Raspberry Pi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Raspberry Pi Foundation)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo der Raspberry-Pi-Stiftung
Raspberry Pi 2 Model B
Raspberry Pi Modell A+
Raspberry Pi Zero

Der Raspberry Pi ist ein Einplatinencomputer, der von der britischen Raspberry Pi Foundation entwickelt wurde. Der Rechner enthält ein Ein-Chip-System von Broadcom mit einem ARM-Mikroprozessor, die Grundfläche der Platine entspricht etwa den Abmessungen einer Kreditkarte. Der Raspberry Pi kam Anfang 2012 auf den Markt; sein großer Markterfolg wird teils als Revival des bis dahin weitgehend bedeutungslos gewordenen Heimcomputers zum Programmieren und Experimentieren angesehen.[1] Der im Vergleich zu üblichen Personal Computern sehr einfach aufgebaute Rechner wurde von der Stiftung mit dem Ziel entwickelt, jungen Menschen den Erwerb von Programmier- und Hardware­kenntnissen zu erleichtern. Entsprechend niedrig wurde der Verkaufspreis angesetzt, der je nach Modell etwa 5 bis 35 USD beträgt.

Bis Oktober 2015 wurden mehr als sieben Millionen Geräte verkauft.[2] Die Entwicklung des Raspberry Pi wurde mit mehreren Auszeichnungen bzw. Ehrungen bedacht. Es existiert ein großes Zubehör- und Softwareangebot für zahlreiche Anwendungsbereiche. Verbreitet ist beispielsweise die Verwendung als Mediacenter, da der Rechner Videodaten mit voller HD-Auflösung (1080p) dekodieren und über die HDMI-Schnittstelle ausgeben kann. Als Betriebssystem kommen vor allem angepasste Linux-Distributionen mit grafischer Benutzeroberfläche zum Einsatz; für das neueste Modell existiert auch Windows 10 in einer speziellen Internet-of-Things-Version ohne grafische Benutzeroberfläche. Der Startvorgang erfolgt von einer wechselbaren SD-Speicherkarte als internes Boot-Medium. Eine native Schnittstelle für Festplattenlaufwerke ist nicht vorhanden, zusätzlicher Massenspeicher kann per USB-Schnittstelle angeschlossen werden, z. B. externe Festplatten/SSDs oder USB-Speichersticks.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Idee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Motiv hinter der Entwicklung eines preisgünstigen Rechners war die sinkende Anzahl an Informatikstudenten an der Universität Cambridge, sowie die jedes Jahr geringeren Programmierkenntnisse der Studienanfänger. Für einen der Gründe hielt man, dass Computer heute in der Regel teuer und komplex sind und Eltern ihren Kindern deswegen häufig verbieten, mit dem Familien-PC zu experimentieren.[3] Man wollte daher Jugendlichen einen günstigen Computer zum Experimentieren und Erlernen des Programmierens an die Hand geben. Dabei hoffte man, dass sie wie in der Anfangszeit der Heimcomputer (z. B. IMSAI 8080, Apple I, Sinclair ZX80) die Computergrundlagen und -programmierung spielerisch erlernen würden.[4]

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name wird wie raspberry pie ausgesprochen, das englische Wort für Himbeerkuchen. Das „Pi“ steht für „Python interpreter“, ursprünglich sollte der Rechner mit fest eingebautem Interpreter für die Programmiersprache Python geliefert werden, ähnlich wie bei den Heimcomputern der 1980er-Jahre fast durchweg ein BASIC-Interpreter eingebaut war.[5] Die „Himbeere“ knüpft an die Tradition an, Computer nach Früchten zu benennen, wie etwa Apple oder Acorn.

Das Logo des Projekts wurde im Rahmen eines öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerbs ausgewählt. Es zeigt eine stilisierte Himbeere.[6]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eben Upton (2014)

Hinter dem Raspberry Pi stehen zwei Organisationen: Die Raspberry Pi Foundation ist eine Stiftung und in Großbritannien als Wohltätigkeitsorganisation eingetragen.[7] Die Herstellung und der Vertrieb der Hardware geschieht durch die Raspberry Pi Trading, welche der Raspberry Pi Foundation gehört und alle Gewinne an diese ableitet.[8]

Die Raspberry Pi Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, das Studium der Informatik und verwandter Themen zu fördern, besonders an Schulen. Sie wurde am 5. Mai 2009 in Caldecote, South Cambridgeshire, Großbritannien gegründet.[9] Die Treuhänder der Stiftung sind:[10]

  • David Braben – Gründer des Computerspieleherstellers Frontier Developments und Mitautor des Computerspiels Elite
  • Jack Lang – früherer Acorn-Mitarbeiter, Business Angel und Gründer einiger Start-Ups im Umfeld der Cambridge-Universität
  • Pete Lomas – Mitbegründer und Entwicklungsleiter der Norcott Technologies[11]
  • Robert Mullins – University of Cambridge Computer Laboratory am St. John’s College in Cambridge
  • Alan Mycroft – Professor im Bereich „Computing in University“ am Cambridge Computer Laboratory
  • Eben Upton – Ingenieur bei Broadcom Europe, Gründer einiger Software-Start-Ups und früherer Direktor im Bereich Informatik am St. John’s College in Cambridge; CEO der Raspberry Pi trading company[12]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Prototyp mit einem Atmel-ATmega644-Mikrocontroller wurde im Jahr 2006 produziert.[13] Die Schaltpläne der Platine wurden veröffentlicht.[14][13]

Revision 2 des Raspberry Pi
Modell B – made in UK

Die Leistungen des Gerätes überzeugten die Entwickler nicht. Wegen des damals beginnenden Booms von Smartphones kamen jedoch geeignete ARM-Prozessoren auf den Markt. Man fand mit dem BCM2835 einen günstigen Prozessor mit verhältnismäßig hoher Leistung und entwarf für diese CPU eine neue Mehrlagenplatine. Für den Atmel war man noch mit einer Lochrasterplatine ausgekommen.

50 Alpha-Boards wurden im August 2011 geliefert. Diese Platinen waren funktional gleich mit dem späteren Modell B des Raspberry Pi,[15] aber größer, weil sie Messpunkte zur Fehlersuche aufwiesen. Die Verkaufsversion hat die Grundfläche einer Kreditkarte. Auf diesen Versuchsplatinen wurde bereits gezeigt, dass die Desktop-Umgebung LXDE unter Debian sowie Quake III Arena[16] und H.264-Videos[17] mit einer Auflösung von 1080p via HDMI funktionieren. Seit Herbst 2012 wird eine leicht veränderte Revision 2 verkauft. Sie hat zwei Befestigungslöcher, es wurden kleinere Fehler behoben[18] und einige Pins sind anders belegt.[19][20]

Etwa gleichzeitig konnte wegen der unerwartet großen Verkaufszahlen auch die Produktion von China nach Wales, in eine Fabrik des Unternehmens Sony[21] verlegt werden und der Arbeitsspeicher des Modell B auf 512 MB verdoppelt werden.[22][23][24][25]

Am 14. Mai 2013 kam ein Kameramodul für den Raspberry Pi in den Handel.[26] Eine Variante ohne Infrarotfilter ist unter der Bezeichnung Pi NoIR erhältlich (November 2013).[27]

Raspberry Pi Compute Module

Am 7. April 2014 angekündigt[28] und seit dem 9. Juni 2014 lieferbar[29] ist das Raspberry Pi Compute Module, ein Raspberry Pi in der Größe und mit dem Aussehen eines DDR2-SODIMM-Speichermoduls. Das Modell entspricht etwa den technischen Spezifikationen des Modells A,[30] verfügt jedoch zusätzlich über 4 GB eMMC-Flashspeicher. Da dem Modul die üblichen I/O-Anschlüsse fehlen, lassen sich diese bei Bedarf über ein optionales I/O-Board nachrüsten.

Am 14. Juli 2014 wurde das Modell B+ vorgestellt. Bei diesem wurde die Anzahl der GPIO- und der USB-Ports erhöht, die Leistungsaufnahme verringert und die Audioausgabe verbessert. Der SD-Kartenslot wurde von einem kompakteren Micro-SD-Kartenslot abgelöst.[31][32] Das Modell B+ ersetzt das gleich viel kostende Modell B. Modell B wird auch weiterhin angeboten und ist für Kunden gedacht, deren Anwendungen auf die Form der Platine und Pinbelegung hin konstruiert sind. Erstmals mit dem Modell B+ wurde eine offizielle Spezifikation für Erweiterungsplatinen, sogenannte HATs (HAT: Hardware attached on top), vorgestellt.[33]

Am 10. November 2014 wurde das Modell A+ vorgestellt. Während das Modell A als eine teilbestückte Version des Modells B angesehen werden kann, handelt es sich bei Modell A+ um eine Neuentwicklung, welche günstiger und kompakter ist. Es verfügt wie das Modell B+ über einen 40-poligen Anschluss für Erweiterungsplatinen (HATs) und einen Micro-SD-Kartenslot, ist aber etwa ein Viertel kürzer als Modell A, B und B+.[34][35]

Raspberry Pi 2 Model B im transparenten Gehäuse

Am 2. Februar 2015 wurde der Raspberry Pi 2 Model B vorgestellt,[36] obwohl Eben Upton noch im Juli 2014 bekannt gegeben hatte, dieses würde nicht vor 2017 erscheinen.[37] Dessen Ausstattung ist dem Modell B+ sehr ähnlich, besitzt nun jedoch 1 GB Arbeitsspeicher und einen Vierkernprozessor vom Typ Broadcom BCM2836 auf ARM-Cortex-A7-Basis mit einer Taktfrequenz von bis zu 900 MHz. Das neue Modell soll bei Multithreading-Anwendungen bis zu sechsmal schneller als seine Vorgänger sein und sowohl Ubuntu Core Snappy als auch Microsoft Windows 10 unterstützen.[38][39] Auf der Entwicklerkonferenz „Build 2015“ von Microsoft wurde Windows 10 IoT (Spezielle Version von Windows 10 für „Internet of Things“-Geräte) offiziell angekündigt.[40]

Am 26. November 2015 wurde der Raspberry Pi Zero vorgestellt. Die Ausstattung ähnelt der des Model A+, jedoch taktet der Prozessor nicht mehr mit 700 MHz, sondern mit 1 GHz und die Platinenbreite wurde von 56 mm auf 35 mm verringert. Der HDMI-Steckverbinder wurde durch den kleineren Mini-HDMI ersetzt und die USB-A-Buchse durch die kleinere Micro-USB-Buchse (B). Die 40-polige Stiftleiste für die GPIO-Pins ist ebenso wie der FBAS-Videoausgang nicht bestückt.[41]

Raspberry Pi 3 Model B

Am 29. Februar 2016 wurde der Raspberry Pi 3 Modell B vorgestellt. Er erweitert das Vorgängermodell um integriertes WLAN und Bluetooth Low Energy und hat eine schnellere CPU mit 64-bit-ARMv8-Architektur.[42]

Hardware[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die unterschiedlichen Versionen des Raspberry Pi besitzen folgende Eigenschaften:[43][34][44][42][45]

Compute Module Zero Modell A Modell A+ Modell B Modell B+ Raspberry Pi 2 Model B Raspberry Pi 3 Model B
Preisempfehlunga in US$ 30[46] 5[41] 25 20 35
Platinenmaße
in mm
Länge 67,6 65,0 85,6 65,0 85,6
Breite 30,0 30,0 56,0 56,0
Gesamtgröße
in mm
Länge 67,6 65,0 93,0 70,4 93,0
Breite 30,0 31,2 63,5 57,2 63,5
Höhe 3,7 5,0 17,0 12,0 20,0
Gewicht in g 7[47] 9[48] 31 23 40 45 40 40[49]
SoC (Broadcom): BCM2835 BCM2836 BCM2837
CPU Type ARM1176JZF-S ARM Cortex-A7 ARM Cortex-A53
Kerne
Takt in MHz 700 1000 700 900 1200
Architektur ARMv6 (32-bit) ARMv7 (32-bit) ARMv8-A (64-bit)
Familie ARM11 ARM Cortex-A
GPU Typ Broadcom Dual Core VideoCore IV, OpenGL-ES 1.1/2.0, Full HD 1080p30
Takt in MHz 250 300/400i
Videoausgabe Composite Video (FBAS)h; Mini‑HDMI Composite Video (FBAS)c; HDMI
Tonausgabe HDMI (digital) HDMI (digital); 3,5-mm-Klinkenstecker (analog)
Arbeitsspeicher
(LPDDR2-SDRAM) in MB
512 256 512/(256)g 512 1024
Nicht-flüchtiger Speicher 4 GB eMMC microSD-Kartenleserb SD-Kartenleserb microSD-Kartenleserb SD-Kartenleserb microSD-Kartenleser
USB-2.0-Anschlüsse 1 1 (OTG) 1 2 (über Hube) 4 (über Hub)f
Netzwerk 10/100-MBit-Ethernete 10/100-MBit-Ethernetf 10/100-MBit-Ethernetf;
Broadcom BCM43143
2,4GHz WLAN b/g/n,
Bluetooth 4.1 Low Energy
Pins 60 40h 26 40 26 40
GPIO-Pinsd 48 26 17 26 17 26
weitere Schnittstellen 2 × CSI; 2 × DSI; 1 × I²S 1 × CSIj; 1 × I²S 1 × CSI; 1 × DSI; 1 × I²S
Leistungsaufnahme in W (mA) min. 3,325[50]j 0,5–0,7 (100–140)[48] 2,5 (500) 0,5–1,2 (100–230)[51] 3,5 (700)[52] 2,5–3 (500–600) max. 4[53] (800)[54]
Stromversorgung[52] in V 2,3–5,0; 3,3; 1,8 5,0; Micro-USB-Anschluss (Micro-USB-B)
Betriebssysteme GNU/Linux, BSD, Plan 9,[55] RISC OS[56] GNU/Linux, BSD, Plan 9, RISC OS, Windows 10 IoT Core[57]
b unterstützt SDHC, SDXC, MMC und SDIO
c bei Modell A+, B+, sowie Raspberry Pi 2 Model B und Raspberry Pi 3 ist der Anschluss im Klinkenstecker integriert
d nutzbar als SPI, I²C, UART
e integriert im Controller-Chip LAN9512 des Herstellers Microchip[58]
f integriert im Controller-Chip LAN9514 des Herstellers Microchip
g bis Oktober 2012 256 MB
h Steckverbinder nicht bestückt
i 300 MHz (3D core) / 400 MHz (VideoCore IV subsystem)[42]
j ab Mai 2016[59]
SDHC-Karte anstatt einer Festplatte

Prozessor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Prozessor der ersten Generation nutzt den ARMv6-Instruktionssatz. Des Weiteren werden die ARM-Instruktionssatz-Erweiterungen Thumb und Java-Bytecode unterstützt (Jazelle).[60][61] Der Speicher ist über einen 64 Bit breiten Bus angebunden und wird direkt als Package-on-Package auf den Prozessor gelötet.

Da die Raspberry Pi Foundation eine Verringerung der Lebensdauer bei Übertaktung befürchtete, wurde der Prozessor zunächst mit einem „Sticky (engl. wörtlich „klebenden“, das bedeutet: nicht rücksetzbaren) Bit“ ausgestattet, welches unwiderruflich gesetzt wird, sobald der Prozessor übertaktet wird und somit ein Erlöschen der Garantie signalisiert.[62] Nachdem ausführliche Tests zeigten, dass sich ein Übertakten auf bis zu 1 GHz kaum auf die Lebensdauer auswirkt, wurde am 19. September 2012 mit einem Treiber-Update die Möglichkeit geschaffen, sowohl Prozessor als auch GPU und Speicher ohne Garantieverlust zu übertakten. Die Frequenz und Spannung wird dabei im Betrieb nur dann erhöht, wenn die Leistung benötigt wird und die Temperatur des Chips nicht über 85 °C liegt.[63] Das Sticky-Bit wird nur noch gesetzt, wenn stärker als empfohlen übertaktet wird.

Ein starkes Untertakten auf bis zu 50 MHz und Verringern der Spannung ist ebenfalls möglich, was vor allem beim Modell A zu einer deutlich reduzierten Leistungsaufnahme führt.

In der zweiten Generation kommt ein SoC mit der Bezeichnung BCM2836 ebenfalls vom Hersteller Broadcom zum Einsatz. Der dort in einer Quadcore-Konfiguration eingesetzte ARM Cortex-A7 mit 900 MHz Taktfrequenz nutzt den ARMv7-Instruktionssatz und kommt auf eine Gesamtrechenleistung von 6.840 DMIPS.[64] Dazu ist der Prozessor um Faktor 3 energieeffizienter als sein Vorgänger.[64]

In der dritten Generation wird ein BCM2837 von Broadcom eingesetzt. Der verwendete ARM Cortex-A53 mit 1,2 GHz Taktfrequenz hat 50-60% mehr Leistung als die zweite Generation bzw. fast die zehnfache Leistung gegenüber der ersten Generation.[42]

Grafik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ARM11-Prozessor ist mit Broadcoms „VideoCore“-Grafikkoprozessor kombiniert. OpenGL ES 2.0 wird unterstützt, und Filme in Full-HD-Auflösung (1080p30 H.264 high-profile) können dekodiert und über die HDMI-Buchse und FBAS-Cinchbuchse ausgegeben werden.
Am 24. August 2012 wurde bekanntgegeben, dass Lizenzen für das hardwarebeschleunigte Dekodieren von VC1- und MPEG-2-kodierten Videos zusätzlich erworben werden können. Die Lizenz beschränkt sich dabei auf den bei der Bestellung mit der Seriennummer spezifizierten Raspberry Pi, so dass für jeden dieser Mikrorechner eine eigene Lizenz erforderlich ist. Die vorhandene Lizenz zum Dekodieren von H.264-kodierten Videos erlaubt nach Angaben der Raspberry Pi Foundation auch das Kodieren solcher Videos.[65] Im März 2014 legte Broadcom Dokumentation und Treibercode für den SoC BCM21553 offen, mit dem auch ein freier Grafiktreiber für den verwendeten BCM2835 erstellt werden kann.[66]

Dieser wurde nach einem mit 10.000 USD dotierten Programmierwettbewerb im März 2014 von einem einzelnen Programmierer veröffentlicht.[67]

Audio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Audiolösung kommt ein System-on-Chip (SoC), der BCM 2835 von Broadcom, zum Einsatz. In diesem wird über eine einfache Pulsweitenmodulation (PWM) das Audiosignal für den Audioausgang der 3,5-mm-Klinkenbuchse generiert. Auf einen echten Digital-Analog-Umsetzer (DAC) wurde aus Kostengründen verzichtet. Die Leistung dieser Lösung gilt aufgrund des fehlenden DAC und fehlender Tiefpassfilter jedoch als schwach, da ohne diese störende Nebengeräusche, die als Vielfaches der Modulationsfrequenz entstehen, nicht beseitigt werden. Des Weiteren wird ein Audiosignal in digitaler Form über den HDMI-Ausgang ausgegeben.[68]

Verschiedene Dritthersteller bieten daher auch dedizierte Audiolösungen in Form von USB-Audio-Karten oder als Aufsteckkarten, welche die integrierte I²S-Schnittstelle nutzen, an. Ferner existieren Lösungen, die das Audiosignal aus der HDMI-Schnittstelle extrahieren.

RTC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Raspberry Pi enthält keine Echtzeituhr. Das Gerät kennt daher nach dem Anschalten weder Datum noch Uhrzeit. Sofern es mit dem Netzwerk verbunden ist und es nicht selbst kritische Teile der Netzwerkinfrastruktur (etwa den Namensdienst) anbietet, kann die Zeit meist via NTP beschafft werden. Ansonsten muss eine separate Echtzeituhr angeschlossen werden.

GPIO[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demonstration von an den Raspberry Pi via Breadboard angesteckten LEDs und Taster

Der Raspberry Pi bietet eine frei programmierbare Schnittstelle (auch bekannt als GPIO, General Purpose Input/Output), worüber LEDs, Sensoren, Displays und andere Geräte angesteuert werden können.[69] Es gibt fünf GPIO-Anschlüsse, wobei im Allgemeinen nur der Anschluss P1 gebraucht wird. Die GPIO-Schnittstelle P1 besteht bei Modell A und Modell B aus 26 Pins und bei Modell A+ und Modell B+ aus 40 Pins, wovon

  • 2 Pins eine Spannung von 5 Volt bereitstellen, aber auch genutzt werden können, um den Raspberry Pi mit Strom zu versorgen,
  • 2 Pins eine Spannung von 3,3 Volt bereitstellen,
  • 1 Pin als Masse dient,
  • 4 Pins, die zukünftig eine andere Belegung bekommen könnten, derzeit ebenfalls mit Masse verbunden sind,
  • 17 Pins (Modell A und B) bzw. 26 Pins (Modell A+ und B+, sowie Raspberry Pi 2 Modell B), welche frei programmierbar sind und wovon einige Sonderfunktionen übernehmen können:
    • 5 Pins können als SPI-Schnittstelle verwendet werden,
    • 2 Pins haben einen 1,8-kΩ-Pull-up-Widerstand (auf 3,3 V) und können als I²C-Schnittstelle verwendet werden,
    • 2 Pins können als UART-Schnittstelle verwendet werden.

Mit dem Modell B+ wurde eine offizielle Spezifikation für Erweiterungsplatinen, sogenannte Hardware attached on top (HAT), vorgestellt. Jeder HAT muss über einen EEPROM-Chip verfügen; Darin finden sich Herstellerinformationen, die Zuordnung der GPIO-Pins sowie eine Beschreibung der angeschlossenen Hardware in Form eines „device tree“-Abschnitts. Dadurch können die nötigen Treiber für den HAT automatisch geladen werden. Auch die genaue Größe und Geometrie des HAT sowie die Position der Steckverbinder werden dadurch festgelegt. Modell A+ und Raspberry Pi 2 Modell B sind mit diesen ebenfalls kompatibel.

Die in der Revision 2 hinzugekommene GPIO-Schnittstelle P6 erlaubt es, den Raspberry Pi zurückzusetzen bzw. zu starten, nachdem er heruntergefahren wurde. Zur Steuerung der GPIOs existieren Bibliotheken für zahlreiche Programmiersprachen. Auch eine Steuerung durch ein Terminal oder Webinterfaces ist möglich.[70][71]

CSI[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur direkten Anbindung einer Kamera ist ein CSI (Camera Serial Interface) vorhanden.

Die seit Mai 2013 erhältliche Kamera mit fünf Megapixeln wird per CSI angesteuert.[72] Der Fokus ist nicht veränderbar und das Kameramodul verfügt über kein Mikrofon. Die Kamera nimmt Fotos mit einer maximalen Auflösung von 2592 × 1944 Pixeln auf. Videos können unter anderem mit 640 × 480, 1280 × 720 und 1920 × 1080 Pixeln aufgenommen werden; die Bildfrequenz beträgt je nach Auflösung und Einstellung 1 bis 90 Bilder pro Sekunde.[73] Bei schlechtem Licht entsteht schnell Bildrauschen.[74]

Seit Oktober 2013 ist auch die Variante „PI NoIR“ ohne eingebauten Infrarotfilter verfügbar, die unter Zuhilfenahme eines Infrarotscheinwerfers Nachtsichtaufnahmen ermöglicht.[75]

Ende April 2016 wurde ein neues Kameramodul vorgestellt. Dieses verfügt im Gegensatz zum Vorgängermodel über einen acht Megapixel auflösenden Bildsensor vom Typ IMX219 von Sony, während der Sensor des Vorgängermoduls von Omnivision (OV5647) stammte. Dieser nimmt Fotos mit einer maximalen Auflösung von 3280 × 2464 Pixeln auf.[76]

DSI[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur direkten Anbindung von Displays ist ein DSI (Display Serial Interface) vorhanden.

Seit September 2015 ist offiziell ein Display erhältlich, das direkt über die DSI-Schnittstelle angeschlossen werden kann. Seine Bildschirmdiagonale misst sieben Zoll (178 mm) und es besitzt eine Auflösung von 800 × 480 Pixeln. Die Bildschirmfläche misst 155 × 86 mm (screen size); aufgrund des breiten Bildschirmrands misst das gesamte Anzeigegerät jedoch 194 × 110 mm (display size), ist 20 mm dick und wiegt 277 g. Es verfügt außerdem über einen kapazitiven Multi-Touchscreen (bis zu zehn Finger) mit integriertem Controller und Befestigungsbolzen für den Raspberry Pi (außer Model A und B). Dieser wird über I²C angeschlossen. Die Leistungsaufnahme des Displays beträgt 2,25 W.[77]

Betriebssysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Raspberry Pi sind mehrere Open-Source-Betriebssysteme verfügbar. Die Installation geschieht entweder durch das Klonen eines Images auf die SD-Karte oder seit dem 3. Juni 2013 auch mit der einfacher zu verwendenden Eigenentwicklung NOOBS-Installer (engl. Abk. für new out of box software), deren Dateien nur auf die Karte kopiert werden müssen.[78] Mit BerryBoot gibt es einen ebenso einfach zu installierenden Bootloader, der es ermöglicht, mehrere Betriebssysteme auf einer Karte parallel zu installieren und zu verwenden.[79] Seit Version 1.3 ist dies auch mit NOOBS möglich.[80]

Linux-Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raspbian[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raspbian-Desktop mit geöffneten Programmen

Die empfohlene Linux-Distribution ist das auf Debian basierende Raspbian.[81] Dieses Betriebssystem basiert auf einem Debian-8-System[82] (Debian Jessie) der ARM-hard-float-Architektur (armhf) mit Anpassungen an den Befehlssatz für den ARMv6-Prozessor. Als grafische Oberfläche wird LXDE vorkonfiguriert. Das etwa 3 GB große Image kann auf SD-Karten mit 4 GB oder mehr übertragen werden. Nach dem Bootvorgang kann die Größe der Raspbian-Partition auf die komplette SD-Karte erweitert werden. Die Raspberry Pi Foundation erstellt auf Basis der Raspbian-Distribution ein eigenes Raspbian-Image mit passender Firmware für die Raspberry-Pi-Modelle, es wird daher empfohlen, die Distribution immer von der Raspberry Pi Foundation zu beziehen.

Andere Linux-Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Raspbian wird auch eine für ARM-Prozessoren kompilierte Version von Arch Linux, CentOS sowie eine Version von Fedora – unter dem Namen Pidora – angeboten. Gentoo Linux und Manjaro Linux kann auf dem Raspberry Pi installiert und betrieben werden. Ebenso gibt es Kali Linux, die Neuauflage der Security-Distribution BackTrack[83] und Bodhi Linux[84] für den Raspberry Pi. OpenSUSE bietet ebenfalls lauffähige Images[85] und mit dem openSUSE Build Service zudem die Möglichkeit, eigene Programmpakete zu erstellen und damit eigene openSUSE basierte Distributionen zu erstellen[86]. Zudem gibt es den Slackware-Ableger Slackarm, der auf allen Modellen lauffähig ist.

Ubuntu kann auf dem Raspberry Pi 2 und Raspberry Pi 3 betrieben werden. Auf dem Raspberry Pi der ersten Generation ist die Installation von Ubuntu nicht möglich, da diese Linuxdistribution keine ARMv6-Architektur (ARM11-Familie) unterstützt. [87] [88]

Mit auf dem Media Center Kodi basierenden Distributionen wie OpenELEC, OSMC oder XBian lässt sich der Raspberry Pi als Mediacenter nutzen. Kodi lässt sich auch mit der Fernbedienung des Fernsehers nutzen, wenn dieser per HDMI angeschlossen wird und CEC unterstützt.[89] Kodi ist auch in RetroPie enthalten, welches aber eigentlich einen Emulator für alte Spielekonsolen darstellt.

Des Weiteren wird das Android-System auf den Raspberry Pi portiert. Eine lauffähige Beta-Version ist verfügbar.[90]

Andere Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den verschiedenen Linux-Distributionen laufen auf dem Raspberry Pi auch die BSD-Varianten FreeBSD und NetBSD.[91]

Ebenfalls läuft eine Entwicklerversion von RISC OS 5[92], sowie Plan 9.[93] und das mit Plan9 verwandte Inferno[94].

Obwohl Windows RT auf ARM-Prozessoren lauffähig ist, erschien es zunächst nicht möglich, dieses Betriebssystem auf den Raspberry Pi zu übertragen, da Windows 8 mindestens 1 GB Arbeitsspeicher benötigt, den der Raspberry Pi nicht hat. Mit dem Erscheinen des Raspberry Pi 2 im Februar 2015 gab Microsoft jedoch bekannt, dass Windows 10 auf diesem lauffähig und für Teilnehmer des Windows-Entwicklerprogramms für das Internet der Dinge kostenlos sein wird. Dabei ist zu beachten, dass diese Version von Windows 10 als Small-Devices-Variante bezeichnet wird, nicht mit klassischen Desktop-Anwendungen kompatibel ist und für den Betrieb mindestens 256 MB RAM und 2 GB Speicher benötigt.[95]

Leistungsaufnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Raspberry Pi B wurde unter Volllast der CPU der höchste Energieverbrauch mit 3,317 W an einer Betriebsspannung von 5,119 V gemessen.[96] Im 24-Stunden-Dauerbetrieb unter Volllast verursacht dies ohne Monitor an einem Netzteil mit 75 % Wirkungsgrad und angenommenen Stromkosten von 28 ct/kWh knapp 11 Euro Stromkosten im Jahr.[97]

Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Programme wurden für den Raspberry Pi angepasst, um von der hardwarebeschleunigten Grafik durch die GPU zu profitieren. Dazu zählt insbesondere Kodi.[98] Im Rahmen der Anpassung von Kodi an den Raspberry Pi wurde auch ein eigenständiger Videoplayer mit GPU-Unterstützung unter dem Namen OMXPlayer entwickelt.[99] Auch das Spiel Minecraft gibt es in einer speziellen kostenfreien Version mit integrierter Programmierschnittstelle.[100] Die Bibliotheken Qt und NGL wurden auf den Raspberry Pi unter dem Namen „QtonPi“ portiert.[101][102]

Seit November 2013 erhält jeder private Benutzer des Raspberry Pi ein kostenloses Exemplar der Software Mathematica.[103]

Emulation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit QEMU lässt sich ein Raspberry Pi 2 mit Einschränkungen emulieren, also Originalsoftware für Raspberry Pi 2 auf einem normalen PC ausprobieren. [104]

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen des günstigen Preises und der geringen Leistungsaufnahme eignet sich der Raspberry Pi abseits der vorgesehenen Nutzung als Schulrechner insbesondere als Steuereinheit für Robotik- und Embedded-Projekte, Media Center, Thin Client oder Server.

Seit dem Verkauf des Raspberry Pi berichten vor allem technisch ausgerichtete Medien regelmäßig über neue Projekte mit dem Raspberry Pi. Raspberry Pi wurde als Innovation des Jahres beim T3 Gadget Awards 2012 ausgezeichnet.[105] Eben Upton, einer der Entwickler des Raspberry Pi, wurde 2013 mit der Silbermedaille der Royal Academy of Engineering ausgezeichnet.[106]

Der Raspberry Pi taucht in zahlreichen Filmen und TV-Serien auf, darunter in Point Break[107] CSI: Cyber[107] und Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D., in den Serien Revolution und Mr. Robot spielt der Raspberry Pi sogar eine zentrale Rolle in der Handlung.

Im Mai 2012 wurde die erste Ausgabe der kostenlosen Community-Zeitschrift MagPi online veröffentlicht.[108] Das Magazin greift alle Themen rund um den Raspberry Pi auf. Mit Erscheinen der Ausgabe 36 im Juli 2015 erscheint MagPi auch gedruckt.[109] Seit Juni 2013 gibt es eine englische und seit August 2013 die deutschsprachige Zeitschrift „Raspberry Pi Geek“ vom Medialinx Verlag.[110]

Nach dem großen Erfolg des Raspberry Pi kamen eine Reihe ähnlicher Einplatinencomputer auf den Markt. Zu nennen sind hier insbesondere das Cubieboard, das BeagleBone Black, das Banana Pi oder das HummingBoard. Einige davon ahmen das Raspberry Pi in Aussehen, Größe und Lage der Steckverbinder nach und versuchen dadurch eine weitgehende Kompatibilität zum Raspberry Pi zu erreichen. Für die alternativen Systeme gibt es derzeit keine vergleichbar großen Kern-Communitys wie im Fall des Raspberry Pi.

Absturz durch Xenon-Blitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2015 wurde bekannt, dass der Raspberry Pi 2 Model B abstürzt, wenn er mit einem Xenon-Blitz fotografiert wird.[111] Die Raspberry Pi Foundation bestätigte dieses Verhalten. Verursacht wird es durch ein Bauteil („U16“), das für die interne Spannungsversorgung zuständig ist. Dieses erzeugt aus den 5 V des Micro-USB-Anschlusses die intern benötigten Spannungen. Dazu wurde ein Chip ohne Gehäuse gewählt und direkt auf die Platine gelötet. Wird der Chip angeblitzt, bringt der im freiliegenden Silizium auftretende photoelektrische Effekt die Spannungsregelung aus dem Takt. Die Folge ist eine Spannungsschwankung, die zum Absturz des Raspberry führt. Problematisch ist dabei die durch einen Xenon-Blitz oder auch einen Laserpointer hervorgerufene rapide Helligkeitsänderung und die enorme Lichtmenge. Andere helle Lichtquellen bereiten keine Probleme. Es werden verschiedene Lösungen diskutiert, wie künftige Revisionen unempfindlich gegenüber derartigen Lichtquellen gemacht werden können. Als einfache Lösung empfiehlt der Hersteller, das Bauteil mit einem Tropfen elektrisch nicht leitenden und lichtundurchlässigen Klebers abzudecken.[112]

Ähnliche Geräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Raspberry Pi – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiversity: Kurs: Wie funktioniert eigentlich ein Computer – anhand eines Raspberry Pi – Kursmaterialien, Forschungsprojekte und wissenschaftlicher Austausch

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Belam: The Raspberry Pi: reviving the lost art of children's computer programming. In: the Guardian. Guardian News and Media Limited, 29. Februar 2012, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  2. Liz Upton: Senior Pi. In: raspberrypi.org. 13. Oktober 2015, abgerufen am 13. Oktober 2015 (englisch).
  3. Raspberrypi.org: About
  4. Raspberry Pi Foundation. Raspberry Pi Foundation, abgerufen am 2. Juli 2011 (englisch).
  5. Karin Zühlke: Farnell zeigt den Raspberry-Pi-Nachwuchs. elektroniknet.de, 18. Februar 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013 (deutsch).
  6. Matthew Humphries: Raspberry Pi selects a very clever logo. geek.com, abgerufen am 11. Oktober 2011: „[…] Raspberry Pi needed a logo, and decided to turn to the community to come up with ideas. […] 6 designs made the shortlist, and it took several days for the judges to finally decide on the winner. […] It was created by Paul Beech […] the raspberry is a 3D buckyball […]“
  7. RASPBERRY PI FOUNDATION. OpenCharities, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  8. Raspberrypi.org: Welcoming our new CEO, 17. Juli 2015
  9. 1129409 – Raspberry Pi Foundation. Charity Commission for England and Wales, 6. Juni 2011, abgerufen am 20. November 2011: „The object of the charity is to further the advancement of education of adults and children, particularly in the field of computers, computer science and related subjects.
  10. Steve Bush: Electronics Weekly News – Embedded Systems – In depth: Raspberry Pi, the computer on a stick. electronicsweekly.com, 26. Mai 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  11. Management Team. Norcott Technologies Ltd, abgerufen am 7. November 2014 (englisch).
  12. Alasdair Allan: RPi Founder Eben Upton Talks About the New Raspberry Pi 2. makezine.com, 2. Februar 2015, abgerufen am 5. Februar 2015 (englisch).
  13. a b George Wong: Build your own prototype Raspberry Pi minicomputer. ubergizmo, 24. Oktober 2011, abgerufen am 2. November 2011 (englisch): „From an Atmel ATmega644 microcontroller that ran at 22.1MHz with 512K of SRAM that’s now been replaced by a 700 MHz ARM11 processor and 128/256 MB of SDRAM […] they’ve also decided to share the schematics and PCB layout of the 2006 Raspberry Pi computer.“
  14. Eben Upton: Model B schematics. raspberrypi.org, 19. April 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  15. Matthew Humphries: Raspberry Pi $25 PC goes into alpha production. geek.com, 28. Juli 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  16. Liz Upton: Raspberry Pi – Quake 3 demo. youtube.com, 27. August 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  17. Andy Piper: Raspberry Pi video capabilities. youtube.com, 7. September 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  18. Made in the UK! The Raspberry Pi Foundation, 6. September 2012, abgerufen am 15. Oktober 2012 (englisch).
  19. Eben Upton: Upcoming board revision – Raspberry Pi. raspberrypi.org, 5. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  20. Jörg Thoma: Revision 2 behebt kleine Fehler. golem.de, 6. September 2012, abgerufen am 15. Oktober 2012.
  21. Philip Steffan: Raspberry Pi: Revision 2.0 kommt von Sony. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 7. September 2012, abgerufen am 21. September 2014.
  22. Eben Upton: Model B now ships with 512 MB of RAM – Raspberry Pi. raspberrypi.org, 15. Oktober 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  23. Liz Upton: Made in the UK! – Raspberry Pi. raspberrypi.org, 6. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  24. Raspberry Pi Modell B ab sofort mit 512 MB RAM
  25. Andreas Floemer: Raspberry Pi: Doppelter Arbeitsspeicher bei gleichem Preis. t3n.de, 15. Oktober 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (deutsch).
  26. Eben Upton: Camera board available for sale! raspberrypi.org, 14. Mai 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  27. Vgl. Pi NoIR – the first photo; Eben at GigaOM sowie Infrared camera – you asked us, so we’re making them!
  28. Alexander Merz: Kleinrechner weiter geschrumpft. golem.de, 7. April 2014, abgerufen am 23. August 2015.
  29. Alexander Merz: Compute Module ist lieferbar. golem.de, 9. Juni 2014, abgerufen am 23. August 2015.
  30. Flashing the Compute Module eMMC. raspberrypi.org, abgerufen am 10. Juni 2014 (englisch).
  31. Eben Upton: Introducing Raspberry Pi Model B+. raspberrypi.org, 14. Juli 2014, abgerufen am 23. Juli 2014 (englisch).
  32. Modell B+ getestet und im Detail erklärt – was ist neu, was ist besser? pi3g, 23. Juli 2014, abgerufen am 28. Juli 2014.
  33. Jörg Thoma: Der Raspberry Pi bekommt Hüte. golem.de, 2. August 2014, abgerufen am 10. November 2014.
  34. a b Russell Barnes: Raspberry Pi Model A+ out now. 20 % cheaper, 24 % shorter and 42 % thinner! raspi.today, 10. November 2014, abgerufen am 16. August 2015 (englisch).
  35. Philip Steffan: Raspberry Pi standardisiert Zusatzplatinen. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 2. August 2014, abgerufen am 5. August 2014.
  36. Jörg Thoma: Das Raspberry Pi 2 hat viermal mehr Wumms. Golem.de, 2. Februar 2015, abgerufen am 2. Februar 2015.
  37. Russell Barnes: Raspberry Pi 2 expected in 2017, Foundation focussed on software for now. RasPi.Today, 14. Juli 2014, abgerufen am 2. Februar 2015 (englisch).
  38. Lester Haines: Turbocharged Raspberry Pi 2 unleashed: Global geekgasm likely. theregister.co.uk, 2. Februar 2015, abgerufen am 2. Februar 2015 (englisch).
  39. Eben Upton: Raspberry Pi 2 on sale now at $35. Beitrag im offiziellen Blog. raspberrypi.org, 2. Februar 2015, abgerufen am 2. Februar 2015 (englisch).
  40. Andreas Proschofsky: Windows 10 für Raspberry Pi 2: Erste Testversion kostenlos zum Download. derstandard.at, 30. April 2015, abgerufen am 23. August 2015.
  41. a b Eben Upton: Raspberry Pi Zero. Raspberry Pi Foundation, 26. November 2015, abgerufen am 26. November 2015 (englisch).
  42. a b c d Eben Upton: Raspberry Pi 3 on sale now at $35. Raspberrypi.org, 29. Februar 2016, abgerufen am 29. Februar 2016 (englisch).
  43. Raspberry Pi Model Specifications. raspberrypi.org, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  44. COMPUTE MODULE HARDWARE DESIGN GUIDE. raspberrypi.org, abgerufen am 13. November 2014 (englisch).
  45. Ingo T. Storm: Raspberry Pi 3 mit ARMv8 ist da. In: heise online. 29. Februar 2016, abgerufen am 29. Februar 2016.
  46. Compute Module IO Board Hardware Design Files Now Available! raspberrypi.org, abgerufen am 17. Oktober 2014 (englisch).
  47. Comment by James Adams on Compute Module announcement. raspberrypi.org, 4. Juli 2014, abgerufen am 14. November 2014 (englisch).
  48. a b raspi.tv: Raspberry Pi Zero FREE on the cover of this month’s MagPi magazine., 26. November 2015. Abgerufen am 26. November 2015
  49. heise online: Raspberry Pi 3 Modell B in Einplatinencomputer: SoC-basierte Boards | heise online Preisvergleich. In: www.heise.de. Abgerufen am 29. Februar 2016.
  50. COMPUTE MODULE HARDWARE DESIGN GUIDE. Raspberry Pi Foundation, abgerufen am 5. Februar 2015 (englisch).
  51. Raspberry Pi A+ How Much Power Does It Need? raspi.tv, 12. November 2014, abgerufen am 4. Februar 2015 (englisch).
  52. a b Eben Upton: Power supply confirmed as 5V micro USB. raspberrypi.org, 20. Oktober 2011, abgerufen am 20. November 2011 (englisch).
  53. Ben Martin: Performance Testing the New $35 Raspberry Pi 2. linux.com, 27. Februar 2015, abgerufen am 3. März 2015 (englisch).
  54. Eric Brown: Raspberry Pi 2 has quad-core SoC, keeps $35 price. linuxgizmos.com, 2. Februar 2015, abgerufen am 4. Februar 2015 (englisch).
  55. Chris Wilson: Getting Plan 9 running on the Raspberry Pi. 30. November 2012, abgerufen am 1. Dezember 2012 (englisch): „Installing Plan 9 on the raspberry pi couldn't be much easier. Thanks to Richard Miller of 9fans, there's a ready-to-go image for the Raspberry Pi.“
  56. RISC OS on Raspberry Pi forum. Raspberry Pi, abgerufen am 31. Januar 2012.
  57. Nicolas La Rocco: Schnellerer Raspberry Pi 2 mit kostenlosem Windows 10. computerbase.de, 2. Februar 2015, abgerufen am 2. Februar 2015 (deutsch).
  58. RPi Hardware. Abgerufen am 3. Februar 2013 (englisch).
  59. Zero grows a camera connector. Raspberry Pi Foundation, 16. Mai 2016, abgerufen am 24. Juni 2016 (englisch).
  60. Jazelle. arm.com, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  61. Bill Courington, Gary Collins: Getting Started with Java SE Embedded on the Raspberry Pi. oracle.com, August 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  62. Auswirkungen auf die Garantie durch Übertaktung
  63. Eben Upton: Introducing turbo mode: up to 50 % more performance for free. raspberrypi.org, 19. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  64. a b Frank Riemenschneider: Wie schnell rechnet der Raspberry Pi in seiner zweiten Version?. In: elektroniknet.de. 2. Februar 2015. Abgerufen am 2. Februar 2015.
  65. Liz Upton: New video features! MPEG-2 and VC-1 decode, H.264 encode, CEC support. raspberrypi.org, 24. August 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  66. Thorsten Leemhuis: Freier Grafiktreiber für den Raspberry Pi in Reichweite. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 3. März 2014, abgerufen am 11. November 2014.
  67. http://www.golem.de/news/raspberry-pi-open-source-grafiktreiber-ist-fertig-1403-105497.html (Abgerufen am 8. April 2014)
  68. Ingo T. Storm: HiFi-Sound statt Himbeergrütze in c't 7/2015, S. 72–74
  69. Raspberry Pi: 32 Zeichen Hitachi HD44780 Display. 10. Oktober 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (deutsch).
  70. Raspberry Pi-Wiki: Rpi Low-level peripherals
  71. Raspberry Pi board GPIO pinout Including GPIO2-Connector P5
  72. Camera module – ModMyPi! ModMyPi, 25. Mai 2013, abgerufen am 25. Mai 2013 (englisch).
  73. James Hughes: New camera mode released. Offizieller Blogeintrag mit Beispielvideos und Erläuterungen zu den unterstützten Videoauflösungen. raspberrypi.org, 18. März 2014, abgerufen am 19. März 2015 (englisch).
  74. Maik Schmidt, c’t Hardware Hacks, S. 24–29.
  75. Liz Upton: Pi NoIR, the infrared camera:now avalible! raspberrypi, 28. Oktober 2013, abgerufen am 6. Februar 2014 (englisch).
  76. Peter König: Neue Raspberry-Pi-Kamera: acht Megapixel, der Preis bleibt gleich. In: heise online. 29. Februar 2016, abgerufen am 29. Februar 2016.
  77. Denise Bergert: 7-Zoll-Touch-Display für Raspberry Pi ab sofort erhältlich. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 8. September 2015, abgerufen am 10. September 2015.
  78. Oliver Diedrich: Raspberry Pi: NOOBS erleichtert die Installation. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 6. Juni 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013 (deutsch).
  79. BerryBoot v2.0 – bootloader / universal operating system installer. berryterminal.com, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  80. Pro-Linux.de: NOOBS 1.3 mit neuen Funktionen erschienen.
  81. Downloads – Raspberry Pi. raspberrypi.org, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  82. Simon Long: Jessie Is Here. In: raspberrypi.org. 29. September 2015, abgerufen am 2. Oktober 2015 (englisch).
  83. Ronald Eikenberg: Security-Linux Kali tritt Nachfolge von BackTrack an. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 13. März 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013 (deutsch).
  84. Bodhi Linux. bodhilinux.com, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  85. Jos Poortvliet: openSUSE News. opensuse.org, 9. September 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  86. openSUSE Lizards. opensuse.org, 7. September 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  87. ARM – Ubuntu Wiki. Abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  88. RPi Distributions – eLinux.org. Abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  89. Raspberry Pi – XBMC. Abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  90. Android Pi Wiki. Abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  91. BSD – Raspberry Pi. raspberrypi.org, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  92. Holwerda, Thom: Raspberry Pi To Embrace RISC OS. In: OSNews. 31. Oktober 2011, abgerufen am 1. November 2011 (englisch): „At the RISC OS London show, Theo Markettos, postdoctoral researcher in the University of Cambridge Computer Laboratory talked about RISC OS on the Pi.“
  93. Chris Wilson: Getting Plan 9 running on the Raspberry Pi. 30. November 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  94. Williams, Al: Inferno OS on Raspberry Pi. In: Hackaday. 22. November 2015, abgerufen am 12. Januar 2015 (englisch): „Now LynxLine Labs has ported Inferno to the Raspberry Pi.“
  95. Windows 10 for Raspberry Pi 2. Offizielle Microsoft-Mitteilung. Abgerufen am 4. Februar 2015 (englisch).
  96. Raspberry Pi: Stromverbrauch messen, Elektronik-Kompendium, abgerufen am 15. Dezember 2015
  97. http://www.stromverbrauchinfo.de/stromkostenrechner.php Wirkungsgrad: 3,317 W × 100 % / 75 % = 4,42266667 W; 4,42266667 W / 1000 × 24 Stunden/Tag × 365,4 Tage/Jahr × 0,28 €/kWh = 10,8598 €; aufgerundet: 10,86 €
  98. Liz Upton: XBMC running on Raspberry Pi. Raspberry Pi Foundation, 21. Januar 2012, abgerufen am 21. Januar 2012 (englisch).
  99. huceke/omxplayer · GitHub. Abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  100. Minecraft: Pi Edition – Minecraft: Pi Edition updates and downloads. Abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  101. piNGL (NCCA Graphics Library) for Raspberry pi. Abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  102. Category:QtonPi – Qt Wiki – Qt Project. Abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  103. Raspberry Pi now includes Mathematica and Wolfram Language for free
  104. QEMU ChangeLog/2.6. System emulation ARM. 3. Mai 2016, abgerufen am 16. Juni 2016 (englisch).
  105. T3.com: T3 Gadget Awards 2012: Winners in pictures
  106. Pro-linux.de: Royal Academy of Engineering zeichnet RPi-Entwickler Upton aus (2. Juli 2013)
  107. a b Liz Upton: Hollywood, now with added Pi. raspberrypi.org, 29. Mai 2015, abgerufen am 6. Februar 2016 (englisch).
  108. Liz Upton: The MagPi: a Raspberry Pi community magazine – Raspberry Pi. 5. Mai 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  109. Raspberrypi.org: The MagPi issue 36 is here and we’re in print!, erschienen am 30. Juli 2015
  110. Mirko Lindner: Medialinx startet »Raspberry Pi Geek«-Magazin. pro-linux.de, 5. August 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013 (deutsch).
  111. Jan-Keno Janssen: Kamera-Blitz schaltet Raspberry Pi 2 aus. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 9. Februar 2015, abgerufen am 9. Mai 2015.
  112. Liz Upton: Xenon Death Flash: A Free Physics Lesson. raspberrypi.org, 9. Februar 2014, abgerufen am 9. Mai 2015 (englisch).