen haben, vielleicht weil an dieser Stelle damals noch ein wasserführender Bach (Wern, Leingraben) verlief. Erst später seien Kirche, Kirchhof und Adelssitz auf die Anhöhe verlegt worden. Dort bildeten sie noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts den nördlichen Abschluss des Dorfes, während sich die Gehöfte nach Süden hin ausbreiteten.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbarorte sind Pfändhausen (Gemeinde Dittelbrunn), Pfersdorf (Gemeinde Poppenhausen), Rottershausen (Gemeinde Oerlenbach), Poppenlauer (Gemeinde Maßbach), Maßbach und der Brönnhof (Gemeinde Üchtelhausen).

Rannungen

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rannungen liegt auf einer Höhe von 352 über N.N. im Gebiet der Wern-Lauer-Platten, die dem schwäbisch-fränkischen Schichtstufenland zuzuordnen sind und als Höhenzug die nordwestliche Grenze des Schweinfurter Beckens bilden. An der Oberfläche stehen im Gebiet Rannungens nur die triasischen Schichten des karstanfälligen Muschelkalks und des Keupers an. Hinzu kommen eiszeitliche Lössablagerungen. Rannungen liegt auf der Wasserscheide zwischen den beiden Flüssen Lauer und Wern.


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüngste prähistorische Funde bezeugen, dass der Ort seit der Zeit des Neolithikums durchgehend besiedelt ist (Siedlungen bzw. Gräber der Linearbandkeramik, des Mittelneolithikums, der Urnenfelderzeit, der Hallstattzeit und der jüngeren Latènezeit). Die erste urkundliche Erwähnung Rannungens als „Hrannunga“ erfolgte in karolingischer Zeit. Im Jahre 772 vermachte Alwalah, ein Geistlicher von adeliger Herkunft, seinen Besitz in Rannungen in einer Schenkungsurkunde dem Kloster Fulda. Rannungen gehört somit zu den ältesten Siedlungen der Gegend. Im 12. Jahrhundert wird die Adelsfamilie der Herren von Rannungen (im Umkreis der Henneberger) in Urkunden genannt. An deren Stelle treten aber bald andere Adelsfamilien wie die Herbilstadt. Im Mittelalter gewann auch das Hochstift Würzburg immer mehr an Einfluss im Dorf, sodass die Mehrheit der Höfe, die so genannten Würzburger Nachbarn, dem Hochstift unterstand. Der kleinere Teil der Bevölkerung, die so genannten Edelmännischen, stand aber bis zur Gründung des Herzogtums Franken-Toskana bzw. des Königreichs Bayern noch unter adeliger Herrschaft, zuletzt der Herren von Münster. Davon gibt der alte Adelssitz neben der Kirche Zeugnis.

Die Bewohner verdienten ihren Lebensunterhalt von jeher mit der Landwirtschaft. Außerdem wurde vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert in Rannungen Weinbau betrieben; der „Wengertsweg“ (Weinbergsweg) und die Terrassenmauern am Hesselberg erinnern daran. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts intensivierte man den Obstbau. Mit der Entstehung der Großindustrie im nahe gelegenen Schweinfurt vergrößerte sich im 20. Jahrhundert stetig die Zahl der Fabrikarbeiter.

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname ist auf das germanische Wort hraban (für Rabe) und das Suffix -ung oder -ing zurückzuführen. Somit könnte Rannungen ein Rabenort oder aber – viel wahrscheinlicher – eine nach einem Hraban benannte Siedlung sein. Der Ortsname ist wohl mit der Sippe des Adeligen Hrabaning in Verbindung zu bringen, der schon 763 in der Schenkungsurkunde von Geldersheim/Pfersdorf als Zeuge erschien, denn zwischen den Tradenten dieser drei Dörfer bestanden laut K. Bosl enge verwandtschaftliche Beziehungen. Frühere Varianten des Ortsnamens waren „Ramnungen“, „Rammungen“, „Ranning“ oder „Ranningen“. Rannungens Einwohner werden im fränkischen Dialekt als „Ranninger“ bezeichnet. In alten Karten wurde der Ort ab dem 17. Jahrhundert fälschlich auch als „Raudingen“ aufgeführt, was auf einen Fehler beim Abschreiben zurückzuführen ist.

Pfarrei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen an der Pfarrkirche (1716)

Schon seit 1187 ist das Dorf als Pfarrsitz nachweisbar; damals wurde ein „Hugo“ als „plebanus“ (Leutpriester) genannt. Über Jahrhunderte gehörten auch die Filialen Rottershausen und Pfändhausen (zeitweise auch Holzhausen), sowie der Brönnhof, die Schwarze Pfütze und der Gressertshof zur Pfarrei. Rannungen St. Bonifatius ist als selbstständige katholische Pfarrei Teil der Pfarreiengemeinschaft Lauertal. Nach der Zugehörigkeit zu den ehemaligen Dekanaten Schweinfurt, Münnerstadt und Geldersheim wurde die Pfarrei in den 1970er-Jahren dem Dekanat Kissingen zugeordnet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 88,68 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU/Freie Wähler    7 Sitze (55,3 %)
  Rannunger Bürgerliste 5 Sitze (44,7 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Kontroverse um Windkraftanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Umgang der Gemeinde Rannungen mit der Windkraft war Thema einer ARD-Fernsehsendung aus der Reihe „Exklusiv im Ersten“ die am 1. August 2016 ausgestrahlt wurde.[2] Unter dem Titel „Der Kampf um die Windräder“ zeigten Claudia Butter und Achim Reinhardt Aufnahmen der Rannunger Windkraftanlagen, von demonstrierenden Bürgerinnen und Bürgern sowie Ausschnitte aus einem Interview mit dem Bürgermeister Fridolin Zehner.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Blasonierung: „Gespalten; vorne in Silber ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz, hinten mit vier Spitzen gespalten von Rot und Silber.“
  • Wappengeschichte: Am 20. Januar 772 wurde Rannungen in einer Schenkungsurkunde Karls des Großen über Besitz in der Gemeinde erstmals urkundlich genannt. Der Kirchenpatron ist der Klostergründer Bonifatius. Im Wappen erinnert das schwarze „fuldische“ Kreuz an die Beziehung des Orts zum Kloster Fulda. Hinten im Wappen steht das Familienwappen der Herren von Herbilstadt, einer fränkischen Adelsfamilie, die mit den Besitzungen des Klosters Fulda im Ort belehnt war. Die Familie ist 1608 ausgestorben.

Das Wappen wurde von der Regierung von Unterfranken am 20. Januar 1972 verliehen.

Interkommunale Allianz Schweinfurter OberLand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist seit 2014 Mitglied der Interkommunalen Allianz Schweinfurter OberLand, der außerdem die Gemeinden Schonungen, Üchtelhausen, Stadtlauringen, Thundorf in Unterfranken und Maßbach angehören (siehe auch Schweinfurter Rhön).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Bonifatius[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund des Bonifatius-Patroziniums und der engen Beziehung des Ortes zu den Mattonen ist anzunehmen, dass Mönche aus Fulda schon bald nach dem Tod des Heiligen eine erste Kirche in Rannungen errichteten. Schriftlich nachweisbar ist Rannungen als Pfarrsitz ab dem Jahr 1187.

St. Bonifatius

Die heutige Pfarrkirche St. Bonifatius geht auf einen Neubau durch Julius Echter im Jahre 1588/1589 zurück. Aus dieser Bauphase blieb der Turm, der auf mittelalterlichen Grundmauern steht, erhalten. Seine ursprüngliche, typisch fränkische Spitzhaube (sogenannter Julius-Echter-Turm) wurde aber nach dem „Bäcker-Brand“ (1726) durch die heutige welsche Haube ersetzt. Das Langhaus ließ Fürstbischof Johann Philipp v. Greiffenclau im Jahr 1716 nach Plänen Joseph Greissings neu errichten. Die Erweiterung der Kirche zur jetzigen Größe erfolgte 1913 durch einen Querbau mit zwei Fensterachsen. Das Gotteshaus besitzt eine barocke Ausstattung, insbesondere das Gemälde im Hochaltar mit der Erweckung des Lazarus (17. Jahrhundert) und ein Altarblatt mit dem Martyrium des heiligen Laurentius, eine Leihgabe aus dem Dom St. Kilian in Würzburg. Der romanische Taufstein und die Renaissance-Kanzel mit Holz-Einlegearbeiten scheinen aus dem Vorgängerbau übernommen worden zu sein. In die Stuckdecke eingelassen ist ein Gemäldezyklus von 1913/14 mit Darstellungen aus der Bonifatiuslegende; diese Gemälde im Stil des Historismus stammen von Hans Bayerlein (Bamberg) und orientieren sich stark an den im Krieg zerstörten Fresken, die Professor Heinrich von Hess für die Münchner Abtei Sankt Bonifaz geschaffen hatte.

Siehe auch: St. Bonifatius

Weitere Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marienkapelle (1878)
  • Ehemaliges Schloss der Freiherren von Münster, eingeschossiger Mansarddachbau, im Kern 16. Jahrhundert, mit Nebengebäuden

Bildstöcke und Flurkreuze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Dorf und Flur befinden sich zahlreiche Bildstöcke, Altäre und Hochkreuze aus Sandstein. Besonders hervorzuheben sind:

  • Bildstock von 1718 mit der seltenen Darstellung der Bekehrung des Heiligen Paulus (Talweg)
  • Rokoko-Prozessionsaltar von 1735 mit der Darstellung der Pietà und des Heiligen Markus vor der Zehntscheune
  • Rokokobildstock von 1716 mit einer filigranen Darstellung der Vierzehn Nothelfer (Am Hock)
  • Barocke Ölberggruppe, um 1780, aus Sandstein, an der Südfassade der Pfarrkirche
Bildstock am Mühlweg (1774)

Plantanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rannungen findet alle zehn Jahre zur Kirchweih ein mehrtägiges Planfest mit traditionellem Plantanz statt, das von einem eigens gegründeten Planverein durchgeführt wird. Der Ablauf auf dem „Plua“ (Dorfplatz) orientiert sich an einer seit 1780 überlieferten Tradition. Das nächste Planfest wird voraussichtlich im Herbst 2020 gefeiert.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rannungen lag ursprünglich an einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung, dem Rom-Pilgerweg des Mittelalters (vgl. Via Romea). Von Münnerstadt kommend, gelangte man durch das Rannunger Tal in den Ort und verließ ihn wieder in Richtung Maigraben/Holzhausen. Dieser uralte Weg fand seine Fortsetzung in der ursprünglichen Poststraße WürzburgMeiningen, die durch Rannungen führte; für die Reisenden ließ der Fürstbischof 1665 die stattliche Poststation (ehemaliges Oberes Wirtshaus bzw. Gasthaus Zum Raben) errichten. Bei der Neutrassierung der Chaussee (ca. 1790) führte man die von Süden (Schweinfurt bzw. Geldersheim) kommenden Verkehrsströme dann allerdings an Rannungen vorbei über die spätere Schwarze Pfütze nach Münnerstadt. Dies wurde auch beim Bau der Nachfolgerin, der B 19 beibehalten.

Erst durch den Bau der A 71 (Schweinfurt–Erfurt) rückte Rannungen wieder etwas näher an den überregionalen Verkehrsfluss heran. Seit Ende des 19. Jahrhunderts besteht eine direkte Straßenverbindung nach Schweinfurt (heutige Kreisstraße). Öffentlicher Busverkehr mit Anschluss in die nächsten bedeutenderen Städte Schweinfurt, Bad Kissingen und Münnerstadt ist gegeben.

Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Rottershausen (Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen) und in Schweinfurt. Bis 1960 zweigte hier die Bahnstrecke Rottershausen–Stadtlauringen ab.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikverein Rannungen
  • TSV Rannungen
  • Freiwillige Feuerwehr Rannungen
  • Kindergartenverein St. Johannes
  • Eigenheimer
  • Planverein

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindergarten „Gückernest“ (Träger: St.-Johannes-Zweigverein)

Grund-, Haupt- und weiterführende Schulen sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung befinden sich im näheren Umkreis.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig Erhard
  • Ludwig Erhard (1897–1977), Bundeswirtschaftsminister und deutscher Bundeskanzler von 1963–1966. Erhards Vater war ein gebürtiger Rannunger.
  • Joseph Schmitt (1859–1922), Pfarrer in Rannungen. Er erweiterte im Jahre 1913 die Pfarrkirche um einen Querbau und ließ den Innenraum neu gestalten.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Erhard (1773–1838), Domdechant des Domkapitels zu Würzburg
  • Georg Valentin Röder (1776–1848), Komponist und königlich bayerischer Hofmusikdirektor in München, Leiter der Stifts- und Kapellmusik in Altötting
  • Zita Zehner (1900–1978), Politikerin und bayerische Landtagsabgeordnete von 1946 bis 1971
  • Rudolf Weigand (1929–1998), Professor für Kirchenrecht in Würzburg, Regens des Priesterseminars

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Bosl: Franken um 800. Strukturanalyse einer fränkischen Königsprovinz. 2., erweiterte Auflage. Beck, München 1969.
  • Das Erndtefest zu Rannungen. Gefeyert den 3ten August 1817. Giegler, Schweinfurt 1817.
  • Karin Genth: Trachten in Unterfranken.(= Mainfränkische Studien. Band 26). Würzburg 1982.
  • Peter Genth: Als Herrle und Fräle noch jung waren. Aus dem Leben der Bauern und Bürger im östlichen Landkreis Bad Kissingen. Bad Kissingen 1981.
  • Alfred Memmel: Zwölf Jahrhunderte Rannunger Geschichte. (772–1972). = Rannungen 772–1972. Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 1971.
  • Alfred Memmel: 800 Jahre Pfarrei Rannungen. Einige Beiträge zu ihrer Geschichte. Gemeinde, Rannungen 1988.
  • Carl F. Reinhardt: Geschichte des Pfarrdorfes Rannungen. Fränkische Gesellschaftsdruckerei, Würzburg 1903.
  • Hans-Peter Schäfer: Die Entwicklung des Straßennetzes im Raum Schweinfurt bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts (= Mainfränkische Studien. Bd. 13, ISSN 1612-4286). Historischer Verein Schweinfurt e. V. u. a., Schweinfurt u. a. 1976 (Zugleich: Würzburg, Universität, Dissertation, 1974).
  • Rita Wagner: Spuren durch die Zeit. Denkmäler in Rannungen. Verlag M. Pfeifer, Aschaffenburg 2013.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. In der ARD-Mediathek bis 3.8.2017 abrufbar: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videosextern/der-kampf-um-die-windraeder-112.html.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rannungen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien