Rascafría

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Gemeinde Rascafría
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Rascafría
Rascafría (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Madrid
Comarca: Sierra Norte
Koordinaten 40° 54′ N, 3° 53′ WKoordinaten: 40° 54′ N, 3° 53′ W
Höhe: 1200 msnm
Fläche: 150,27 km²
Einwohner: 1.672 (1. Jan. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 11,13 Einw./km²
Postleitzahl: E-28740
Gemeindenummer (INE): 28120 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Yolanda Aguirre Gómez (PP)
Website: www.rascafria.org
Lage der Gemeinde
Rascafría (Madrid) mapa.svg

Rascafría ist eine Gemeinde in der Comarca Sierra Norte in der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Rascafría zählt rund 2000 Einwohner, hat eine Fläche von 150 km² und liegt auf eine Höhe von 1200 msnm.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rascafría liegt am Südhang des Tals von Lozoya inmitten der Sierra de Guadarrama. Auf dem Gemeindegebiet liegt der höchste Berg der Sierra, der Peñalara. Das Tal wird vom Fluss Lozoya durchflossen. Durch den Ort fließt der Bach Artiñuello. Etwas südlich fließt der Bach von El Paular in den Fluss, der dem Kartäuserkloster Santa María del Paular den Namen gab.

Das Lozoya-Tal mit Rascafría in der linken Hälfte und dem aufgestauten Lozoya-Fluss im Hintergrund. Links die Grenze zu Segovia, rechts über Miraflores der Großraum Madrid.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gliedert sich in folgende Ortsteile, angefangen im Nordosten (Richtung Talausgang) nach Südwesten (Pass): Oteruele del Valle, Los Grifos, Rascafría (Hauptort), Santa María del Paular mit dem Kartäuserkloster und Puerto de Cotos (Cotos-Pass) mit dem Bahnhof Cotos.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Höhenlagen der Sierra dominiert Gebirgsklima mit viel Schnee im Winter.

Siehe auch: Klima Spanien

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2005 bis 2006 sank der Anteil der spanischen Staatsbürger von 89,21 % auf 76,27 %.[2]


Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den knapp 24 % ausländischer Wohnbevölkerung stammen knapp 10 % aus Süd- und Mittelamerika und gut 10 % aus Nicht-EU-Staaten Europas.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindewahlen[3] 1987 1991 1995 1999 2001 2007
Izquierda Unida 0 0 0 0 0 0
Partido Popular 0 0 1 2 3 4
PSOE 5 4 3 4 3 3
andere 4 5 5 3 3 2
total 9 9 9 9 9 9

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Naturpark von Peñalara liegt auf dem Gemeindegebiet.

Panoramablick vom Gipfel des Berges Peñalara (2430 m). Von Links nach rechts das Tal von Lozoya, die Cabezas de Hierro (2383 m), der Maliciosa (2227 m), der Bola del Mundo (2265 m), der Navacerrada-Pass (1870 m), Abantos (1753 m), die Siete Picos (2138 m) und der Montón von Trigo (2161 m)

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rascafría gibt es ein kleineres Skigebiete Valdesqui in Puerto de Cotos.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptwirtschaftszweig von Rascafría ist heute der Tourismus, sowohl Winter-, wie Sommerurlauber. Durch die große Nähe zu Madrid gibt es auch viele Tagestouristen. Neben zahlreichen Hotels gibt es auch eine Jugendherberge.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Tal von Lozoya wird von der Landstraße M-604 erschlossen, die, von der Puerto de Cotos (Cotos-Pass) aus der Provinz Segovia im Südosten kommend, zum im Nordosten gelegenen Talausgang führt. Von dort (20 km östlich der Ortsmitte) verläuft die Autobahn A-1 (Burgos-Madrid) weiter nach Madrid (insgesamt 96,3 km). Alternativ kann man über den Pass Puerto de Cotos und Cercedille nach Madrid fahren (81,8 km).

Die Autobuslinie 194 verbindet den Ort mit Madrid (Plaza Castilla).

Mit der Ferrocarril de Guadarrama (Zuglinien C-9 der Cercanías Madrid) von Los Cotos nach Cercedilla und von dort über die Zuglinie C-8b ist der Ort mit Madrid verbunden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Instituto Estatística de Madrid: Buscar series por municipio: (Memento des Originals vom 14. Dezember 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.madrid.org – Statistik-Datenbank (span.)
  3. Instituto Estatística de Madrid: Elecciones en la Comunidad de Madrid. Elecciones Locales – Ergebnisse der Kommunalwahlen 1987-2007 (span.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rascafría – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien