Rappbode

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Rappbode
Die Rappbode am Südende der Rappbodevorsperre

Die Rappbode am Südende der Rappbodevorsperre

Daten
Lage Deutschland (Sachsen-Anhalt)
Flusssystem Elbe
Abfluss über Bode → Saale → Elbe → Nordsee
Quelle südwestlich von Benneckenstein
51° 38′ 37″ N, 10° 41′ 45″ O
Quellhöhe 570 m ü. NN
Mündung in der Talsperre Wendefurth in die BodeKoordinaten: 51° 44′ 27″ N, 10° 53′ 45″ O
51° 44′ 27″ N, 10° 53′ 45″ O
Einzugsgebiet 154,2 km²[1]
Abfluss am Pegel Trautenstein[2]
AEo: 39,1 km²
Lage: 15 km oberhalb der Mündung
NNQ (10.09.1959)
MNQ 1951–2013
MQ 1951–2013
Mq 1951–2013
MHQ 1951–2013
HHQ (10.06.1980)
2 l/s
38 l/s
747 l/s
19,1 l/(s km²)
11,5 m³/s
46,8 m³/s
Durchflossene Stauseen Rappbodevorsperre, Rappbode-Talsperre

Die Rappbode ist ein rechter südwestlicher Zufluss der Bode im Harz in Sachsen-Anhalt. In ihrem Unterlauf ist sie zur Rappbode-Talsperre, der größten Talsperre im Harz, aufgestaut.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rappbode entspringt östlich der Bundesstraße 4 nahe dem Jägerfleck am Dreiländereck von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ihre Quelle befindet sich etwa 3 km südwestlich von Benneckenstein bzw. südöstlich von Hohegeiß in 575 m ü. NN Höhe. Auf der gegenüberliegenden Seite der B 4 entspringen zahlreiche Quellbäche der Zorge. Die Rappbode fließt in vorwiegend nordöstlicher Richtung durch die Orte Benneckenstein und Trautenstein, bevor sie in die Rappbodevorsperre und kurz darauf in die Rappbode-Talsperre mündet. In der nachgeschalteten Talsperre Wendefurth vereinigt sie sich dann mit der Bode.

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Tal der Rappbode ist über dem an die Luftseite der Staumauer der Rappbodetalsperre stoßenden Teil des Stausees der Talsperre Wendefurth von der Doppelseilrutsche Megazipline und der Fußgängerhängebrücke TitanRT überspannt. Die Rutsche ist etwa 1000 m lang und das frei hängende Teilstück der insgesamt 483 m langen Brücke 458,5 m.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt: Talsperren gemäß § 88 des Landeswassergesetzes (Memento vom 27. März 2012 im Internet Archive) (PDF; 128 kB)
  2. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil I 2013. Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, S. 209, abgerufen am 4. Oktober 2017 (PDF, deutsch, Auf: lhw.sachsen-anhalt.de).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]