Ranten

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Ranten (Begriffsklärung) aufgeführt.
Ranten
Wappen von Ranten
Ranten (Österreich)
Ranten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murau
Kfz-Kennzeichen: MU
Fläche: 52,4 km²
Koordinaten: 47° 10′ N, 14° 5′ O47.15972222222214.081111111111951Koordinaten: 47° 9′ 35″ N, 14° 4′ 52″ O
Höhe: 951 m ü. A.
Einwohner: 1.195 (1. Jän. 2015)
Bevölkerungsdichte: 23 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8853
Vorwahl: 03535
Gemeindekennziffer: 6 14 41
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ranten 110
8853 Ranten
Website: www.ranten.steiermark.at
Politik
Regierungskommissär Johann Fritz (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
10
5
10 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Ranten im Bezirk Murau
Krakau Mühlen Murau Neumarkt in der Steiermark Niederwölz Oberwölz Ranten Sankt Georgen am Kreischberg Sankt Lambrecht St. Peter am Kammersberg Scheifling Schöder Stadl-Predlitz Teufenbach-Katsch SteiermarkLage der Gemeinde Ranten im Bezirk Murau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Ranten ist eine Gemeinde mit 1195 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark. Mit 1. Jänner 2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark die vormals eigenständige Gemeinde Rinegg eingemeindet. [1]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ranten liegt 11 km nordwestlich von Murau.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Freiberg (192)
  • Ranten (646)
  • Rinegg (160)
  • Seebach (209)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Freiberg, Ranten, Rinegg, Seebach und Tratten.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Von Norden, im Uhrzeigersinn:

Geschichte[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Ranten wurde 1849/50 errichtet.[3] Diese umfasste die damaligen Katastral- bzw. Steuergemeinden Ranten und Freiberg. 1873 wurde per Gesetz vom 10. Februar Freiberg als eigene Gemeinde abgetrennt.[4] Mit 1. Jänner 1948 wurden die Gemeinden Ranten und Tratten zwangsweise zur Gemeinde Ranten vereint,[5] am 1. Jänner 1965 wurde Freiberg wieder Ranten eingemeindet, auch die Gemeinde Seebach kam zur Gemeinde Ranten.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ranten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 23 Arbeitsstätten mit 69 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 367 Auspendler und 20 Einpendler. Es gibt 97 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 50 im Haupterwerb), die zusammen 4.592 ha bewirtschaften (Stand 1999).

Tourismusverband[Bearbeiten]

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Murau und St. Georgen am Kreischberg den Tourismusverband „Murau-Kreischberg“. Dessen Sitz ist die Gemeinde Murau.[7]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: 10 ÖVP, 5 SPÖ

Bürgermeister[Bearbeiten]

Johann Fritz (ÖVP)

Wahlergebnisse[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2010:

  • ÖVP 468 Stimmen / 65,92 % / 10 Mandate
  • SPÖ 242 Stimmen / 34,08 % / 5 Mandate

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1980.
Wappenbeschreibung: In Blau zu Silber gespaltenem Schild ein gestürzter Sparren von Silber und Rot, der vorne mit drei blauen Lilien, hinten mit drei silbernen Rosen belegt ist.[8]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Walter Stipperger: Pfarr- und Heimatgeschichte von Ranten. Graz 1971
  • Walter Brunner: Protestantische „typologische“ Bildpredigt an der südlichen Außenwand der Pfarrkirche Ranten im pol. Bezirk Murau. = Steiermark-Archiv, Wien 2000, Blatt 01026

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ranten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Ranten und Rinegg, beide politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 115, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 629.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 07.10.1850, Nr. 378.
  4. Gesetz vom 10. Februar 1872(1873) betreffend eigene Ortsgemeinde Freiberg
  5. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 5. Februar 1948.
  6. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. Dezember 1964 über die Vereinigung der Gemeinden Freiberg, Ranten und Seebach (politischer Bezirk Murau).
  7. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 310. ZDB-ID 1291268-2 S. 627.
  8. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 31, 1981, S. 35.